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Wein


Die Region Friaul - Julisch Venetien ist berühmt für ihre Weinerzeugung, die auf viele Jahrhunderte v. Chr. zurückgeht. Der Weinstock wurde - in diesen Gebieten - von der griechischen Welt aus eingeführt, und zwar um das Jahr 1000 v. Chr. herum. Doch gewiss wurde der Weinanbau in der römischen Zeit weiterentwickelt und nach technischen Kriterien geführt, vor allem was die Weinherstellung anbetrifft.
Plinius der Ältere (23-79 n. Chr.) schreibt z. Bsp. in seinem Werk Naturalis Historia, das aus siebenunddreißig Büchern bestand und dem römischen Kaiser Titus gewidmet war, dass der Wein Pucinum als reich an therapeutischen Eigenschaften angesehen wurde, so dass Augusta Giulia ihre sechsundachzig Jahre diesem Wein zuschrieb, hergestellt «im Golf des Adriatischen Meeres, nicht weit entfernt von dem steinigen Hügel der Quelle des Timavo, wo die Meeresbrise wenige Amphoren reifen lässt».
Im 5. Jh. n. Chr. spricht der Minister des Kaisers Theoderich, der Historiker Cassiodoro, von einem Istrien reich an Weinbergen. Theodahad, der schreckliche König der Ostgoten, preist die reichlichen und wertvollen Herstellungen von Cividale und Aquileja.
Das ganze Mittelalter hindurch blüht der Weinbau sogar, trotz der sehr qualvollen Zeiten; der Weinexport kennt keine Rast, besonders in die Republik Venedig, die bereits die berühmtesten Erzeugnisse wie den Rabbiola aus Istrien und aus dem Collio, den Pinella, den Clorinda, den Turbiano und den Malvasier kannte.
1307 legte Görz zur Verteidigung gegen die externe Konkurrenz anderer Weine und zur Förderung des Verbrauchs der Produkte aus dem eigenen Gebiet einen Schutzzoll auf fremde Weine. Dies ist in den Annalen des Friaul vermerkt, die außerdem eine Urkunde aus Udine aus dem Jahre 1324 zitieren, in dem die gängigsten Rebsorten der damaligen Zeit eingetragen sind.
Während der Renaissance bleibt der Ruhm der Weine aus dem Friaul sehr lebendig. Andrea Bacci unterstreicht in seinem Werk De naturali vinorum historia, dass die Deutschen den Wein aus Rosazzo mehr schätzen, als der Falerno von den Römern hoch gehalten wurde.
In der Zwischenzeit treten andere, neue Rebsorten - wie die Sorten Terrano, Romania und Pignolo - in die Produktion ein und breiten sich in der Region aus. Um das 18. Jh. herum erscheint die große Rebsorte Picolit, aus der man einen erlesenen Wein mit äußerst schwer nachahmbaren organoleptischen Eigenschaften gewinnt.
So beginnen neue Zeiten für den friaulischen Weinbau und im Jahre 1765 entsteht die nach der österreichischen Kaiserin Maria Theresia benannte Gesellschaft Societa' Agraria Teresiana. Sie ist die erste einer Reihe von Institutionen, die entstanden mit dem Ziel, den regionalen Sektor des Weinbaus und der Weinerzeugung durch technische Hilfestellung zu verbessern.
Die Kultur und die Tradition des Weinstocks und des Weins sind also stets Kennzeichen gewesen - und sie sind es noch heute - dieses Landstrichs, der verschiedene Bräuche bewahrt wie jenen alten der Stadt Udine, Ehrengäste mit dem Überreichen der köstlichsten Weine aus der eigenen Produktion als Geschenk zu empfangen.
Wir werden die Weine dieser Region aufteilen nach Gebieten und die Sorten der DOC-Weine betrachten, die sich auch durch ihre jeweilige geographische Lage, durch ihre klimatischen Bedingungen und die Bodeneigenschaften beträchtlich unterscheiden.
Im Karstgebiet sind zu erwähnen:
Der Carso: in der Farbe ist er intensiv rubinrot und er hat einen charakteristischen weinigen Geruch, einen trockenen Geschmack und einen harmonischen Körper bei einem Alkoholgehalt von mindestens 10,5°.
Der Terrano: in der Farbe ist er intensiv rubinrot und er hat einen weinigen Geruch, ein charakteristisches, an Himbeeren erinnerndes Aroma; im Geschmack ist er trocken, angenehm säuerlich und im Körper harmonisch bei einem Alkoholgehalt von mindestens 10°.
Im Goriziano, dem zwischen den Flüssen Isonzo und Judrio gelegenen Gebiet um Görz, wird der Collio hergestellt, eine sowohl in Bezug auf Weiß- als auch auf Rotweine sehr sortenreiche Produktion.
Die Weißweine sind gute zwölf an der Zahl. Sie haben fast alle einen Alkoholgehalt von 11,5°, ausgenommen der Ribolla giallo (11°) und der Picolit (14°).
