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Curiosità e prodotti tipici Curiosità e prodotti tipici

Obst und Gemüse


Die regionale Küche ist stark mit dem überreichen Angebot an Obst und Gemüse verbunden. Die Produktion erfolgt überall und in bester Qualität.
Diese Besonderheit liegt dem Schimpfwort "mangiafoglie" (Blätterfresser) zugrunde. Dieses hat die Neapolitaner stets begleitet, bis schließlich von Sizilien aus die Kunst der Herstellung von Makkaroni und Spaghetti an den Ufern des Golfes landete. Es handelt sich nicht nur um die berühmte Tomate von San Marzano, sondern um alle Erzeugnisse, die die Physiognomie der Region zeichnen und sich mit den Orten der höchsten Spezialisierung identifizieren. Siehe daher die Artischocken und den Spargel aus Mondragone und Pietrelcina; die grünen Bohnen aus Alife; die Artischocken, den Fenchel, die Auberginen und die Paprikaschoten aus Capua, wo auch die Produktion von Olivenkonserven berühmt ist; die Nüsse, die Orangen, die Mandarinen, die Pfirsiche und die Aprikosen aus Pontecagnano; die Strauchtomaten aus Torre del Greco.
Eine echte Spezialität ist die wahrscheinlich von den Arabern nach Italien gebrachte Zitrone aus Massa Lubrense, deren Erfolg sich im 17. Jh. aus der Überzeugung ableitete, dass ihr Saft ein hervorragendes Heilmittel gegen Skorbut sei. Der Anbau wurde an den günstigsten Orten intensiv: an der Amalfiküste und auf der Halbinsel von Sorrent. Die Jesuitenpater gründeten im Becken von Guarrazzano, in der Nähe von Massa Lubrense, einen so effizienten Betrieb, dass noch heute eine der hochwertigsten Sorten "limone di Massa" (Zitrone aus Massa) heißt. Sie unterscheidet sich durch verschiedene Merkmale von der Zitrone aus Amalfi: sie hat z. B. eine elliptische Form, während die andere spindelförmig ist. Alle haben eine schöne zitronengelbe Farbe und reichlich Saft mit hoher Säure.
Eine andere sehr berühmte Frucht dieses Landstrichs ist der Annurca-Apfel. Er ist besonders reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Seine Form ist rundlich-abgeflacht oder stumpf kegelförmig. Man erkennt ihn an der gelben Schale, die fast auf der gesamten Fläche rot überlagert ist. Der aromatische, duftende Annurca-Apfel hat ein weißes, kompaktes, kerniges Fruchtfleisch mit süß-säuerlichem Geschmack und gehört zu den Früchten, die am besten dem menschlichen Nährstoffbedarf entsprechen: es handelt sich, so die Ärzte, um ein ausgezeichnetes Muskel- und Nerventonikum mit vor Rheuma schützenden, harntreibenden, Cholesterin senkenden, erfrischenden, antiseptischen, Leber entlastenden und Blut reinigenden Eigenschaften. Kurz ein äußerst empfehlenswertes Nahrungsmittel, das zum Schatz Kampaniens gehört: 95 Prozent der Produktion (durchschnittlich 90.000 Tonnen jährlich) kommen aus den Provinzen Neapel, Caserta, Avellino und Benevento. Das Verschwinden einiger Kulturen hat die Erzeuger dazu gezwungen, ihre Methoden auf den neuesten Stand zu bringen: anstelle der Hanfschichten, auf die die Äpfel zum Rot werden gelegt wurden, benutzt man in Anbetracht der Tatsache, dass es kaum noch Hanf gibt, Schichten aus Piniennadeln oder Holzspänen. Zusätzlich zum ursprünglichen Annurca-Apfel baut man in Kampanien die zwei etwas größeren Sorten "rossa del Sud" (der Rote aus dem Süden) und "bella del Sud" (der Schöne aus dem Süden) an.
Unter den reichlich produzierten Trockenfrüchten erinnern wir insbesondere an die runde Haselnuss aus Giffoni und die Walnuss aus Sorrent.
Die Region Kampanien hat seit jeher Haselnüsse von guter Qualität erzeugt: "l'avellana" war bereits in der römischen Epoche die Haselnuss, die in Abella, heute Avella, angebaut wurde. Ämter für die Messung des Gewichts dieser hochwertigen Früchte existierten bereits im 17. Jh. im Reich von Neapel. Die runde Haselnuss aus Giffoni macht 20 % der Produktion Kampaniens, das sind circa 10.000 Tonnen pro Jahr, aus.
Das Erzeugnis hat auch heute einen guten Ruf, wegen seiner Form, seines weißen und aromatischen Fruchtfleischs, und der Leichtigkeit, mit der es sich aus der Schale löst. Weniger bekannt ist die Mortarella-Haselnuss, die in den vier Provinzen Kampaniens ebenfalls in großen Mengen produziert wird. Die Nahrungsmittelindustrie verwendet sie für die Konditorei und die Speiseeisherstellung. In den Orten des Gebietes Avellinese ist es, besonders anlässlich von Feiern und Patronatsfesten, üblich, die "nocciole 'ndrite" anzubieten, das sind im Ofen geröstete und kettenartig auf einen hauchdünnen Zwirnfaden gereihte Haselnüsse.
Die Walnuss aus Sorrent ist die hochwertigste Walnuss-Sorte Italiens. Ihre Schale ist dünner, doch ziemlich fest beim Aufbrechen, und ihr zarter, ausgezeichnet schmeckender Nusskern ist wenig ölhaltig. So bewahrt die Frucht ihre Eigenschaften ziemlich lange bei, was ihre Vermarktungsfähigkeit gewiss erhöht. Was die Form anbelangt, teilen sich die Walnüsse aus Sorrent in zwei Kategorien: die erste umfasst die ovalen Früchte mit abgerundeter Basis und leicht abgeflachter Spitze; die zweite umfasst länglichere Nüsse mit hervorstehender Naht. Die Walnüsse, eigentlich ein typisches Herbstprodukt, können während des ganzen Jahres verzehrt werden. Die Verwendungsmöglichkeiten von Walnüssen in der Küche oder in Süß- und Backwaren sind sehr vielfältig. Aus der grünen äußeren Schale der noch unreifen Nüsse wird an verschiedenen Orten Italiens ein alter Likör mit verdauungsfördernden Eigenschaften hergestellt: der Nocino. Die Regeln der Zubereitung legten in der Vergangenheit minuziöse und extravagante Rituale auf, z. B. dass die Nüsse mit der Hand von barfüßigen jungen Mädchen in der Nacht des Hl. Johannes geerntet werden.
Unter den Gemüsesorten ist die bekannteste die Tomate aus San Marzano, die durch ihre charakteristische längliche Form und ihre intensive Farbe unverwechselbar ist. Der große Ruhm der neapolitanischen Pizza hat dazu beigetragen, der Welt dieses ganz besondere Produkt bekannt zu machen, das eine der wichtigsten Ressourcen der Landwirtschaft Kampaniens darstellt: der Anbau bedeckt gute 20.000 Hektar mit einem Ertrag von 400 Doppelzentnern pro Hektar. Der größte Teil der Ernte ist für die Konservenindustrie bestimmt. Das Herstellungsgebiet umfasst zwei genau abgegrenzte Zonen: diejenige, die unter dem Namen "Agro Sarnese-nocerino" (der Acker von Sarno und Nocera) bekannt ist, und das Gebiet von Acerra und Nola.

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