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Wein


In dieser Region ist die Weinherstellung wirklich außergewöhnlich stark mit den historischen Geschicken verknüpft.
Wir haben Grund zu der Annahme, dass der Anbau des Weinstocks auf den Hügeln der Marken bereits vor der Unterwerfung durch die Römer (268 v. Chr.) blühte.
Damals war der Weinanbau sogar einer der tragenden Sektoren der Landwirtschaft, und Cato (243-149 v. Chr.) und Varro (116-27 v. Chr.) waren sehr angetan von dem hohen Ertrag der Weingärten an der Adria zwischen dem Piceno und dem Riminese. Der griechische Historiker Polybios gibt in seiner römischen Geschichte, die die Zeitspanne von 264 bis 146 v. Chr. umfasst, die Tatsache wieder, dass Hannibal den Pferden seines Heeres ihre Kraft wiedergab, indem er sie mit ziemlich gealtertem Wein des Picenum einreiben ließ.
Plinius der Ältere, Agronom und Historiker des römischen Zeitalters, erzählt in seinen Schriften, dass die Rebsorte Hirtiola nicht nur für Umbrien, sondern auch für das Picenum typisch war; das wiederum beweist den etruskischen Einfluss auf den Weinanbau der Marken. Derselbe Plinius lobt die Weine aus Teramo und die aus Ancona; Letztere werden übrigens auch von dem Historiker und Geographen Strabo (63 v. Chr. - 19 n. Chr.) als vortreffliche und wegen ihres samtigen Geschmacks sehr geschätzte Weine bezeichnet.
Mit dem Fall des Römischen Reiches und dem Einfall der Barbaren werden die Nachrichten über den Weinanbau der Marken unregelmäßig und unsicher. Aus geschichtlichen Quellen resultiert, dass der König der Westgoten Alarich «vierzig Lasttiere mit Weinfässern» mit Verdicchio-Wein mit sich nahm, um die eigenen Energien und die seiner Mitstreiter, die auf die Eroberung Roms zielten, zu stärken.
Selten sind auch die Nachrichten aus dem Mittelalter; aus der aufgefundenen spärlichen Dokumentation resultieren eine regelrechte Evolution in der Einführung neuer Rebsorten und eine technische Verbesserung der Weinherstellung: es erscheinen die Weine Trebbiano, Osimano, Gaglioppo oder Vernaccia. Pier de' Crescenzi bezeugt uns, dass der Trebbiano in der ganzen Region verbreitet war und einen edlen Wein ergab, mit angenehmen und sehr haltbaren Eigenschaften.
Im 15. Jh. gebührt Bartolomeo Sacchi (1421-1481), genannt Platina, das Verdienst – in seinem Werk "De honesta voluptate et valetudine" – den Wert der Weine des Picenum anzuerkennen, die "des Ruhmes würdig" sind, da dieser Landstrich "Weine hervorbringt, die besser sind, als es die Menschen zu sein vermögen".
Später dann verteidigt der Historiograph, Arzt und Önologe Andrea Bacci (1524-1600) – aus den Marken stammend, da in Sant'Elpidio a Mare geboren – die Weinproduktion der Region, die von einigen als nicht zum guten Wein berufen gehalten wird, indem er einen «Unterschied» macht in Bezug auf die Qualität der produzierten Weine. Die «matten, fetten und wässrigen» Weine erhält man dort, wo der Boden fett und feucht ist (Böden in der Ebene) und wo der Nordwind von der linken Seite des Apennins her bläst, wohingegen die anderen, die aus üppigen Weingärten kommen, über welche die Meeresbrise bläst, echte Weine sind, die gewöhnlich keiner Manipulation bedürfen.
Zu jenen Zeiten wurde nämlich zur Erhöhung des Zuckergehaltes im Most die warme Konzentration praktiziert, d.h. das «Kochen», das jedoch die organoleptischen Eigenschaften des gewonnenen Weines verschlechterte.
Unter den besten Weinen nannte Bacci die Weine aus dem Ascolano (Moscato,
Malvasia), aus Offida, aus Ripatransone und aus Fermo in den weißen Sorten, und unter den roten und Muskateller, die aus dem Maceratese, aus dem Anconetano, aus Pesaro und aus Jesi.
Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich der Weinbausektor immer weiter fort, sowohl in der Qualität als auch in der Quantität, um zu Beginn des 19. Jh. ein Produktionsbild zu erreichen, das im Großen und Ganzen dem heutigen ziemlich nahe ist.


