Storia della Cucina Italiana Ristoranti Piemont Ein kurzer blick in die Geschichte

Piemont Piemont

Piemont

Ein kurzer blick in die Geschichte


Für eine Rekonstruktion der historischen Bildung des Piemont muss man bis ins 10. Jh. zurückgehen und zwar zu dem Augenblick der politischen Bildung der Mark Ivrea, einer der größten italienischen Marken, die von den Nachkommen des Marchese Anscario (gestorben im Jahre 902; er hatte den Titel Marchese für die aus dem westlichen Teil der piemontesischen Region bestehende Mark erhalten) regiert wurde. Diese Mark teilte sich später in drei Teile auf, von denen einer Mark Turin genannt wurde: ab hier beginnt die historische und kulturelle Indentifikation des Piemont. Im 11. Jh. gelang es nämlich dem Marchese von Turin, Olderico Manfredi, die Mark Ivrea zu beherrschen und er hinterließ die Herrschaft seiner Tochter Adelaide. Diese übertrug ihre Rechte durch ihre Hochzeit mit Oddone von Savoyen (Sohn von Umberto Biancamano) dem savoyischen Haus, das bereits Herr über das Aostatal war. Die savoyische Dynastie wurde so zu einer der größten Mächte des piemontesischen Gebietes.
Nach wechselnden Geschicken erschien in der ersten Hälfte des 13. Jh. zum ersten Mal die Bezeichnung Piemont (= pié de monte = ai piedi delle montagne: am Fuße der Berge), die anfänglich dem Gebiet zugeordnet wird, das in etwa zwischen dem Po, dem Fluss Sangone und den Alpen eingeschlossen wird. Der Name dehnte sich - mit fortschreitender savoyischer Eroberung - auf die gesamte heutige Region aus. Und aus dem Piemont wurden die Savoyen - die einzigen italienischen Regierenden während des Risorgimento - gerufen, damit sie sich um die Geschicke unseres Landes kümmerten, um die im Jahre 1861 besiegelte Einheit Italiens zu schaffen.


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