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Cenerata


Die "cenerata" ist eine Praxis, die heute wirklich verschwunden ist, an die jedoch erinnert werden sollte als Zeugnis eines bis zum Zweiten Weltkrieg in der ganzen Toskana verbreiteten Brauches.
Der Ausdruck bezeichnet die Methode des "Einweichens" der trockenen Kichererbsen, die in eine große Suppenschüssel aus Email gegeben wurden und mit einem Küchentuch aus Baumwolle oder Leinen bedeckt wurden. Auf diesen Lappen wurde Asche vom Olivenbaum gegeben und dann füllte man das Ganze langsam mit lauwarmem Wasser. Dieser Vorgang wurde am Abend durchgeführt. Am nächsten Morgen nahm man das von der Asche grau gewordene Küchentuch weg, man wusch die Kichererbsen kurz unter fließendem Wasser und kochte sie in gesalzenem Wasser mit Rosmarin und Knoblauch mindestens zwei Stunden lang auf kleiner Flamme.
Heute sind diese kulinarischen Vorgänge, die sehr viel Zeit erforderten und den Beitrag von Holzfeuer, unvorstellbar, u.a. aufgrund der hektischen Lebensrhythmen, denen wir uns unterwerfen. Aber man sollte doch an diese alten Bräuche erinnern, die den Speisen - die stets mit einer gewissen Heiligkeit verzehrt wurden - magische Geschmacksnuancen verliehen, die uns heute versagt sind. Damals war ein Teller voller Kichererbsen mit ein paar Scheiben Brot und etwas gutem Olivenöl bereits ein sehr geschätztes Gericht; wenn man dazu auch noch gekochten Klippfisch servieren konnte, war das Festmahl komplett ...

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