BIANCHELLO DEL METAURO

Der Fluss Metauro wird in allen geschichtlichen Abhandlungen erwähnt, da an seinen Ufern im Zweiten Punischen Krieg im Jahre 207 v. Chr. eine entscheidende Schlacht zwischen den Karthagern und den Römern stattgefunden hat. Während dieser Schlacht wurden die Karthager von den Römischen Kräften eingezingelt und hart geschlagen. Hasdrubal, der Kommandant der Karthager, wurde getötet und sein Kopf zwischen die Vorposten des Bruders Hannibal, in Apulien, geworfen. Auch ein anderes wichtiges historisches Ereignis ereignete sich auf diesen Hügeln: während des Zweiten Weltkriegs wurde Churchill Augenzeuge des letzten Angriffs auf die Gotische Linie.
Die Rebsorte mit dem Namen Bianchello oder Biancame ist typisch für die Marken: einige meinen, sie sei ein Klon des toskanischen Trebbiano, andere wiederum vertreten die Meinung, sie sei aus Albanien gekommen und habe sich in anderen Gegenden der Region weiter verbreitet.
Der Bianchello del Metauro präsentiert sich mit strohgelber Farbe und mildem, chrarakteristischem Geruch; im Geschmack ist er trocken, frisch, harmonisch und angenehm, bei einem Alkoholgehalt von mindestens 11,5°.


COLLI MACERATESI

Das Weinanbaugebiet der Hügel des Gebietes um Macera beginnt bei der ziemlich engen, nur circa zwanzig Kilometer langen Küste, um sich allmählich auszudehnen, wenn es zum Apennin und zur Grenze mit Umbrien hin ansteigt. Diesen angenehmen strohgelben Wein stellt man schon seit undenklichen Zeiten mit Trauben des toskanischen Trebbiano, Maceratinotrauben, unter eventueller Zugabe anderer Trauben (toskanische Malvasier und Verdicchio) in begrenzten Mengen her. Er ist nicht sehr alkoholisch, jedoch sehr wohlschmeckend. Es ist leicht vorstellbar, dass der Dichter Giacomo Leopardi, aus Recanati, diesen ausgezeichneten Wein bereits gekostet hat; und auch die Gläubigen, die nach Loreto kommen, wo eine der bekanntesten der Madonna geweihten Wallfahrtskirchen steht, trinken gerne davon.
Der Weißwein Colli Maceratesi Bianco hat eine zarte strohgelbe Farbe und einen charakteristischen und angenehmen Geruch, begleitet von einem trockenen und harmonischen Geschmack; der Alkoholgehalt beträgt mindestens 11°.
Dieser Wein sollte im ersten Jahr getrunken werden.


COLLI PESARESI

Besonders interessant sind die Herstellungszentren in landschaftlicher und agronomischer Hinsicht; auch die künstlerischen und historischen Verweise sind sehr reichhaltig. An der Grenze zwischen der Romagna und den Marken liegt Gradara mit seinem Schloss, einem sehr verlockenden Ziel vieler Touristen. Sie können hier die Räume besichtigen, wo der Legende zufolge die tragische Leidenschaft zwischen Francesca da Rimini und Paolo Malatesta entstand, die Dante in einer der berühmtesten Episoden des Inferno besang.
Unter der Bezeichnung Colli Pesaresi werden fünf Weine produziert: Die rote Sorte ist in der Farbe granatfarben, aber nicht zu kräftig, mit leichten violetten Reflexen; im Geruch ist sie charakteristisch und mild, begleitet von einem trockenen, harmonischen Geschmack mit leicht bitterem Nachklang, bei einem Alkoholgehalt von mindestens 11,5°. Der neue Wein, mit dem gleichen Alkoholgehalt, ist in der Farbe rubinrot, im Geruch intensiv und fruchtig, und im Geschmack trocken, harmonisch, ausgeglichen und rund, jedoch lebhaft.
Man sollte ihn innerhalb des ersten Jahres trinken. Der Rotwein Focara rosso hat eine nicht zu kräftige Farbe, granatfarben, mit leichten Reflexen ins Violette; im Geruch ist er charakteristisch und mild, im Geschmack trocken und harmonisch, mit leicht bitterem Nachklang; sein Alkoholgehalt beträgt mindestens 12°.
Die weiße Sorte ist in der Farbe strohgelb, im Geruch angenehm und mild duftend, und im Geschmack trocken, wohlschmeckend und harmonisch, bei einem Alkoholgehalt von mindestens 11,5°. Die gleichen organoleptischen Merkmale weist der Weißwein Roncaglia bianco auf, jedoch bei einem etwas höheren Alkoholgehalt.


