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Curiosità e prodotti tipici Curiosità e prodotti tipici

Süßspeisen



Die Palette der abruzzischen Süßwaren ist mindestens so abwechslungsreich wie die Region selbst. Den Mandeln kommt große Bedeutung zu; sie sind Bestandteil vieler Erzeugnisse, ganz oder gemahlen, insbesondere aber wesentliche Zutat der berühmten Zuckermandeln "confetti di Sulmona". Ebenso wichtig ist die Verwendung von gekochtem Most, Honig und Schokolade. Und auch die Traubenmarmelade wird sehr geschätzt, und ist unverzichtbar bei einer Vielzahl von Kringeln und "taralli" (ringfömiges kleines Gebäck), die auf keiner Hochzeit, Taufe, Schulabschlussfeier und anderen Festlichkeiten fehlen dürfen. Vielen Ortschaften der Region sind auch die sogenannten «cielli pieni» oder «cellitti» gemein, die vage an den Umriss von Vögeln ("cielli") erinnern und vor allem wegen ihrer Füllung auf der Grundlage von Marmelade so gut schmecken. Die mehr als anderswo an rituelle Pflichten gebundenen Abruzzen beachten noch heute die alten Verbindungen zwischen Kalender und Konditoreikunst. So gibt es keinen Karneval ohne «zeppole» oder «cicerchiata» (ein Kringel aus Bällchen, die mit Honig gebunden und mit kandierten Früchten bereichert werden; in Kampanien heißt diese Süßspeise «struffolo»); kein Ostern, an dem «fiadoni» nicht Schaufenster und Tische füllen. Bei letzteren handelt es sich um Aufläufe auf der Grundlage von Käse, die sowohl salzig als auch süß ausgezeichnet munden.


BOCCONOTTI

Bei dieser handwerklichen Zubereitung handelt es sich um Teigschalen. Sie werden zubereitet aus Mehl, Zucker, Butter und Eiern und gefüllt mit einer Mischung aus gehackten Mandeln, Zucker, Kakao, zerriebenen Keksen, geriebener Zitronenschale und Zimt, zu der soviel gekochter Most hinzugefügt wird, dass sie die Konsistenz einer Marmelade annimmt. Sie werden mit einer Schicht aus Teig bedeckt und im Ofen gebacken.


CASSATA ABRUZZESE (Abruzzische Cassata)

Die Version von Sulmona der «pizza dolce» (süße Pizza) besteht aus einer Creme, die mit Torrone und Krokant, beides gehackt, gemischt wird. Das Pan di Spagna (eine Art Biskuit) wird mit dem abruzzischen Likör Centerbe ("hundert Kräuter") getränkt.


CONFETTI DI SULMONA (Zuckermandeln aus Sulmona)

Der alte Ruhm der Region und der Stadt: jedes Jahr werden von hier fünfhundert Tonnen Zuckermandeln weltweit verschickt, in jeder Form und Farbe, girlandenförmig geknüpft, traubenartig gebunden oder in fantasievollen Blumen, nach Form und Farbe sortiert.
Sulmona hat die Zuckermandeln für einige der bedeutendsten und gefeiertsten Hochzeiten des Jahrhunderts geliefert.
Die Geschichte dieser Mandeln wird in den Sälen des kleinen Museums, das an das Werk Pelino (auf der Straße, die nach Introdacqua führt) angeschlossen ist, ausführlich dokumentiert. Die "confetti" sind älter als Bonbons und Pralinen: das Originalrezept, das noch heute bei der Produktion verwendet wird, stammt aus dem 15. Jahrhundert. Die Zuckermandeln werden ausschließlich mit Zucker und Mandeln hergestellt, und zwar unter Ausschluss von Mehl oder Stärke, die andere "confettieri" (Zuckermandelhersteller) gewöhnlich verwenden. Der Betrieb beteuert die Echtheit und Unverfälschtheit der Formel und kämpft, wie Mario Pelino 1935 in einem Artikel schrieb, darum, dass "die Gemische aus Mehl und Stärke, die mit Zucker vermengt und wer weiß wo hergestellt werden, nicht als "confetti di Sulmona" durchgehen".