Der Chardonnay hat einen milden, charakteristischen Geruch und einen trockenen, vollen, harmonischen Geschmack. Der Malvasier hat einen angenehmen, charakteristischen Geruch bei trockenem, rundem, harmonischem Geschmack, während der Geruch des Müller-Thurgau intensiver ist bei ebenfalls trockenem, harmonischem, doch vollem Geschmack. Der Picolit hat dagegen einen milden, feinen, angenehmen Geruch, einen lieblichen oder süßen Geschmack, der warm und harmonisch und mild ist; charakteristisch ist der Geruch des Pinot bianco, der im Geschmack trocken, voll und harmonisch ist. Der Pinot grigio hat einen charakteristischen Geruch und den gleichen Geschmack wie der vorhergehende. Ebenfalls charakteristisch ist der Geruch des Ribolla gialla, der im Geschmack zwar auch trocken, jedoch gleichzeitig lebendig und frisch ist. Der Riesling mit seinem intensiven, milden und angenehmen Geruch ist im Geschmack ebenfalls trocken, doch dazu charakteristisch und aromatisch, wogegen der Geruch des Riesling italico besonders und charakteristisch ist bei trockenem und harmonischem Geschmack. Der Sauvignon hat einen milden Geruch, einen trockenen, vollen, harmonischen Geschmack und ein charakteristisches, mildes und angenehmes Aroma. Der Tocai friulano ist im Geschmack trocken, warm, voll, leicht bitter und harmonisch. Der Geruch des Gewürztraminers (Traminer aromatico) hat ein typisches, charakteristisches Aroma bei trockenem, aromatischem, intensivem und vollem Geschmack.
Die sechs Rotweine des Gebietes Collio haben den Alkoholgehalt von mindestens 11,5° und die rubinrote Farbe gemein.
Der Rotwein hat einen leicht grasigen, weinigen Geruch und einen trockenen, körperreichen, vollen, harmonischen Geschmack. Der Cabernet dagegen hat einen charakteristischen, deutlich grasigen Geruch, der mit der Zeit ätherisch wird, und einen trockenen und harmonischen Geschmack. Der Geruch des Cabernet franc ist charakteristisch, grasig, angenehm und sein Geschmack mit verschiedenen Nuancen ist trocken, rund und harmonisch. Den ebenfalls charakteristischen und angenehmen, doch intensiveren Geruch des Cabernet sauvignon begleitet ein trockener, runder und harmonischer Geschmack. Auch der Geruch des Merlot ist charakteristisch und angenehm, doch er hat zuweilen einen grasigen Nachklang, während sein Geschmack wiederum trocken ist, doch leicht bitter und wohlschmeckend. Der Pinot nero mit seinem intensiven und charakteristischen Geruch ist im Geschmack trocken, doch angenehm und samtig.
Auch die Weinherstellung der östlichen Hügel (Colli orientali) des Friaul ist interessant und wir wollen an den Sauvignon - mit mildem, ins Aromatische neigendem Geruch und trockenem, frischem und harmonischem Geschmack - und an den Verduzzo friulano - der trocken oder lieblich-süß, fruchtig sein kann - erinnern.
Im Gebiet Ramandolo wird der gleichnamige Wein hergestellt, dessen Farbe goldgelb ist und der typisch lieblich oder süß ist bei einem Alkoholgehalt von mindestens 14°.
Die Rotweine der östlichen Hügel haben allesamt einen Alkoholgehalt von mindestens 11°.
Der Cabernet hat eine intensiv rote Farbe, die gelagerte Sorte ist granatfarben; der Geruch ist weinig, intensiv, charakteristisch; im Geschmack ist er trocken, aromatisch, körperreich, leicht grasig. Im Cabernet franc ist die grasige Note noch ausgeprägter. Die Farbe ist intensiv rubinrot oder granatfarben im gelagerten Wein. Blasser im Farbton ist der Cabernet sauvignon, der im Geruch angenehm, charakteristisch und intensiv ist und im Geschmack aromatisch und trocken. Von der gleichen rubinroten Farbe ist der Merlot, der beim Riechen einen charakteristischen und angenehmen Geruch aufweist und einen vollen, wohlschmeckenden und trockenen Geschmack hat.
Der Pinot nero ist in der Farbe rubinrot, doch nicht sehr intensiv, oder granatfarben in der gelagerten Sorte. Sein markanter, charakteristischer und milder Geruch wird begleitet von einem trockenen, angenehmen, leicht bitteren Geschmack.
Von intensiver rubinroter Farbe mit violetten Nuancen, die in der gelagerten Sorte granatfarbenen sind, ist der Refosco dal peduncolo rosso ("mit dem roten Stiel"). Zu seinem intensiven und charakteristischen Geruch gesellt sich ein trockener, körperreicher, leicht bitterer Geschmack. Der Schioppettino ist dagegen rubinrot oder - bei der gelagerten Sorte - granatfarben bei charakteristischem, intensivem Geruch und vollem, grasigem, typischem und trockenem Geschmack.