ESINO

In den Gebieten der Provinzen Ancona und Macerata, ungefähr in der Gegend, die in vorrömischer Zeit von den griechischen Siedlern besetzt war, stellt man ausgezeichnete Weine her. Darunter finden sich auch jene, die die Bezeichnung Esino tragen, und zwar in den Sorten: weiß, rot, "frizzante" (Perlwein), neuer Wein.
Der Weißwein hat eine zarte strohgelbe Farbe, einen charakteristischen und intensiven Geruch und einen trockenen Geschmack; sein Alkoholgehalt beträgt mindestens 10,5°. Ein Prozent weniger hat die Sorte «frizzante», die in der Farbe strohgelb, im Geruch fruchtig und im Geschmack frisch ist.
Der Rotwein hat eine rubinrote Farbe, einen charakteristischen und intensiven Geruch und einen trockenen Geschmack, bei einem Alkoholgehalt von mindestens 10,5°. Die gleiche Farbe hat der neue Wein, der im Geruch duftend, fein und charakteristisch, im Geschmack trocken, harmonisch und samtig ist und einen Alkoholgehalt von mindestens 11° aufweist.


FALERIO DEI COLLI ASCOLANI

Der Name leitet sich vom lateinischen Ausdruck «Falerium» ab: Stadt, Gebiet und Berg (heute Falerone); und von einer Straße, die das Territorium von Ascoli Piceno durchquert, der Via Faleria. Es handelt sich um ein beeindruckend schönes Hügelgebiet, geschützt vor dem Aufruhr und dem Kommen und Gehen der wenig entfernten Badeorte.
Der Weinstock wird hier seit undenklichen Zeiten angebaut.
In dem Anbaugebiet, das im Tal Valle di Tenna liegt, stellt man den Falerio dei Colli Ascolani her. Die Farbe dieses leicht duftenden Weins ist mehr oder weniger zart strohgelb, begleitet von einem trockenen, wohlschmeckenden, harmonischen, leicht säuerlichen, angenehmen und süffigen Geschmack. Sein Alkoholgehalt beträgt mindestens 11,5°.


LACRIMA DI MORRO D'ALBA

Mit der Zuerkennung der Bezeichnung DOC an den Wein Lacrima di Morro d'Alba (in der Provinz Ancona) wertet man eine rote Rebsorte mit hohen Qualitäten auf, die dabei war, aufgegeben zu werden.
Im Gebiet Anconetano überwiegt unter den roten Rebsorten weiterhin der Sangiovese, begleitet vom Montepulciano, obwohl es an anderen Sorten nicht fehlt, z. Bsp. gibt es die, die den Lacrima di Morro d'Alba ergibt.
Der Wein weist eine kräftige rubinrote Farbe auf und einen angenehmen und intensiven Geruch; im Geschmack ist er angenehm, weich, charakteristisch und von mittlerem Körper, bei einem Alkoholgehalt von mindestens 11°.
Er eignet sich zu einer Alterung von einigen Jahren.
Man stellt auch die Sorte «amabile» (lieblich) her: der gleiche Wein wird noch süß abgestochen und zwischen Februar und März abgefüllt, damit man einen spritzigen Wein erhält, der wenig Zuckergehalt entwickelt.
Um sein volles Aroma genießen zu können, sollte man ihn im ersten Jahr trinken.


ROSSO CONERO

Im römischen Zeitalter war die Provinz Ancona nicht sehr bekannt für die Weinherstellung; trotzdem erwähnt Plinius der Jüngere (62-114 n. Chr.), Redner und Literat, sie mit Respekt in seinen Schriften. Im Laufe der Jahrhunderte änderte sich die Situation und im Mittelalter erwarben sich die Produkte von Ancona, Fano und Pesaro einen so guten Ruf, dass die Republik Venedig zur Behinderung des Exports von Weizen, Wein, Öl, Fisch und Fleisch von der Romagna und von den Marken in die Lombardei in der Nähe von Ravenna eine Wachburg errichtete.
Von der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts an begann sich im Anconetano und im Gebiet von Conero die Rebsorte Montepulciano auszubreiten, die bereits in anderen Gegenden ausgezeichnete Weine hervorgebracht hatte.
Der Rotwein Rosso Conero ist in der Farbe rubinrot und im Geruch angenehm und weinig, begleitet von einem wohlschmeckenden, harmonischen, trockenen und körperreichen Geschmack. Sein Alkoholgehalt beträgt mindestens 11,5°.
Mit den besten Trauben stellt man die Sorte «riserva» (Auslese) her.


