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Alchermes


FLORENZ

Die Verwendung dieses Likörs ist aus Spanien zu uns gelangt und wahrscheinlich arabischer Herkunft.
Neben Alkohol, Zucker, Rosenwasser, Orangenschale und Vanille gehören verschiedene Gewürze zu seiner Zubereitung: Kaneel, Koriander, Mazisblüten, Gewürznelken, Anisblüten, Kardamom; die Koschenille verleiht ihm die leuchtend rote Farbe.
Die Koschenilleschildlaus ist ein Insekt, das für die Gewinnung des Farbstoffs getrocknet wird und auf spanisch Alquermes heißt, abgeleitet vom arabischen Quirmiz, was scharlachfarben bedeutet.
In Florenz war der Alchermes zu den Zeiten der Medici sehr verbreitet. Diese schätzten ihn sehr, sowohl als Likör zum Trinken als auch bei der Zubereitung vieler Süßspeisen. Er wurde in der Offizin der Ordensbrüder von Santa Maria Novella hergestellt und als “Elixir des langen Lebens” bezeichnet.
Auch dieser Likör wurde – wie viele andere Nahrungsmittel und Rezepte – in Frankreich durch die Einführung aus Italien gebräuchlich. Die Köche, die Caterina de’ Medici folgten, hatten ihn mitgebracht, so dass er unter dem Namen “Likör de’ Medici” bekannt wurde.
Da er zu dickflüssig und vor allem zu farbig ist, wird er heute nicht mehr verwendet, auch nicht für die Zubereitung von Süßspeisen. Der besondere Geschmack, den ihm die Verwendung der Gewürze verleiht, macht ihn jedoch erinnerungswürdig und sein fast vollständiges Verschwinden bedauernswert.

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