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Curiosità e prodotti tipici Curiosità e prodotti tipici

Süßspeisen


Die einfachen Süßspeisen der Marken sind das Ergebnis maßvoller Umsicht. Mit den Rohstoffen dieses Landstrichs werden sie in einer Ausgewogenheit zubereitet, die zu starke Geschmacke vermeidet. Gewöhnlich enthalten sie nur wenig Zucker. Dieser war einst eine wertvolle Zutat, die man sparsam verwenden musste, weshalb man dem Honig die Aufgabe des Süßens überließ. Süßspeisen wurden zu Karneval, für religiöse Feiertage oder jahreszeitgebundene Ereignisse zubereitet.


BECCUTE

Diese kleinen Brötchen aus süßem Teig werden auch "becut" genannt. Sie werden aus Maismehl hergestellt und sind übersät mit Pinienkernen und Rosinen.


CACIUNI

Im Anconetano und im Ascolano sind sie unter diesem Namen bekannt, im Maceratese heißen sie "piconi". Die hausgemachte Süßspeise kombiniert süß und salzig in einer ganz besonderen Weise: Brotteig wird zu einer Teigplatte gezogen, um große Teigtaschen zu formen, die mit frischem und gereiften Pecorino, Eigelb, Zucker und abgeriebener Zitronenschale gefüllt werden. Vor dem Backen werden sie kreuzförmig eingeritzt (damit der Käse während des Backens austreten kann) und mit verschlagenem Ei eingepinselt.
In der gleichen Provinz bereitet man auch eine andere Version zu: die Teighülle besteht aus süßem Teig und gefüllt wird sie mit einer Mischung aus Ricotta, Eigelb, Zucker, geriebener Schokolade, Zimt und Mandeln.
Bei den «caciunitti» handelt es sich dagegen um etwas kleinere «cacuini», bei denen man Eigelb und Ricotta durch Kichererbsenpüree ersetzt; außerdem werden sie nicht gebacken, sondern frittiert.


CIAMBELLE AL MOSTO (Mostkringel)

Sie werden auch "ciambelle di magro" genannt und sind eine Spezialität aus Ascoli Piceno.
Für ihre Zubereitung, die während der Weinlese stattfindet, vermischt man Weißmehl, Anissamen, Öl, Zucker und frisch gepressten Traubenmost mit Hefe.


CICERCHIATA

Diese typische Karnevalssüßspeise hat sehr alte Ursprünge. Das einst traditionell im Haus hergestellte Produkt ist heute auch in allen Konditoreien zu finden. Das eigentliche Gebiet der "cicerchiata" liegt in den Provinzen Macerata und Ascoli Piceno. Die Herstellung: Mehl wird verknetet mit Eiern, wenig Zucker und einem Tropfen "mistra'", dem charakteristischen Anislikör der Marken. Nach dem Formen von kleinen Teigkugeln bäckt man diese in Öl oder Schmalz aus, vermengt sie mit Honig und bildet eine Art flachen Kringel, der zuweilen mit Pinienkernen bestreut wird.


FRUSTINGO

Der auch "frustenga", "pistingo" oder "frostenga" genannte typische Kuchen weist nicht nur in Bezug auf den Geschmack, sondern auch sprachlich viele Varianten auf. Sein Name leitet sich von "frusto" (arm) ab, auch wenn wir eine fantasiereiche Erfindung vor uns haben. Die Grundlage bilden jedoch immer einfache und alltägliche Zutaten. Dieser winterliche, an die Weihnachtsfeiertage gebundene Kuchen vereint Vollkornmehl mit einem Repertoire an Zutaten, das in jedem Rezept anders ist. Nüsse, Mandeln, getrocknete Feigen, Zitronat, Orangensaft, Zitronenschale, Rosinen, Olivenöl, Zimt, Rum, Kakao, Kaffee, trockener Weißwein und gekochter Most fehlen jedoch nie.
Der mit dem "frustingo" verwandte «bostrengo» oder auch "frustengolo" ist im Pesarese sehr verbreitet und an die Festlichkeiten der Madonna di Loreto gebunden. In vielen Zutaten dem "frustingo" gleich, unterscheidet er sich durch das verwendete Mehl, eine Mischung aus Weizenmehl und Maismehl, und durch den Zusatz von Äpfeln, Birnen und Reis.