ROSSO PICENO

Das volle Weinanbaugebiet erstreckt sich auf fast dem gesamten subapenninischen Hügelstreifen, bis hin zur adriatischen Küste. Die Zone wird vollständig belegt von der Produktion des Falerio dei Colli Ascolani, zu der, im östlichsten Teil, diejenige kommt, die den Rosso Piceno herstellt.
Der Wein weist eine mehr oder weniger intensive rubinrote Farbe auf und sein charakteristischer, milder Geruch wird begleitet von einem angenehm trockenen, harmonischen Geschmack, bei einem Alkoholgehalt von mindestens 11,5°.
Die Sorte «superiore» ist dagegen in der Farbe rubinrot, mit der Alterung zuweilen ins Granatfarbene neigend, und im Geruch angenehm, komplex und leicht ätherisch; sie hat einen wohlschmeckenden, harmonischen, angenehm trockenen Geschmack und einen Alkoholgehalt von mindestens 12°.
Es wird auch die Sorte «novello» (neuer Wein) hergestellt, die innerhalb des ersten Jahrs getrunken werden sollte; ihre Farbe ist rubinrot, ihr Geruch aromatisch, fein, charakteristisch; der Geschmack ist trocken, harmonisch und samtig, und der Alkoholgehalt beträgt mindestens 11°.
Der Rotwein Rosso Piceno sollte innerhalb der ersten beiden Jahre getrunken werden.


VERDICCHIO DEI CASTELLI DI JESI

Die Rebsorte ist die häufigste unter den in den Marken angebauten; wahrscheinlich geht sie auf die Picentes zurück, die südlich des Flusses Esino wohnten und Verbündete der Römer waren, bevor sie von ihnen unterworfen wurden.
Der Verdicchio schmeckte den Römern gar sehr; auch wenn der Epigrammschreiber Martialis und der Schriftsteller Plinius der Jüngere erklärten, den Falerno vozuziehen.
Nach dem Niedergang des Römischen Reichs wurde die Region von den Langobarden besetzt; in der Folgezeit folgten Auseinandersetzungen und Kämpfe zwischen den Lehnsherren und später zwischen den Stadtstaaten aufeinander, so dass der Weinanbau verfiel. Er erholte sich im 16. Jh. mit der päpstlichen Herrschaft, die Gesetze und Bräuche vereinheitlichte und Bestimmungen guter Führung auferlegte.
Pietro Aretino (1492-1556) spricht in einem an Sansovino (1521-1586) gesandten Brief von den Weinen der Marken, und folglich auch vom Verdicchio, als von einem Allheilmittel, gemäß den alten Vorschriften der Salernitanischen Schule.
Augenblicklich werden die Weine, die in der von den Vorschriften begrenzten Zone hergestellt werden, folgendermaßen klassifiziert: Verdicchio dei Castelli di Jesi, in der Farbe zart strohgelb, im Geruch mild und charakteristisch, im Geschmack trocken, harmonisch, mit angenehmem, leicht bitterem Nachklang, bei einem Alkoholgehalt von mindestens 11,5°; die Sorte «riserva» (Auslese), mit ähnlichen organoleptischen Merkmalen, die jedoch erst nach mindestens zwei Jahren Alterung zum Trinken "freigegeben" wird und einen Alkoholgehalt von mindestens 12,5° hat.
Der Wein, der in der älteren ursprünglichen Gegend produziert wird, trägt die Zusatzbezeichnung «classico» und hat ähnliche Eigenschaften wie die oben erwähnten Weine; die Sorte «classico superiore» hat dagegen eine strohgelbe Farbe und einen Alkoholgehalt von mindestens 12°. Der Wein mit der Bezeichnung «classico riserva» hat die gleiche Farbe, ist jedoch alkoholhaltiger als der vorhergehende und gealtert. Die gleiche Bezeichnung kann für die Angabe des Weins «spumante» (Schaumwein) verwendet werden, der aus Mosten oder Weinen gewonnen wird, die den von den Vorschriften festgelegten Bedingungen und Anforderungen entsprechen; gleiches gilt für die Sorte "passito" (Likörwein), die aus von den gleichen Trauben stammt, die jedoch vorher dem Verwelken unterliegen. Seine Farbe reicht von intensiv strohgelb bis bernsteinfarben, der Geruch ist charakteristisch und intensiv, der Geschmack harmonisch, samtig und charakteristisch und sein Alkoholgehalt beträgt mindestens 15°.


