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Curiosità e prodotti tipici Curiosità e prodotti tipici

Süßwaren


Drei Zutaten beherrschen die sizilianische Süßwarenherstellung: die Mandel, die Pistazie und der Honig. Ein offensichtliches Beispiel dafür ist die berühmte cassata. Ein Besuch in einer beliebigen Konditorei der Insel reicht aus, um sich des reichhaltigen Angebots an Produkten, deren Ursprung fast immer in den Klöstern zu finden ist, bewusst zu werden. Von den Arabern hatte sich die Kunst der Süßwarenherstellung auf die Klöster übertragen, wo sie mit -zuweilen exzessiver - Begeisterung weiterentwickelt wurde: historisch ist die Maßnahme der Diözesansynode von Mazara del Vallo, die im Jahre 1575 die Zubereitung der cassata in den Klöstern verbot, um die Nonnen nicht von ihren religiösen Handlungen in der Heiligen Woche abzulenken. Noch heute trägt das klassische sizilianische Rohmarzipan-Gebäck in der Form von Obst und Gemüse den Namen des Klosters Martorana in Palermo, dessen Nonnen diese Pralinen als Erste hergestellt hatten. In Erice blüht ein ähnliches Handwerk, doch haben die Pralinen dort die Form von Blumen anstatt von Obst, dank Konditoreimeisterinnen, die nach dem Verlassen der Klöster, in denen sie aufgewachsen waren, zwei berühmte Werkstätten eröffnet hatten.


BIANCOMANGIARE

Es handelt sich um eine typische Süßspeise der Provinz Ragusa. Hergestellt wird es aus geschälten und gehackten Mandeln, die unter Zugabe von Zucker, Stärke, Zitronenschale und Zimt zu einer ganz feinen Creme gemacht werden, die in extra Tonförmchen gegossen wird. Das biancomangiare wird, wenn es erst einmal eingedickt ist, auf Tellern mit einem Zitronenblatt bedeckt serviert.


CANNOLI

Es handelt sich um zylinderförmige Hüllen, die aus Mehl, Schmalz, Zucker, Essig, Honig und Zimt zubereitet, traditionell in Schmalz frittiert und mit einer sehr süßen Masse aus Ricotta, Zucker, kandierten Früchten und herber Schokolade gefüllt werden. Die cannoli sind Hauptdarsteller aller Feste mit besonderer Bedeutung und insbesondere von Karneval.


CASSATA

Sie ist die berühmteste und gefragteste Süßspeise unter den klassischen sizilianischen Süßspeisen. Das Rezept ist sehr kurz (es besteht aus pan di Spagna-Scheiben, einer Art Buiskuit, die mit Likör getränkt, mit Ricotta gefüllt, mit einem reichhaltigen Pistazienguss bedeckt und mit kandierten Früchten, kandiertem Kürbis, Oblatenröschen und Orangenschale bereichert werden), die Ethymologie ist ungewiss: den Linguisten, die sich auf die Erinnerung an eine Süßspeise berufen, die in eine Schublade (cassetta) gelegt, also "incassata" wurde, stehen diejenigen gegenüber, die den Namen von dem arabischen Ausdruck q'asat ableiten, der "runde Schüssel" bedeutet. Die cassata ist ein so grundsätzliches Element des sizilianischen Lebens, dass sogar das Fest der Auferstehung umbenannt wurde und seit Jahrhunderten das "Pasqua de li cassate" ist. Zahllose Redewendungen und Sprichwörter beziehen sich auf die Unerlässlichkeit dieser Leckerei.


CUBBAITA

Ein sehr weiches torrone auf der Grundlage von Mandeln und Honig, bedeckt mit Sesamsamen. Es ist in der gesamten südlichen Konditoreikunst, vor allem in Sizilien und zum Teil auch in Kalabrien, sehr verbreitet. Das Produkt, das ausschließlich handwerklich hergestellt wird, hat sicher orientalische Ursprünge. Ein ganz ähnliches torrone findet man in Griechenland unter dem Namen "Mandelgebäck". Aus Neugier muss hinzugefügt werden, dass in der südlichen Küche bestimmte äußerst pikante, mit Sesamsamen bedeckte und frittierte Fleischfrikadellen ebenfalls cubbaita genannt werden.


CUCCÌA

Eine Speise arabischen Ursprungs, die in Sizilien rituell und christlich geworden ist und am 13. Dezember zu Ehren der Hl. Lucia zubereitet wird. In der ursprünglichen Version handelt es sich um Weizen, der lange (mindestens zehn Stunden) in Wasser gekocht und dann mit Öl angemacht wird. Die süße Version entsteht durch die Zugabe einer Ricotta-Creme mit Zucker, Schokoladenraspeln, kandiertem Kürbis und Pinienkernen.


FRUTTI DELLA MARTORANA

Die "Früchte der Martorana" gehören der berühmten und äußerst zahlreichen Kategorie der Süßspeisen mit klösterlichem Ursprung an: berühmt ist das Kloster Martorana in Palermo vor allem für diese Kekse aus Rohmarzipan und Zucker, die die Form kleiner Früchte nachmachen und um so mehr geschätzt werden, je ähnlicher sie den echten Früchten sind. Das Rezept sieht vor, dass der Grundteig (gehackte Mandeln mit Zucker und Zimtwasser) in einem Behälter aus nicht verzinntem Kupfer zum Kochen aufgesetzt wird und danach noch warm in die gewünschten Formen verarbeitet wird. Der Aufenthalt im Ofen ist der letzte Akt des Rituals.


OSSA DEI MORTI ("Knochen der Toten")

Den Verstorbenen wird im östlichen Sizilien mit der Verteilung von Geschenken an die Kinder und mit der Zubereitung von extra Naschwerk aus einem Teig mit Gewürznelken gedacht. Mit dem gleichen Teig (Mehl, Zucker, Gewürznelken und Wasser, die in einem Topf vermengt werden) macht man auf der restlichen Insel die mostaccioli, die von den traditionellen mostaccioli des Südens mit den Grundzutaten Honig und gekochter Wein verschieden sind.


PETRAFE'NNULA

Geriebene und in Honig gekochte Zitronatzitronenschale. Diese Spezialität des Gebietes um Modica ist vielleicht die härteste Süßigkeit, die es gibt, und sehr schwierig zu knabbern. Einfacher ist es, sie in kleine Stückchen zu schneiden und wie ein Bonbon zu lutschen. Ihre Härte hat zu der Redensart "Fa'risi petrafe'nnula" für Personen, die sehr bestimmt in ihren Absichten sind, geführt.


SFINCI

Schmalzgebackenes mit sehr alter Tradition, das sehr typisch für das westliche Sizilien ist und zu Ehren der Festtage zum Jahreswechsel zubereitet wird. Man bereitet es zu mit Mehl, zerdrückten gekochten Kartoffeln, Hefe, Salz und - unerlässlich - Fenchelsamen. In der Form von Kringeln wird der Teig in Öl, besser noch in Schmalz, ausgebacken. Man sollte die sfinci warm und am besten mit Zucker bestreut genießen.


TORRONE DI CAMPAGNA

Eine besondere Zubereitung der sizilianischen Konditoren, die wenig mit dem traditionellen torrone gemein hat und eher dem kalabrischen "torrone gelato" ähnelt.
Es handelt sich um einen ziemlich großen Zylinder aus Fondantzucker mit Vanillearoma, in den Früchte aus pasta reale (Mandel-Zucker-Masse), kandierten Früchten und Pistazien eingefügt werden.

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