Storia della Cucina Italiana Ristoranti Kampanien Capri

Kampanien Kampanien

Kampanien

Capri


Die weltberühmte Insel Capri liegt im Südteil des Golfes von Neapel, fünf Kilometer von der äußersten Spitze der Sorrentinischen Halbinsel entfernt. Sie ragt aus dem tiefen Meer, mit Steilküsten, in vielen Abschnitten schroff und unzugänglich, eingekerbt von zahlreichen, für ihre Schönheit bekannten Grotten, wie z. B. der Grotta Azzurra (Blaue Grotte), der Grotta Bianca (Weiße Grotte) und der Grotta Verde (Grüne Grotte), mit Klippen jeder Form und Größe. Die Insel besteht aus dolomitischem Kalkstein, der an einigen Stellen bedeckt ist von vulkanischen Materialien, die - vom Wind transportiert - von den alten, umliegenden Vulkanen stammen. Capri besteht außerdem aus zwei Hochplateaus, zwischen denen eine zentrale Niederung liegt.
Das westliche Hochplateau von Anacapri ist viereckig geformt und erhebt sich mit dem Berg Monte Solaro bis zu einer Höhe von 589 m ü.d.M.; das östliche Hochplateau, dessen höchste Erhebung der Monte Tiberio (334 m ü.d.M.) ist, streckt sich mit steilen Wänden nach oben, die auf drei Seiten steil über das Meer hängen, ist aber dennoch zugänglicher. Der Sattel zwischen den beiden Hochebenen ist fruchtbar, bevölkert und leicht zugänglich mit den Anlegeplätzen von Marina Grande im Norden und von Marina Piccola im Süden. Das Klima ist bekannt für seine Milde und für den heiteren Himmel. Die Flora, eine der interessantesten ganz Italiens, ist reich an Arten und Unterarten, vor allem was die mediterrane Macchia anbelangt.
Unter den angebauten Kulturen ist der Weinstock bemerkenswert, aus dem man einen berühmten trockenen Weißwein gewinnt, der zum Großteil exportiert wird. Das sehr fischreiche Meer prägt die lokale Küche.
Die Insel Capri ist seit weit zurückliegenden Zeiten bewohnt. Kaiser Augustus ließ hier, am Fuße des Monte Solaro, eine Villa erbauen. Und Tiberius machte daraus seinen Lieblingswohnsitz und erbaute zwölf Villen, von denen eine Jupiter gewidmet war.
Im Mittelalter, ab dem 10. Jh., gehörte die Insel der Familie der Arcucci, den Herren von Altamura, die von Giovanna I. von Neapel im 15. Jh. das Privileg erhielten, eigenes Geld zu schlagen.
Während der napoleonischen Kriege wurde sie, nachdem sie im Jahre 1806 vom englischen Admiral Sidney Smith im Auftrag der Bourbonen besetzt worden war, im Jahre 1808 von der französisch-napoleonischen Flottille, die von Murat geschickt worden war, wieder zurückerobert.
Die Küche Capri‘s wird gekennzeichnet von dem Fischreichtum des sie umgebenden Meeres: gegrillte Krustentiere aller Arten, die einen intensiven Geschmack nach Meer bewahren und die Zubereitung triumphaler, an die besten Stillleben des 17. Jh. erinnernder Tabletts ermöglichen: Langusten und Scampi beherrschen diese wahren Gemälde, Symbole des Überflusses.
Ebenso jedoch besteht immer noch die Tradition der Volksküche, die viel Zeit für die Zubereitung erfordert. Sie ist nicht sehr kostenaufwändig, deshalb aber nicht weniger köstlich, wie z.B. die gefüllten Kalmare, die auf dieser Insel besonders sind: sie sind weich und im Geschmack gleichzeitig süß und pikant. Ebenso verhält es sich mit den Salaten mit tausenderlei Geschmacksnuancen, da sie aus vielen Gemüsesorten bestehen, angefangen beim angebauten und wilden Radicchio über die Kresse bis hin zu allen essbaren Gräsern und Kräutern, die im ewigen Capri-Frühling auf den Wiesen wachsen.
Ein Nahrungsmittel mit sehr alten Ursprüngen, das man noch heute - wenn auch modifiziert - finden kann, ist in Capri, wie übrigens in anderen Teilen Kampaniens auch: «O' sanguinaccio». Es handelt sich um eine Süßspeise mit folgenden Zutaten: Kakao, Zucker, Mehl, Stärke, Milch, Vanillin, Zimt, Butter und Zitronat. Einst sah das Originalrezept die Verwendung von Schweineblut vor (nach dem es benannt ist), das man gemeinsam mit Milch, Zucker, Mehl, Kakao, Zimt, Vanille und kandierten Früchten kochte.
Und abschließend erinnern wir noch an die (auch auf Ischia sehr verbreitete) "torta caprese", eine Torte aus Schokolade und Mandeln, die ohne Zugabe von Mehl hergestellt wird und außen knusprig und innen weich sein muss.


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