CICERCHIATA

Diese typische Karnevalssüßigkeit wird angefertigt aus kleinen Teigwürfeln, die in Öl frittiert und mit Honig vermengt werden. Normalerweise findet man sie in Form eines Herzens oder eines Kringels und mit bunten Mandeln dekoriert.


FERRATELLE

Die "ferratelle" oder auch "pizzelle" sind bei Hochzeiten oder anderen wichtigen Festlichkeiten nicht wegzudenken. Es handelt sich um Waffeln, die mit Hilfe eines Eisens hergestellt werden, in das traditionell die Initialen der Familie und das Datum eingeritzt sind (es besteht aus zwei Brandeisen mit langen, drehenden Griffen): man findet jahrhundertealte Modelle, auch wenn man heute dazu übergeht, sie durch leichtere und handlichere Werkzeuge zu ersetzen, die man auf der Gasflamme verwenden kann und nicht nur auf der Flamme eines Holzfeuers. Für die Zubereitung dieser Süßspeise braucht man Weißmehl Type "00", Eier, Olivenöl, einen Tropfen Anislikör und Schweineschwarte.


PIZZA DOLCE ("Süße Pizza")

Sie wird gewöhnlich als Hochzeitskuchen verwendet und besteht aus "Pan di Spagna" (eine Art Biskuit), das in vier Scheiben geschnitten wird, die mit Rum oder Alchermes getränkt werden. Zwischen den Biskuitplatten werden 3 verschiedene Cremeschichten verteilt: eine Schokoladen-, eine Mandel- und eine Eiercreme. Der Deckel wird mit weißem Zuckerguss überzogen, auf dem mit bunten oder silbernen Zuckermandeln Glückwünsche gesetzt werden.


SISE DELLE MONACHE

Diese besondere Süßware wird ausschließlich in Guardiagrele produziert. Die Form besteht aus drei Kuppeln, die an einen dreifachen Busen erinnern, aus Pan di Spagna (eine Art Biskuit), gefüllt mit Konditorcreme. In dem kleinen Städtchen zwischen den Hügeln hinter Lanciano sind insbesondere zwei mehr als hundert Jahre alte Konditoreien berühmt, die aus den «sise delle monache» mit einer rigoros handwerklichen Prozedur ihr "Galionsprodukt" gemacht haben.


TORRONE AL CIOCCOLATO (Schokoladentorrone)

Der Schokoladentorrone, anerkannte Spezialität aus L’Aquila , besteht aus Haselnüssen, Zucker, Honig, Eiweiß und Schokoladenüberzug.
Dieses wirklich einzigartige Produkt bleibt auf jeden Fall weich, ob man es nun am Äquator oder am Nordpol, im Sommer am Strand oder im Winter auf einer Skipiste genießt. Das Geheimnis liegt in der Dosierung der Zutaten und in der Verarbeitung. Die bekanntesten Hinterleger des Rezepts und gleichzeitig berühmte Hersteller in L’Aquila sind die Brüder Nunzia, deren Geschäft und Werkstatt an der Piazza Duomo liegt, angeschlossen an ihr klassisches Café im Jugendstil.


TORRONE DI FICHI SECCHI (Torrone mit getrockneten Feigen)

Dieser Torrone, ein charakteristisches Erzeugnis der Provinz Chieti, ist eine regelrechte Kalorienbombe. Einst wurde er im Haus von den Hausfrauen zubereitet, heute ist er das Erzeugnis einiger Werkstätten und Industrien, die auf halb-handwerklichem Niveau arbeiten. Er besteht aus einer reichlichen Menge Honig, zu dem eine gleiche Menge Walnusskerne und getrocknete Feigen und schließlich Kristallzucker, Zimtpulver, zu Schnee geschlagene Eiweiße und geriebene Zitronenschale kommen.
Nach langer Kochzeit wird die Masse auf einer mit Keimöl eingefetteten Marmorplatte verstrichen und, sobald sie lauwarm ist, in Karos oder Rauten geschnitten; danach lässt man die Torrone-Stückchen hart werden und kann sie so lange aufbewahren.

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