VERDICCHIO DI MATELICA

In der Zeit der Signorie wurde das Weinanbaugebiet des Verdicchio di Matelica von einer Vielzahl an befestigten Burgen verteidigt; einige davon waren sehr außergewöhnlich, entworfen von Francesco di Giorgio Martini, einem wahren Meister der damaligen Militär-Architektur. Bereits damals war der Verdicchio der Lieblingswein der Soldaten, die aufgestellt wurden zur Bewachung der verschiedenen Ländereien, die «marche» genannt wurden: ein Begriff, der «confini» (Grenzen) bedeutet. Da das regionale Territorium die Grenze für die Picenes, Römer, Goten, Ostgoten, Langobarden und für die Ländereien der verschiedenen Gutsbesitzer (Montefeltro und Malatesta, um nur die bekanntesten zu nennen) bildete, hätte man der Region den heutigen Namen Marken aufgrund der lange eingenommenen «Trennfunktion» gegeben.
Dieser Wein war der Lieblingswein von Gioacchino Rossini (1792-1868), einem der größten italienischen Musiker der ersten Hälfte des 19. Jh., dem die Stadt Pesaro jedes Jahr ein wichtiges Musikfestival widmet. Er war außerdem bekannt für seine Vorliebe für die Tafel, und einige Rezepte von ihm sind in einem lustigen Büchlein gesammelt. Auch Giuseppe Garibaldi gehört zur Geschichte des Verdicchio di Matelica: 1849, im Begriff in Richtung Rom zu marschieren, entdeckte er in diesem großartigen Wein die Fähigkeit, seinen Freiwilligen Mut und Enthusiasmus einzuflößen.
Der Verdicchio di Matelica ist in der Farbe zart strohgelb und im Geruch mild und charakteristisch, begleitet von einem trockenen, harmonischen Geschmack mit angenehmem, leicht bitterem Nachklang, bei einem Alkoholgehalt von mindestens 11,5°.
In seinen Merkmalen erinnert er sehr an den Verdicchio dei Castelli di Jesi.
Es werden auch die Sorten «riserva» (Auslese), «passito» (Likörwein) und «spumante» (Schaumwein) hergestellt.


VERNACCIA DI SERRAPETRONA

Es gibt Gebiete in unserem Land, in denen die alten Traditionen zum Glück noch bestehen. So wie in Serrapetrona in der Provinz Macerata, bekannt für Oliven, Weintrauben, Getreide und Käsesorten, wo der Weinanbau fast noch mit dem Rhythmus von einst stattfindet: Einfachheit, Heiterkeit, Fröhlichkeit, noch immer weit weg vom Wirbel und vom chaotischen Verkehr der Großstadt. Gegen Abend umweht den Ort eine Atmosphäre wie «Samstag im Dorf» und Gesänge in den Osterien erinnern an die Zeiten von einst.
In Bezug auf den Wein erinnern wir an das, was im Jahre 1876 der rebsortenkundige Bericht des Landwirtschaftsministeriums wiedergab: «seit 1872 ist die Rebsorte Vernaccia zur ersten der farbigen Trauben für die Lieferung von ausgezeichneten Tafelweinen erklärt».
Es handelt sich um einen angenehmen und sehr renommierten natürlichen roten Schaumwein, der vor Ort besser bekannt ist unter dem Namen Vernaccia di Serrapetrona. Er weist einen anhaltenden, feinkörnigen Schaum auf, eine granatrote bis rubinrote Farbe und einen typischen weinigen Geruch, der begleitet wird von einem charakteristischen, trockenen bis süßen Geschmack, mit angenehmem, leicht bitterem Satz; sein Alkoholgehalt beträgt mindestens 11°.
Es werden auch die Versionen «amabile» (lieblich) oder «dolce» (süß) und «spumante» (Schaumwein) hergestellt. Seine besten Merkmale entfalten sich in den ersten beiden Jahren.

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