FRIULI AQUILEIA (Friaul Aquileja)

Die Bezeichnung Friuli Aquileia mit den verschiedenen Spezifikationen der Weine leitet sich von der gleichnamigen Stadt ab. Diese ist reich an Zeugnissen aus der römischen Zeit: der Binnenhafen, das Forum, die Häuser, ihr Schatz an verlegten Mosaiken von seltener Pracht.
Zu diesen Schönheiten der Kunst, die reich sind an historischer und kultureller Bedeutung, gesellt sich ein Hintergrund aus dem lebendigen Grün eines Landes, in dem neben Obst und Gemüse auch wertvolle Weine erzeugt werden.
Das Herstellungsgebiet umfasst siebzehn Gemeinden der Provinz Udine, deren Bezugszentrum eben Aquileja ist.
Der Alkoholgehalt der Weißweine Friuli Aquileia schwankt zwischen 10,5° und 11°, während der Spumante (Schaumwein) 12° aufweist. Die Farbe ist hellstrohgelb mit mehr oder weniger intensiven Farbabstufungen beim Weißwein, hell bei den Schaumweinen Chardonnay, Sauvignon, Riesling, goldgelb oder kupferfarben beim Pinot grigio.
Der Weißwein hat einen angenehmen, feinen Geruch, einen harmonischen, samtigen Geschmack. Im Tocai friulano ist der Geruch mild, doch ebenfalls angenehm, und er wird begleitet von einem trockenen, harmonischen Geschmack mit aromatischem Nachklang. Von charakteristischem und leichtem Aroma ist der Pinot bianco, der im Geschmack samtig und ebenfalls charakteristisch ist; die gleichen Eigenschaften in Geruch und Geschmack weist der Pinot grigio auf, der jedoch auch trocken, voll und harmonisch ist. Auch der Geruch des Riesling ist charakteristisch bei ebenfalls trockenem, doch auch leicht säuerlichem und harmonischem Geschmack Charakteristisch, doch mild ist der Geruch des Sauvignon, der im Geschmack trocken und harmonisch ist. Der Gewürztraminer (Traminer aromatico) dagegen hat einen Geruch mit spezifischem Aroma und einen aromatischen, vollen, kräftigen Geschmack. Der Verduzzo friulano hat einen weinigen, milden, angenehmen Geruch und sein körperreicher, leicht tannischer, trockener Geschmack ist lieblich oder süß in den spezifischen Sorten. Der Chardonnay weist ein charakteristisches leichtes Aroma auf, während er im Geschmack trocken, samtig, weich, harmonisch und in der spezifischen Sorte auch lebendig ist. Angenehm ist der Geruch des Malvasia istriana, der im Geschmack trocken, samtig und wenig körperreich ist. Der Müller-Thurgau wiederum hat einen intensiven, charakteristischen, angenehmen Geruch und einen trockenen, runden, harmonischen und in der spezifischen Sorte lebendigen Geschmack. Der Spumante (Schaumwein) mit feinem, anhaltendem Schaum hat einen charakteristischen, milden Geruch bei trockenem und angenehmem Geschmack.
Die Rotweine Friuli Aquileia haben wie der Rosé einen Alkoholgehalt von mindestens 10,5°. Die rubinrote Farbe weist in einigen Weinen Nuancen auf, die ins Granatfarbene tendieren beim Rotwein. Im Cabernet sauvignon sind die Reflexe granatfarben und intensiv violett im Refosco, Cabernet, usw..
Der Rotwein hat einen weinigen, intensiven, feinen Geruch und einen trockenen, weichen Geschmack; ebenfalls weinig, doch gleichzeitig fruchtig ist der Geruch des Novello (neuer Wein), der im Geschmack wohlschmeckend und charakteristisch ist. Der Geschmack des Merlot ist dagegen trocken, weich, leicht grasig. Wiederum weinig ist der Geruch des Cabernet, jedoch intensiver, angenehm und grasig bei trockenem, harmonischem Geschmack. Ähnliche Eigenschaften in Geruch und Geschmack finden wir im Cabernet franc. Der Cabernet sauvignon mit seinem charakteristischen, angenehmen und intensiven Geruch ist im Geschmack trocken, rund, harmonisch. Trocken, rund, harmonisch und ebenfalls trocken ist der Refosco dal peduncolo rosso, doch er ist auch voll, leicht bitter bei weinigem Geruch.
Der Rosé Friuli Aquileia mit seiner rosaroten Farbe, die ins zarte Kirschrot tendiert, ist im Geruch weinig, intensiv, angenehm und im Geschmack trocken, harmonisch, voll und in der spezifischen Sorte lebendig.