FUNGHETTI ("Pilze")

Sie sind bezeichnend für Offida und wie die "cicerchiata" waren sie einst ein hausgemachtes Erzeugnis, während man sie heute in jeder Konditorei findet. Aus dem Teig, der aus Zucker und Mehl zu fast gleichen Teilen besteht und mit Anis verfeinert wird, formt man kleine Kugeln, die man ein paar Tage trocknen lässt. Danach bäckt man sie, vereint in extra Formen, im Ofen. Während des Backens tritt das weichere Innere heraus und bindet die Kugeln, die weiß bleiben auf braunfarbenem Grund. So bekommt diese knusprige Süßspeise mit ihrem angenehmen Anisaroma das Aussehen eines Miteinanders von Pilzen, die aus der Erde gewachsen sind.


PIZZA DI PASQUA (Osterpizza)

Obwohl es sich um eine traditionelle Speise der Osterzeit handelt, wird sie in Wirklichkeit das ganze Jahr über in den Konditoreien zubereitet. Sie ist auch in der ganzen Region verbreitet. Es besteht eine starke Ähnlichkeit mit dem analogen Rezept der Perugina. Einst wurde dieser Kuchen im Haus zubereitet und er nahm die Form des Behälters an, in dem der Teig aus Mehl, Eiern und Zucker in den Ofen geschoben wurde. Heute benutzt man bei der Herstellung in den handwerklichen Werkstätten eher die Form aus Papier, die man auch für die Zubereitung des Panettone verwendet und durch die der Kuchen etwas höher in der Form wird. In der ebenfalls existierenden salzigen Variante der Osterpizza ist kein Zucker, sondern dafür Käse. Der Teig wird mit Parmesan gemacht und, vor allem im Gebiet zwischen Macerata und Ancona, auch mit ganzen Stücken vom Fontina oder vom Emmentaler.


SALAMINO DI FICHI ("Feigensalami")

Bei dieser Süßspeise vereint sich der Duft der Marken mit zwei Zutaten, die von der Geschichte der Bauern dieser Region erzählen: Anis und "sapa", d.h. konzentrierter gekochter Most. Der Geschmack von getrockneten Feigen, Nüssen und Mandeln bereichern den Geschmack weiter. Es handelt sich um eine "arme" Süßspeise, die zum Sommerende zubereitet wurde, um dann im Winter verzehrt zu werden, da es keine Probleme in Bezug auf die Aufbewahrung gab. Gewöhnlich schenkte man sie den Kindern zum Dreikönigsfest.
Diese Süßspeise besteht also aus geschälten, an der Sonne getrockneten Feigen, ein Paar gehackten Mandeln und Nüssen, einem Glas "sapa" und einem Glas "mistra'". Die Feigen werden mit den anderen Zutaten gehackt, salamiförmig geformt, gut gepresst, in Blätter vom Feigenbaum gewickelt, gebunden wie eine Salami und in kühlen Vorratskammern aufbewahrt. Eine Variante sieht vor, dass die Feigen im ganzen Stück mit einer Presse zusammengedrückt werden: in diesem Fall heißt die Speise «panetto di fichi».


SERPE ("Schlange")

Eine der umbrischen «attorta» ähnliche und für das Berggebiet der Marken traditionelle Süßspeise. Der Teig aus Mandeln, Zucker, Eiweiß und Butter wird aufgerollt und um sich selbst gewickelt. Danachlegt man ihn auf ein Oblatenblatt und bäckt ihn im Ofen in einer Hülle aus Schokolade oder Zuckerguss.

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