Storia della Cucina Italiana Ristoranti Basilikata Ein kurzer Blick in die Geschichte

Basilikata Basilikata

Basilikata

Ein kurzer Blick in die Geschichte


In historischer Zeit bildete die Basilikata nicht eine Region für sich, sondern war Teil eines wesentlich größeren, von den Lukanern besetzten Gebietes, die im Osten bis zum Ionischen Meer und im Westen bis zum Tyrrhenischen Meer vordrangen. Im römischen Zeitalter gehörte die Basilikata dann zur dritten augusteischen Region (Lukanien-Bruttium). Außerdem wurde die Basilikata, abgesehen von einigen Küstenstädten, während der gesamten Antike schwer von Kämpfen geplagt: Zuerst die Griechen gegen die Einheimischen (Samniter und später Römer) und später die Römer gegen die Invasoren (Pyrrhus und Hannibal). So konnte diese Region nicht einmal während der langen und friedlichen Jahrhunderte des Reichs eine echte wirtschaftliche oder kulturelle Bedeutung erlangen. Gegen Ende der Antike verjagten die Einfälle der Barbaren, Anarchie, Verwüstungen und die Verbreitung der Malaria die Bevölkerung aus der Ebene auf Anhöhen: dadurch verschwanden die bevölkerungsreichen italisch-griechischen Ortszentren, und die Region nahm allmählich ihre heutigen Eigenschaften an: bewohnte Orte in den Höhen, gemeines Land, sich ausbreitende Gewässer und Malaria in den Niederungen.
Die ersten Jahrhunderte des Mittelalters waren gekennzeichnet von Kämpfen, die die an den Küsten kampierenden Griechen zunächst mit den Goten und später mit den Langobarden führten, die aus dem Landesinneren vordrängten. Bei der Aufteilung des Herzogtums Benevento ging fast die ganze Basilikata erneut an das Fürstentum Salerno (847): Aus dieser Übertragung folgte eine tiefgreifende Umwandlung in den politischen und zivilen Institutionen des Landes. Kleinere Gebiete dagegen verblieben beim Herzogtum Benevento oder kamen unter griechische Herrschaft. Die normannische Eroberung löste eine neue Aufteilung der Region aus, die dann erst nach der Neuorganisation der Monarchie (1130) zu einer Einheit wurde. Hauptstadt des normannischen Staates war, wie bereits vorher, die älteste Kommune dieser Gegend (1044): Melfi. Die nachfolgenden Monarchien der Hohenstaufen, denen diese Region weiterhin unterstand, widersetzten sich hartnäckig der Herrschaft der Anjou, die in dem aus der Basilikata stammenden Ruggero di Lauria einen ihrer gefährlichsten Gegner zu Zeiten des Krieges von Vespro fand.
In den darauf folgenden Jahrhunderten wird die Geschichte der Basilikata durchgehend geprägt von Konflikten zwischen Dynastien und vom Streit zwischen Krone und Feudalherren, bis die Region schließlich, in der ersten Hälfte des 16. Jh., dem Los des Königreichs Neapel folgt und unter das spanische Zepter fällt. Die damit einhergehende eineinhalb Jahrhunderte dauernde Friedenszeit wurde nur 1647-48 unterbrochen, und zwar verursacht durch den von Masaniello geführten Volksaufstand gegen die Spanier, als sich auch fast die gesamte Basilikata und angrenzende Gebiete mit Matteo Cristiano da Castelgrande als Anführer erhoben. Steuerlasten, eine überaus schlechte Administration, Gesetzes-Unsicherheit, feudale Präpotenz, kennzeichneten die spanische Herrschaft, die dennoch durch den langen gesicherten Frieden einen kleinen Anstieg der Bevölkerung gestattete. Erst ab dem 18. Jh. wächst die Bevölkerung wirklich und zeitgleich konnten die langandauernden Bemühungen des Volkes der Basilikata, sich zu befreien, fortschreiten und fast erfolgreich beendet werden.
Im Zentrum der Demokratisierung der Basilikata stand das Volk, das gegen den Adel mobilmachte und gemeines Land, Steuererleichterung und einen niedrigeren Brotpreis forderte. Doch bald stand der «demokratischen» Gewalt als Gegengewicht die nicht geringere Gewalt des reaktionären Sanfedismus gegenüber. Die endemische Unordnung dauerte die ganze nachfolgende französische Herrschaft (1806-15) an, sogar noch geschürt vom Brigantentum und von Umtrieben seitens der Bourbonen.
Nach 1815 breitete sich die "Carboneria" (Geheimbund der Karbonari) erheblich aus und 1820-21 kam es zu einem erneuten Aufstand, der das alte Kampfgeschrei von 1799 wieder aufnahm: doch auch dieses Mal blieb eine prompte und sehr harte Reaktion nicht aus. Im Mittelpunkt der Ereignisse des Jahres 1848 stand eine liberale, moderate Bourgeoisie, die kaum in der Lage war, die Situation zu beherrschen, gefangen zwischen monarchischem Absolutismus und bäuerlichem Opportunismus; schließlich, im Jahr 1860, blieb ihr nichts anderes übrig, als sich auf die Seite Garibaldis zu stellen. Doch bald entbrannte aus den Resten der alten bourbonischen Welt und vor allem aus dem sozialen Hass des Bauerntums gegen die bürgerlichen Großgrundbesitzer und Vieh-Eigentümer der äußerst heftige, fast fünfjährige Aufstand der Banditen, das sogenannte Brigantentum (1860-65).
Nach der Einheit trafen übermäßige Besteuerung, Zentralisierung, mangelnde Vorbereitung auf das neue Regime und wirtschaftliche Konkurrenz des Nordens die Basilikata genauso wie ein wenig den gesamten Süden, doch die Konsequenzen waren hier, in der ärmsten und unfruchtbarsten Region des gesamten Südens, noch viel gravierender.
Manche Verbesserung brachten Gesetze wie jenes über das staatliche Chinin und insbesondere die Emigration: diese wurde von den Menschen mit großem Mut angegangen, und auch wenn sie bestimmte Gebiet fast völlig entvölkerte, gab sie durch den Kapitalzufluss dem Fortschritt der Region einen ersten wirksamen Impuls.


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