FRIULI GRAVE

Wie im gesamten Friaul reicht der Weinanbau auch im Gebiet Grave bis in die vorrömische Zeitepoche zurück und auch hier konnte er sich erst in der römischen Zeit durchsetzen.
Unter der Herrschaft Venedigs (vom 15. Jh. bis zum 18. Jh.) findet in diesem Gebiet ein weiteres Erwachen des Weinbaus statt, der sehr hochgehalten und aufgrund der Hochwertigkeit der gewonnenen Weine als einer der besten Italiens angesehen wird.
Zwischen Sacile und Casarsa, Pordenone und Spilimbergo, zwischen Codroipo und Palmanova, zwischen San Daniele und Tricesimo kann man alle typischen friaulischen Weine kosten, deren Produktion hier zirka die Hälfte derjenigen der gesamten Region ausmacht.
Das äußerst hohe Qualitätsniveau des Erzeugnisses ist den günstigen Bedingungen zuzuschreiben, die Boden, Klima, die hochwertige Selektion der Rebsorten und die bewundernswerte Passion und Fähigkeit der Weinbauern bieten.
Die in den Weinbergen der Hügel hergestellten Weinsorten werden «ronchi» genannt, in enger Anlehnung an den französischen «cru». Sie sind durch ihre herausragenden Eigenschaften in Geruch und Geschmack sehr hochwertig.
Der Weißwein hat einen angenehmen und feinen Geruch, einen harmonischen, samtigen und trockenen Geschmack. Charakteristisch ist das Aroma des Chardonnay, der im Geschmack trocken und harmonisch ist. Der Pinot bianco schenkt dem Gaumen einen trockenen, harmonischen, bei der spezifischen Sorte lebendigen Geschmack. Von hellstrohgelber Farbe, zuweilen mit kupferfarbenen Reflexen, ist der im Geruch charakteristische und im Geschmack harmonische und trockene Pinot grigio. Der Riesling dagegen ist leicht aromatisch im Duft und trocken im Geschmack. Der Sauvignon ist im Duft charakteristisch und harmonisch, frisch und trocken im Geschmack. Letzterer ist auch beim Tocai friulano trocken und harmonisch bei angenehmem, charakteristischem Duft.
Der Gewürztraminer zeigt sich im Geschmack fein und charakteristisch, im Duft ist er aromatisch und intensiv. Der Verduzzo friulano weist einen charakteristischen Duft und einen trockenen Geschmack auf, der bei den spezifischen Sorten entweder lieblich oder süß ist. Der Schaumwein Grave spumante hat einen feinen, nachhaltigen Schaum, einen charakteristischen Duft und einen wohlschmeckenden, harmonischen Geschmack.
Die Sorte Rosé ist von rosaroter Farbe und hat einen feinen Duft und einen trockenen, harmonischen, bei der spezifischen Sorte lebendigen Geschmack.
