Storia della Cucina Italiana Ristoranti Sardinien Ein kurzer Blick in die Geschichte

Sardinien Sardinien

Sardinien

Ein kurzer Blick in die Geschichte


Die sardische Urgeschichte mit den Merkmalen der Nuraghenkultur (die Nuraghen sind megalithische Bauten, die zugleich Behausungen und Festungen waren) setzte sich fort bis in Zeiten, die für andere Völker bereits zur Geschichte gehörten.
In Bezug auf die neuere Geschichte muss erwähnt werden, dass der zentrale Teil Sardiniens fest in den Händen der Sarden blieb, während die Küsten langsam von den Phöniziern besetzt wurden, die ihre Eroberung im 6. Jh. v. Chr. beendeten. Die Phönizier und später die von den Etruskern unterstützten Karthager verteidigten dieses Land vor der Kolonisierung der Griechen von Focea, denen es jedoch trotzdem gelang, vor ihrem endgültigen Ausschluss aus dem zentralen Tyrrhenischen Meer, die Stadt Olbia zu gründen.
Im Jahre 240 v.Chr. ging die Insel an die Römer. Die allgemeine Dekadenz des Römischen Reiches (im vierten und fünften Jh. n. Chr.) ermöglichte die Besetzung Sardiniens durch die Vandalen (455), die die Insel fast ein ganzes Jahrhundert beherrschten.
Gregor der Große (540-604) unternahm den ersten Versuch einer sowohl religiösen als auch zivilen Neuordnung. Dennoch waren die Küsten der Insel drei Jahrhunderte lang Schauplatz häufiger Plünderungen und Blutbäder, angerichtet von den Mauren Afrikas, der Balearen und Siziliens.
Im 11. und 12. Jh. war in Sardinien der Einfluss der Pisaner zu spüren, und zwar mittels einer geschickten Politik, die das Wirken der Kirche unterstützte. Der Stadt Pisa stand die Konkurrentin Genua gegenüber, was viele, auch blutige Zwischenfälle verursachte, bis, nach der Niederlage von Meloria, Pisa einen Großteil der Insel an Genua abgeben musste. Im Jahre 1326 schließlich mussten die Pisaner alle ihre Besitztümer an die Aragonier abtreten, deren Regierungspolitik die Belehnung katalanischer und aragonischer Lehnsherren verfolgte, um besser gegen die Volksaufstände vorgehen zu können. Die Genueser Familie Doria wurde verjagt und Pietro IV. von Aragonien hoffte, die ganze Insel befrieden zu können. Doch verschiedene Geschicke verhinderten das, bis im Jahre 1420 Alfons von Aragonien Sardinien unter seiner Herrschaft vereinte. Doch die katalanische und die aragonische Aristokratie versuchte, die Sarden von der Regierung der Insel auszuschließen, bis im Heiligen Hohen Rat von Aragonien der Sarde Francesco De Vico als Herrscher ausgerufen wurde. Die Neuordnung der Verwaltung der Justiz durch Philipp II. wurde ausgerichtet an der Humanität und beachtete die Rechte der Sarden. Unter dem gleichen Herrscher wurden Maßnahmen zum Schutz der Landwirtschaft und der Wirtschaft im Allgemeinen getroffen. Im kulturellem Bereich wurden die Universitäten von Cagliari und von Sassari gegründet. Doch der Hochmut der Lehnsherren nahm nicht ab: die städtischen Schichten blieben im Grunde einflusslos im wirtschaftlichen und politischen Leben und die unglücklichen Existenzbedingungen der ländlichen Schichten verschlimmerten sich.
Nach dem spanischen Erbfolgekrieg wurde Sardinien dem österreichischen Kaiser zuerkannt und mit dem Londoner Vertrag (1718) ging die Insel an Viktor Amadeus II. von Savoyen. Während der Französischen Revolution schlugen die Versuche der französischen Flotte, Sardinien zu besetzen, fehl und die entstandene piemontfeindliche Bewegung verschmolz mit der der wirtschaftlichen und sozialen Forderungen der armen Bevölkerung. Die Familie der Savoyen reagierte mit dem Zugeständnis von Reformen und der Durchführung von Verbesserungen auf allen Gebieten. Die Zeit nach der Bildung des Italienischen Reiches war für Sardinien eine Phase der Entwicklung und Umstrukturierung im wirtschaftlichen Leben.
Nach den beiden Weltkriegen wurde ein noch heute gültiger Entwurf der Autonomie für die Insel gebilligt (1948).


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