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Honig


Ein Besuch Sardiniens im Frühling offenbart die unendlichen Möglichkeiten, die den Bienen in dieser üppigen Natur voller Blüten und Düfte geboten werden. In der Inselmythologie wird der Gott Aristeo, Gründer von Olbia, als ein legendärer Bienenzüchter dargestellt. Die Insel ist wahrhaftig ein Paradies für Imker: kein anderer italienischer Landstrich bietet eine so reiche Palette an unterschiedlichen Honigsorten, einschließlich des besondersten von allen: den Honig von Erdbeerbaumblüten.
Der Honig dieser Insel wird nicht nur zum Süßen, sondern auch für therapeutische Zwecke und außerdem als geschmacklicher Begleiter einiger Käsesorten, an erster Stelle des "pecorino sardo", verwendet. Auf diese Weise wird ein alt überlieferter Geschmack wiederbelebt, der sich aus der Kombination von Süß und Sauer ergibt.


MIELE DI AGRUMI (Honig mit Zitrusfrüchtengeschmack)

Die Blüte der Zitronen, Orangen und Mandarinen erfolgt zeitgleich im Frühling, so dass dieser Honig gemischt ist. Seine Farbe reicht von fast weiß bis strohgelb, sein Duft ähnelt dem Orangenblütenhonig und sein Geschmack ist sehr aromatisch. Die Fachleute schreiben ihm besondere beruhigende Eigenschaften zu.


MIELE DI ASFODELO (Asphodillhonig)

Er gehört zu den typischen Honigsorten Sardiniens. Der Asphodill blüht wild wachsend im Frühling mit einer zarten, eleganten Blüte. Der Honig hat eine hellgelbe, fast transparente Farbe und er ist im Geschmack und im Duft mild. Um ihn voll genießen zu können, sollte man ihn nicht zu Geschmacksnuancen essen, die ihn überlagern.


MIELE DI CARDO (Kardenhonig)

Die Karde oder auch Kardendistel ist typisch für die sardische Frühlingslandschaft; ihre herbe, doch wunderschöne Blüte sollte man nur betrachten, da die Dornen dieser Pflanze kein Erbarmen kennen. Nur den Bienen gelingt es, von einem Stiel zum anderen zu fliegen. Der helle Kardenhonig neigt ins bernsteinfarbene, mit grünlichen Schattierungen. Sein Duft ist würzig und intensiv, sein Geschmack angenehm und durch das vorhandene Eisen nachhaltig. Er ist ein ausgezeichnetes Süßungsmittel für Milch und Ricotta.


MIELE DI CASTAGNO (Kastanienhonig)

Dieser Honig ist typisch für die Gebiete von Mandrolisai, Montiferru und Gennargentu. Seine mehr oder weniger bernsteinfarbene Tönung weist rötliche Schattierungen auf. Sein Geschmack ist intensiv, etwas stechend, mit leicht bitterem Nachklang, adstringierend. Er schmeckt sehr gut zu Pecorino und wird gern für Süßspeisen verwendet.


MIELE DI CORBEZZOLO (Erdbeerbaumblütenhonig)

Aus der charakteristischsten Pflanze der mediterranen Macchia, die große Teile der Insel bedeckt, wird dieser berühmte, bittere Honig gewonnen. Schon in der Antike bekannt wird er wegen seiner besonderen Eigenschaften bereits von Horaz in der Ars poetica und von Vergil in den Eklogen erwähnt. Da der Erdbeerbaum von November bis Februar blüht und aufgrund der Kälte die Arbeit der Bienen erschwert wird, ist dieser Honig selten. Er ist leicht bernsteinfarben, hat einen frischen, stechenden Duft und einen charakteristischen bitteren Geschmack. Ausgezeichnet schmeckt er auf Pecorino und auf den Sebadas.


MIELE DI EUCALIPTO (Eukalyptushonig)

Weite Gebiete der Insel werden von Eukalyptuswäldern bedeckt. Der gewonnene Honig ist am einfachen Duft zu erkennen; seine Farbe ist hell, mit bernsteinfarbenen Reflexen; sein Geschmack ist kräftig. Er wird nicht nur für seine ausgezeichnete Qualität geschätzt, sondern man schreibt ihm auch wohltuende Eigenschaften zu, wenn man ihn zu aromatischen Kräutertees gibt, um Bronchialleiden zu heilen.


MIELE DI MILLE FIORI (Honig von "tausend Blüten")

Diesen klassischen Frühlingshonig gewinnt man in den Bienenstöcken, die auf die Weiden gebracht werden, sobald die Wiesen zu kunterbunten Blütenteppichen werden. Er wird auf der gesamten Insel hergestellt.

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