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Kastanie


La castagna in acqua cotta / prende il nome di ballotta / se la macini è farina / deliziosa e sopraffina / se l'impasto, cosa faccio? / un gustoso castagnaccio!
Dieser italienische Kinderreim bezeugt, dass die Kastanien in tausenderlei Zubereitungen verwendet wurden und heute noch werden: gekocht, geröstet, glasiert, getrocknet, verwandelt in Mehl, in Marmelade. Die hässlichsten und gequetschten sind für die Schweine, die verrückt nach dieser Frucht sind.
Der Kastanienbaum ist in der Toskana seit Jahrhunderten vorhanden und er gedeiht in einer Höhe von 200 bis 800 Metern ü.d.M.. Bereits aus der etruskischen und römischen Zeit haben wir Nachricht über das Vorhandensein des Kastanienbaums. Seine Früchte stellten damals zusammen mit den Eicheln die tägliche Nahrung der meisten Menschen dar. Homer und Plinius haben in ihren Werken ausführlich davon gesprochen.
In uns näheren Zeiten hat die Kastanie eine wichtige Rolle in der Kultur und der Küche der Bauern gespielt, da sie sogar lange Zeit das Problem des Hungers gelöst hatte. Das Kastanienmehl ersetzte in Gebieten, wo kein Weizen wächst, das weiße Mehl und es diente für die Zubereitung von Lasagne, Polenta und Frittelle, die zu Ricotta und Käse - wenn es sie gab - serviert wurden. Heute - mit der Industrialisierung und dem daraus folgenden Geldverkehr - überleben diese Speisen als Rarität, als die sie auch begehrt werden: man kann sie ein wenig überall finden, besonders jedoch im Gebiet um Pistoia, in der Lunigiana und in der Garfagnana, wo man noch vom Maconeccio spricht, einem alten Ritual, das in den Wäldern stattfand, um eine gute Kastanienernte zu sichern. Dieses Ritual bezog die Einwohner der Bergdörfer - Männer und Frauen - mit ein, die sich am Abend des 29. Septembers, dem Fest des Hl. Michael, bei Einbruch der Dunkelheit bewaffnet mit Fackeln, metallenen Werkzeugen und Kuhglocken auf den Plätzen versammelten, um in einer Prozession und «Maconeccio, Maconeccio» rufend zu den Kastanienwäldern zu gehen.
Das Geräusch der metallenen Werkzeuge, das Läuten der Kuhglocken und das Rufen der Menschen dienten als Herausforderung der Menschen gegenüber den Hexen, um die Hexereien zu bannen, die die Ernte der Kastanien und damit die Lebensgrundlage dieser Menschen für ein Jahr zerstört hätten. In der Kultur und in der Wirklichkeit der Bauern saß die Angst um den Verlust der Ernte sehr tief und daher sind diese beschwörenden Rituale durch die Jahrhunderte hindurch lebendig geblieben.

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