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Perlhuhn


Das Kleinvieh wird in vielen Häusern auf dem Land in der Maremma noch heute freilaufend gezüchtet: außer den Hühnern werden auch Gänse, Truthähne und Perlhühner gezüchtet. Wenn das Perlhuhn nicht aus Intensivhaltungen stammt, hat es einen vollen Geschmack, der an den Fasan oder besser an die zarteren jungen Fasanweibchen erinnert; in diesem Fall muss das Fleisch drei oder vier Tage abgehangen werden.
Das Perlhuhn wurde in alten Zeiten "Henne des Pharao" oder "Henne aus Numidien" genannt, da es aus Afrika stammt, genauer gesagt aus Ägypten. In den Wäldern Afrikas lebten viele wilde Arten, die von den Griechen und von den Römern gezähmt und zu Haustieren gemacht wurden. Im 1. Jahrhundert n. Chr. verschwand das Perlhuhn, um im 15. Jh. wieder aufzutauchen, als es von portugiesischen Seefahrern, die es im Golf von Guinea fanden, wieder nach Europa gebracht wurde.
In der Toskana ist die Verwendung des Perlhuhns außer in der Maremma auch im Gebiet um Siena und in Florenz sehr verbreitet. Man kocht es auf verschiedene Art, doch am beliebtesten ist es mit einer Füllung aus Kastanien, Pilzen und Trüffeln: ein wahrlich "pharaonisches" Gericht ...

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