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Kapern


Die häufige Verwendung von Kapern in der toskanischen Küche stimmt perfekt mit den Traditionen überein, denn auf dem Land waren in Salz gelegte Kapern seit uralten Zeiten stets reichlich verfügbar. Der säuerliche Geschmack der Kapern kombiniert sich gut, um Zubereitungen, die wie die Geflügelleber sonst zu süßlich wären, geschmacklich zu beleben und appetitlich zu machen.
Der Kapernstrauch stammt ursprünglich aus Kleinasien und Griechenland. Von dort aus verbreitete er sich seit der Antike im ganzen Mittelmeerraum, u.a. da diese geschätzten kleinen Früchte in Salz oder Essig gelegt leicht aufzubewahren und daher stets verfügbar sind. Ein besonderer Brauch aus der Renaissance - der heute als Aperitiv gereicht werden kann - ist die Verbindung capperi e uvetta (Kapern und Rosinen). Für die Zubereitung taucht man als erstes die Rosinen in Wasser; danach legt man sie mit der gleichen Menge ganzer Kapern in einen Behälter. Das Ganze wird mit Orangensaft benetzt und bedeckt mit ein wenig fein gehackter Orangenschale. Nach diesem Rezept war Michelangelo Buonarroti der Jüngere (1568-1646) verrückt. Der Neffe des älteren Michelangelo war Mitglied der Accademia della Crusca und Sprachwissenschaftler. «Wenn man die kleinen Kapern mit Rosinen isst - schrieb er - erfreuen sie das Herz und wecken den Appetit».

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