Storia della Cucina Italiana Ristoranti Florenz Die Signoria der Medici

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Die Signoria der Medici


Nach den Kämpfen in der Stadt zwischen Magnaten und Männern aus dem Volk verwandelte sich die Regierung von Florenz von einem Stadtstaat in eine Signoria, als im Jahre 1434 Cosimo de’ Medici Herr über die Stadt wurde. Dieser regierte mit einer solchen Weisheit, dass er sich – nach seinem Tode – den Beinamen “Vater der Nation” verdiente.
Um seiner Stadt Ruhm und Bedeutung zu schenken, überzeugte er im Jahre 1439 Papst Eugenius IV., das ökumenische Konzil der Römischen und Griechischen Kirche von Ferrara nach Florenz zu verlegen, als Gast des Bankhauses Banco de’ Medici.
Der Legende nach entstanden bei dieser Gelegenheit zwei noch heute bedeutende Ausdrücke, und zwar ARISTA und VINSANTO.
Während der griechische Kardinal Bessarione auf einem Bankett einen Schweinebraten kostete, soll er “aristos” ausgerufen haben, das auf griechisch das Beste bedeutet. Die anwesenden Florentiner glaubten, er nenne das Fleischstück mit seinem Namen, und wiederholten diesen – da er ihnen gefiel – so oft, dass man von da an gebratenes Schweinelendenstück so nannte.
Auch Vinsanto wird von der Legende (wenn auch etwas kontrovers) Kardinal Bessarione, einem wahren Feinschmecker, zugeschrieben. Er soll beim Kosten des süßen Weins ausgerufen haben “Ma questo è Xantos!”, wobei er auf einen ähnlichen, auf der griechischen Insel Xantos erzeugten Wein anspielte. Seine Zuhörer dachten, er wolle damit sagen, dieser Wein sei so gut, dass er als „santo“ (heilig) anzusehen sei. So wurde dieser wertvolle Wein, der in der gesamten Toskana als Dessert mit den berühmten Cantucci-Keksen aus Prato, von denen wir später noch reden werden, angeboten wird, von jenem Tag an Vinsanto genannt.
Für das Konzil ließ sich Cosimo de’ Medici den Palazzo in der damaligen Via Larga (heute Via Cavour) bauen, wo er zahlreiche Bankette auftischte, die wirklich erstaunlich waren hinsichtlich ihrer Erlesenheit, der naturreinen Speisen, der Vornehmheit beim Servieren. Die Gänge folgten in sehr genauer, unseren Zeiten ähnlicher Anordnung aufeinander, mit Ausnahme einiger Süßspeisen mit Mandeln (wie die Morselletti) oder mit Pinienkernen (wie die Pinocchiati), die als Vorspeisen serviert wurden.


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