Storia della Cucina Italiana Ristoranti Marken Ein kurzer Blick in die Geschichte

Marken Marken

Marken

Ein kurzer Blick in die Geschichte


Die heutige Region der Marken wurde in der Antike von den Picentes bewohnt, während der Küstenstreifen von Pesaro bis Esino den äußersten Punkt des Vordringens der Gallier in Italien darstellte (Ager Gallicus). Zu Beginn des 4. Jh. v. Chr. gründeten syrakusische Verbannte die Stadt Ancona. Im 3. Jh. v. Chr. fiel die Region unter die Römer. Unter Augustus bildete Picenum die V. Region. Im Jahre 292 n. Chr. wurden Picenum und der Ager Gallicus in der Provinz Aemilia et Picenum vereint. Diokletian führte dann eine erneute Unterteilung durch und in der Folgezeit erfuhr dieser Landstrich noch viele weitere verwaltungsmäßige Umgestaltungen. Die Langobarden besetzten die gesamte Region südlich von Ancona, während sich die maritime Pentapolis (Rimini, Pesaro, Fano, Senigallia, Ancona) bildete, die Pippin und Karl der Große später an die Päpste gaben: in ihr blühten verschiedene Abteien, die jedoch das Land rodeten. Erst unter den Ottonen, im 10. Jh., erschien der Name Mark, um das Grenzgebiet des päpstlichen Einflusses anzugeben: so bildete sich die Mark Camerino, die losgelöst war vom Herzogtum Spoleto. Später wurde auch die Mark Fermo geschaffen, mit der dann die Mark Ancona verschmolz. Die Kommunen führten ein kraftvolles Leben. Die bedeutendste war Ancona, welche mit Venedig im adriatischen Handel wetteiferte und siegreich Widerstand leistete gegen Barbarossa. Ebenfalls zu erwähnen sind die Kommunen Fabriano, Matelica und Osimo. In der Zeit der Signoria war die bekannteste Familie zunächst die der Montefeltro, die ihren Herrschaftsbereich auf Gubbio, Urbino, Cagli usw. ausdehnte; in Camerino dominierte die Familie Varano; später dann setzte sich die Familie Malatesta weitläufig durch, von Pesaro bis Osimo. Doch auch der Heilige Stuhl wollte nicht im Geringsten auf seine alten Rechte verzichten und versuchte, diese durch seine Gesandten auszuüben, bzw. indem er den lokalen Gutsbesitzern das apostolische Vikariat zugestand. Mitte des 14. Jh. gelang es dem Kardinal Egidio de Albornoz, viele Städte und Schlösser wieder unter die Kirche zu bringen und er einigte sich dauerhaft mit den Signori. Francesco Sforza schaffte sich 1433-44 seinen persönlichen Herrschaftsbereich in jenem Landstrich, und ein halbes Jahrhundert später beherrschte Cesare Borgia die gesamte Mark; doch Borgias Versuch diente letztlich nur der Begünstigung der Zentralisierung der Verwaltung, die die Kirche seit langem verfolgte. Sie vervollständigte sich 1532 mit der Besetzung der Kommune Ancona und 1631 mit dem Erwerb des Herzogtums Urbino, nachdem die Familie Della Rovere ausgestorben war.
Unter dem Schutz der Truppen der Französischen Revolution entstand die Republik Ancona (1797); danach vereinten sich die Städte der Marken mit der Römischen Republik (1798-99), um von 1808 bis 1813 zum Reich Italien zu gehören. Als sie nach der napoleonischen Katastrophe wieder an die Kirche gegangen waren, wurden die Marken 1860 von den piemontesischen Truppen besetzt; dadurch gehörten sie endgültig zum Königreich Italien.


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