Storia della Cucina Italiana Ristoranti Toskana Das assen und tranken die Etrusker

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Das assen und tranken die Etrusker


Die wahren Vorfahren der toskanischen Küche waren die Etrusker, die bei den Römern den Ruf großer, den Tafelfreuden ergebener Trinker genossen. Einige römische Schriftsteller zählten diese Angewohnheiten zu den Gründen für ihren Niedergang.
Das Land Etruriens war sehr fruchtbar und ertragreich: den sowohl von archäologischen Funden als auch von römischen Texten gelieferten Zeugnissen nach zu urteilen wurden insbesonders Obstgärten, Hülsenfrüchte und Getreide angebaut, so dass später eben dieses Land in der Lage ist, Rom in den schwierigen Jahren der Hungersnot mit Weizen zu versorgen.
Die Küche der Etrusker basierte vor allem auf Zweikorn und seine Suppe war in allen sozialen Klassen sehr verbreitet. Ebenso grundsätzlich war die Verwendung von Hülsenfrüchten wie Linsen, Kichererbsen und Saubohnen. Die bis zu uns gelangten faunistischen Reste bezeugen jedoch auch den Verzehr von Rind-, Schaf- und Schweinefleisch und von Wildbret, vor allem vom Hirsch und vom Wildschwein. Das Fleisch wurde auf einem Dreieck aus Eisen und auf dem Rost gegrillt oder in großen Bronzekesseln gekocht. Es war natürlich den wohlhabenderen Klassen vorbehalten und es wurde vor allem auf den Banketten serviert, die regelrechte Zeremonien zur Bezeugung der Standeszugehörigkeit waren. In Anbetracht der Funde von Angelhaken und Netzen kann man sagen, dass auch der Fisch nicht auf diesen Tafeln fehlte. Dieses Nahrungsmittel war jedoch im Vergleich zum Fleisch weniger verbreitet, da seine Verfügbarkeit beträchtlich geringer war.
Sehr verbreitet war dagegen die Verwendung von Milch und Milchprodukten, da die Schaf-, Ziegen- und Rinderzucht sehr intensiv war, vor allem im südlichen Teil Etruriens.
Die weniger wohlhabenderen Klassen konnten ihre Ernährung bereichern mit Gemüse und Obst, das in der richtigen Jahreszeit getrocknet und sogar nach Gallien exportiert wurde. Die Soßen und Würzmittel waren vorwiegend tierischen Ursprungs, doch ab dem 7. Jh. v. Chr. wurde auch Olivenöl hergestellt. Es wurde zwar hauptsächlich bei der Herstellung von Salben und Parfüms verwendet, doch bereitete man auch Speisen mit ihm zu.
Der Wein ist das Hauptgetränk und auch das einzige, von dem uns Zeugnisse erreicht haben. Er war im Laufe des 8. Jh. v. Chr. aus Griechenland gekommen und wurde bereits ab dem darauffolgenden Jahrhundert in ganz Etrurien angebaut und sogar in verschiedene Regionen des Mittelmeerraums exportiert. Diesen Wein konnte man nicht rein trinken, da er sehr stark war. Er musste mit reichlich Wasser vermischt werden, wofür man große Behälter mit großer Öffnung verwendete, die ein müheloses Schöpfen erlaubten. Er war das einzige den Symposien und Banketten vorbehaltene Getränk. Aus Amphoren und Krügen wurde er in Bechern verschiedener Form von zahlreichen Sklaven serviert, die die Tischgäste in einer ziemlich reichhaltigen und von Musik und Tänzern aufgeheiterten Szenerie bedienten, zu der auch Frauen zugelassen waren (im Gegensatz zu anderen Völkern wie z. Bsp. den Griechen). Die Teilnahme an Symposien und Banketten verschaffte den etruskischen Damen einen gewissen schlechten Leumund, vor allem den Ruf, starke und maßlose Weintrinkerinnen zu sein.
Die Bräuche und die Küche der Etrusker, die den Römern viel beibrachten, waren also hochentwickelt. Noch heute ist in der Toskana ihr Vermächtnis lebendig und wenn es nur die immer mehr verbreitete (u.a. dank der modernen mediterranen Diät) Verwendung von Getreide und der bereits sehr häufigen und geschätzten Zweikornsuppe ist.


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