Die Rotweine Friuli Grave weisen mit Ausnahme des Novello (neuer Wein), des Cabernet und des Cabernet franc eine rubinrote Farbe auf und tendieren ins Granatfarbene, wenn sie gelagert sind. Ihr Duft ist intensiv fein. Die Sorte Rotwein hat einen trockenen und harmonischen Geschmack. Der Novello hat dagegen eine rubinrote Farbe, einen fruchtigen, weinigen Duft und einen wohlschmeckenden, charakteristischen Geschmack. Von mehr oder weniger intensiver rubinroter Farbe, die bei Lagerung ins Granatfarbene tendiert, ist dagegen der Cabernet, der im Duft angenehm, charakteristisch, zuweilen grasig ist und im Geschmack harmonisch und trocken. Intensiver als beim vorherigen Wein ist die Farbe des Cabernet franc, der im Duft charakteristisch und grasig ist und einen angenehmen, feinen, trockenen Geschmack aufweist. Letzterer ist beim Cabernet sauvignon harmonisch und trocken bei angenehmem, charakteristischem Duft.
Der Merlot hat einen angenehmen, charakteristischen Duft und einen trockenen, harmonischen Geschmack, während der Pinot nero im Geschmack trocken ist bei mildem, charakteristischem Duft. Der Refosco dal peduncolo rosso ist im Geschmack trocken und körperreich bei charakteristischem Duft.
Die Weine Friuli Grave können nach einer Lagerung von mindestens zwei Jahren (mit Ausnahme der Sorten Novello und Rosé) auf dem Etikett die Bezeichnung «riserva» (Auslese) tragen.



Die gleichen Weinsorten werden, auch wenn sie einige Varianten aufweisen, ebenfalls in anderen Gebieten der Region hergestellt, u.a. in dem alten Lehen der Grafen von Görz, dem Friuli Latisana, und im Gebiet um die Stadt Gradisca d'Isonzo, die berühmt ist für ihre Befestigungsarbeiten, an deren Planung auch Leonardo da Vinci teilhatte. Hier ließen die Venezianer im Jahre 1473 eine Festung bauen, um sich den Grafen von Görz und den Einfällen der Türken zu widersetzen.
Nach 1509 gingen die Stadt Gradisca und ihr Gebiet nach verschiedenen militärischen Aktionen an Maximilian von Habsburg, um bis zum Ende des Ersten Weltkriegs in den Händen der Habsburger zu bleiben.
Der Wein dieses Gebietes wurde von den Herrscherhäusern und vom Adel stets sehr geschätzt und man begann früh mit seiner Ausfuhr.
Die Region Friaul - Julisch Venetien zeichnet sich also durch eine große Weinproduktion aus, die in ganz Italien und auch im Ausland berühmt ist. Besonders die Weißweine zählen absolut zu den besten (und nicht nur unter den italienischen), die heute noch hergestellt werden.
Der Weinsektor, Quelle des Reichtums, war seit jeher die einzige offene Tür zu anderen Landstrichen, das einzige Mittel, um aus den Grenzen dieses Gebietes herauszukommen, und ein Grund des Stolzes für die gesamte italienische Weinherstellung.

Hotel Sittnerhof Merano
Hotel Astoria Lago Maggiore
Podere Il Gioiello
Hotel La Vela Pioppi Cilento
Elma Park Hotel Terme Casamicciola Terme Isola D Ischia

 

Bormio Hotel Residence
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