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Der Chianti

Die Legenden


In Panzano, nur wenige Kilometer vom Dorf entfernt, bezeugt ein Oratorium den Kult, der in diesem Gebiet um die Mitte des 12. Jh. herum dem Hl. Eufrosino, Schutzpatron des Chianti, erwiesen wurde. Er soll dort aus seiner Geburtsstadt Cappadocia zum Ende seines mühseligen Lebens, das er dem Evangelisieren vieler Menschen und auch der Bewohner dieser Orte gewidmet hatte, angekommen sein und wurde dort auch nach seinem Tode begraben.
Dem Hl. Eufrosino sind viele Wunder zugeschrieben worden, die vor allem dank eines wundersamen Wassers stattfanden. Dieses stammte aus einem Brunnen in der Nähe des Oratoriums, der auch noch das ganze 19. Jh. Ziel von weither kommenden Pilgern war.
Die alte Legende vom Hl. Eufrosino wurde im Laufe der Jahre und Jahrhunderte überliefert. Doch haben viele legendäre Erzählungen aus diesem Land ihren Ursprung auch in der näheren Vergangenheit. Wir erinnern an die Legende des “Barone di ferro”, des eisernen Barons Bettino Ricasoli (1809-1880). Er wurde so genannt aufgrund seiner Härte, die er sowohl den Bauern als auch der Familie gegenüber zeigte. Im Namen Viktor Emanuels II., der den Anschluss dieser Region an Piemont vorbereitete, war er im Jahre 1859 Diktator in der Toskana und später bekleidete er zweimal das Amt des Premierministers. Über seinen Tod wird erzählt, dass während der Trauerfeier in der Familienkapelle der Burg von Brolio ein heftiger Wind Türen und Fenster aufstieß und vier Kerzen umstieß, die an den Ecken der Totenbahre standen und unverzüglich ausgingen. Dieses Ereignis schien von überirdischen Kräften gewollt, um den Kirchenbann auszudrücken, mit dem der Baron belegt wurde, der einige religiöse Orden unterdrückt und zahlreiche Kirchengüter beschlagnahmt hatte. Im Mittelalter sah der Kirchenbann nämlich vor, dass als Zeichen des Verlustes des göttlichen Lichtes und der Verdammnis in die Finsternis der Hölle vier Kerzen ausgelöscht wurden, indem sie mit Gewalt auf den Boden umgestürzt wurden.
Von diesem Moment an begann der Geist des Eisernen Barons überall mit großem Lärm und Gepolter zu erscheinen, zu Fuß oder zu Pferd, im Park und auf den Basteien der Burg.
Um diese Anwesenheit zu exorzieren, wurde ein Kapuzinermönch gerufen, der eine zweite Totenfeier forderte. Im Laufe dieser tobten, während die auf den Schultern getragene Bahre immer schwerer wurde, von neuem die Winde, die sich nur dank eines Exorzismus legten, dem es gelang, die Seele des Herrn in einer wenig von der Burg entfernten Macchia anzuketten. Und noch heute – so sagt man – erscheint der Baron dort mit Schrecken erregendem Lärm und dem Geräusch galoppierender Pferde und der Räder eines Karrens.


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