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Basilikum


Diese einjährige Gewürzpflanze gehört der Familie der Lippenblütler an. In der Küche des ligurischen Gebietes, in dem sie dank des gemäßigten und regenreichen Klimas besonders duftend ist, ist sie sehr verbreitet und sie wird reichlich verwendet.
Die Basilikumpflanze hat sicherlich orientalische Ursprünge und ist wahrscheinlich das Ergebnis der Seekontakte, die Genua durch seinen Handelsverkehr mit vielen Völkern unterhielt.
Ihre Herkunft ist wahrscheinlich in Indien auszumachen, auch wenn ihr Anbau bereits vor viertausend Jahren in ganz Asien verbreitet war. In Europa wurde sie von den Römern eingeführt, während sie in Amerika erst mit der Ankunft der englischen Siedler im 16. Jh. bekannt wurde. Die bescheidene Pflanze - in allen Haushalten für ihren Duft, den sie der mediterranen Küche verleiht, bekannt - erfreute sich in der Vergangenheit des größten Ansehens. Bestätigt wird dies auch von der Wortgeschichte ihres Namens, der sich nach Meinung einiger von basiliscus (ein Drache, der mit dem Blick tötete und gegen den diese Pflanze ein wirksames Gegenmittel darstellte) und anderen zufolge von dem griechischen Ausdruck basilikós, der «königlich» bedeutet, ableitet.
In der Antike dachten die Griechen, dass es für eine gute Ernte der Pflanze notwendig sei, im Augenblick ihrer Aussaat eine Reihe von Beschwörungen auszusprechen. In der christlichen Tradition dagegen entstammt die dem Basilikum zugeschriebene Heiligkeit zwei verschiedenen, jedoch miteinander verschmelzenden Legenden: die erste erzählt, dass das Basilikum in dem Topf wuchs, in dem Salome den Kopf des Hl. Johannes des Täufers vergraben hatte; die zweite erzählt, dass es von der Kaiserin Elena, der Mutter des römischen Kaisers Konstantin, an der Stelle der Kreuzigung Jesu gefunden und später von ihr in der ganzen Welt verbreitet wurde.
Im Gegensatz dazu haben andere volkstümliche Traditionen das Basilikum mit der Vorstellung der irdischen Liebe verbunden. Im 4. Jh. wurde in Italien ein Volkslied gedichtet, das sich an der Geschichte der Isabella von Messina inspirierte, die den Kopf des von ihren Brüdern enthaupteten Geliebten in einem Basilikumtopf aufbewahrte, der dann von denselben Brüdern durchsucht wurde (eine Boccaccios Decamerone entnommene Episode). In neueren Jahrhunderten ändert sich die dieser Pflanze zugeschriebene Symbologie erneut: ein Basilikumtopf auf dem Balkon eines jungen Mädchens wurde anscheinend als Zeichen der Bereitschaft, den Verehrer zu empfangen, interpretiert.
Heute wird von vielen behauptet, dass diese Pflanze, wenn man sie auf die Fenstersimse stellt, Mücken und andere Insekten fernhält, die ihren Geruch nicht mögen. Unbestreitbar ist jedoch die Verwendung des Basilikums in der Küche, die sich von Ligurien aus in ganz Italien ausbreitet (auch wenn es noch Gebiete im Süden gibt, in denen diese Pflanze trotz ihres dortigen üppigen Wuchses nicht in der Kochkunst verwendet wird). Es ist eine unerlässliche Zutat für eine gute "pomarola", für alle Tomatengerichte, aber auch für viele appetitliche Saucen. Und man darf auch nicht ihre Funktion bei der Dekoration sowohl von Gemüsegerichten als auch von ersten Gängen vergessen.

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