Storia della Cucina Italiana Ristoranti Der Chianti Wo sich der Wein Chianti nennen durfte

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Der Chianti

Wo sich der Wein Chianti nennen durfte


Ab dem 19. Jh. schloss das Land des Chianti in Hinsicht auf den Wein stufenweise die Täler Val della Pesa und Val dell’Arbia und fast das ganze Val di Greve ein, da deren Umweltbedingungen denen des historischen Chianti nicht unähnlich waren und sie einen gleichermaßen geschätzten Wein herstellten.
Die offizielle Anerkennung wurde mit einem Gesetz aus dem Jahre 1932 sanktioniert, das die ganze zentrale Toskana in das Herstellungsgebiet einfügte: ein Gebiet, das aufgeteilt wurde in sieben Untergebiete (Classico, Colli aretini, Colli fiorentini, Colline pisane, Colli senesi, Montalbano, Rufina), die die Pflicht hatten, den Wein mit den traditionellen Chianti-Weinrebsorten (Sangiovese, Canaiolo, Malvasia, und die zwischenzeitlich hinzugekommene Sorte Trebbiano) herzustellen und eine konstante Qualität zu erhalten. Diese Grenzen – die geographisch offiziell von der Karte des Istituto Geografico Militare von Florenz bekannt gegeben wurden – wurden im Jahre 1967 mit einem Gesetz bekräftigt, das “Disciplinare del Chianti” (Ordnungsvorschriften des Chianti) genannt wurde. Es schuf Tausende von Hektar mit spezialisiertem Weinberg und es legte eine strenge Reglementierung fest, die den Alkoholgehalt bestimmte und die notwendige Alterung, um die Bezeichnung “Vecchio” (Alt) oder “Riserva” (Auslese) für die Weine der verschiedenen Gebiete zu erhalten. Außerdem stellte man die kontrollierte Herkunftsbezeichnung (Doc) auf, die später auf andere Gebiete ausgedehnt wurde: Montespertoli, Cerreto Guidi, Gambassi, Agliana, San Miniato, alles Orte mit alter Weintradition, denen es aber nicht gestattet wurde, auf der Etikette den Herkunftsort ihres “Chianti” hinzuzufügen.
Der Wein des Chianti Classico rühmte sich bis zum Jahre 1991 der Marke “Gallo Nero”, doch nach verschiedenen Rechtsstreitigkeiten sprach ein Urteil dieses Recht dem amerikanischen Weinbetrieb “Gallo Winery” von Ernest und Julio Gallo zu. Also entstanden die Bezeichnungen “Chianti classico” und “Chianti geografico” (letztere wurde von einer Gruppe von Bauernhöfen im Chianti gewählt). Auch die Marke “Putto” (die außerhalb des Chianti classico verwendet wurde) änderte seine Bezeichnung um in “Colli fiorentini”.
Die Gebiete des Chianti Classico wurden – auch wenn nicht ohne Schmerzen – in einer Tagung festgelegt, die im Jahre 1997 stattfand. Es wurde bekräftigt, dass er von allen Gebieten von Radda, Castellina, Gaiole und Greve gebildet wird, während Barberino Valdelsa, San Casciano Val di Pesa und Castelnuovo Berardenga weite Gebiete ausgeschlossen sehen und Poggibonsi völlig ausgestoßen wird.
Die Zugehörigkeit zu der Region des Chianti und seine Grenzen sind also weiterhin ein offenes und umstrittenes Problem, das die unbestrittene Faszination dieses Landes bezeugt, das heute so begehrt ist von den Ausländern - vor allem Deutschen und Amerikanern -, die es in tiefem Respekt erleben.
Was den Wein Chianti anbetrifft, muss man sagen, dass er sich heute entschieden unterscheidet von dem, den der Eiserne Baron reglementierte: es wurde nicht nur die maximale Herstellungsmenge in Hinsicht auf die Weinberge quasi halbiert, sondern man wertet nach der Eliminierung der weißen Trauben und der Reduzierung der Sorte Canaiolo heute die Sorte Sangiovese auf; der Alkoholgehalt hat 12° und 12,5° für die Auslese erreicht und in den besten Betrieben erreicht die Alterung – vor der Einführung in den Markt – vierundzwanzig Monate.
Das Bukett ist intensiv, mit einem Duft von Veilchen, der ausgeprägt ist im Chianti Classico und sich allmählich mit der Alterung verfeinert. Er ist ein lebendiger und runder Wein, wenn er im Jahrgang governato (nachgegärt) wird, der im Laufe der Zeit weich und samtig wird.
Ein Wein, der für dieses Land ein Symbol ist, sein Stolz, sein historischer Reichtum.


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