Storia della Cucina Italiana Ristoranti Arezzo Nach dem Fall des Weströmischen Reiches

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Arezzo

Nach dem Fall des Weströmischen Reiches


Nach dem Fall des Römischen Reiches (476 n. Chr.) gehörte die Stadt Arezzo zu der Zeit der Herrschaft der Langobarden und der Franken zum Marquisat der Toskana und sie nahm Teil an dessen Geschichte und dessen Kultur. Sie wurde jedoch über ein Jahrhundert lang von Fürstbischöfen regiert, deren Regierung den Übergang zur Unabhängigkeit zeichnete. Diese wurde im Laufe des 12. Jh. errungen, als die Kommune sich von der bischöflichen Vorherrschaft befreite. Für Arezzo begann nun eine Zeit großer wirtschaftlicher Blüte, die vor allem der intensiven und reichen Agrikultur zu verdanken war. Die Stadt kämpfte sogar darum, die eigenen Grenzen auszudehnen und - angetrieben von den großen aretinischen Familien wie den Ubertini und den Tarlati - dem Casentino, sowie einem großen Teil des Valdichiana und dem oberen Valdarno ihre Herrschaft aufzuerlegen.
Die Stadt beginnt sich zu bereichern und die Kochkunst entwickelt sich unter der Verwendung der Bodenerzeugnisse und der Viehzucht, die von den großen Weideflächen ermöglicht wurde. Aber die Expansionspolitik der Aretiner prallte bald auf die der Florentiner, die ihnen im Jahre 1289 in der Schlacht von Campaldino eine schwere Niederlage zufügten. An dieser Schlacht nahm unter den Berittenen auch Dante teil. Trotz dieser Niederlage erlebte Arezzo ein Jahrhundert der Blüte auf allen Gebieten und natürlich auch in der Kunst des guten Essens. Auf den reichen Banketten triumphierte Fleisch sowohl von Haustieren als auch vom Wild. Aus diesem Jahrhundert stammen die Zeugnisse des Rezepts der fegatelli, der Schweineleber- Spießchen, die ein wenig in der ganzen Toskana und besonders im Gebiet um Arezzo verbreitet sind. Sie werden ausführlich in dem Kochbuch Libro della cucina del XII secolo (Das Kochbuch des 12. Jahrhunderts) beschrieben. Ebenso erinnert Pietro Aretino an sie, doch er schreibt den Florentinern den Brauch des “vestire” (d.h. das Überziehen mit dem Netz) der Fegatelli zu, die man in der Pfanne, im Ofen oder am Spieß mit zerstoßenen Fenchelsamen und Lorbeer zubereitet. Alla valdarnese, also nach Art des Valdarno, werden sie am Spieß zusammen mit Stücken von der Lende vom Schwein oder Lamm gebraten. In Arezzo ist es Brauch, die gekochten Fegatelli in Schmalz oder in Öl aufzubewahren.


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