Storia della Cucina Italiana Ristoranti Lucca Ein kurzer blick in die Geschichte

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Lucca

Ein kurzer blick in die Geschichte


Die Stadt Lucca – deren Name wahrscheinlich in dem keltisch-ligurischen Luk wurzelt, das sumpfiger Ort bedeutet – wurde von den Liguriern gegründet und im Jahre 180 n.Chr. römische Kolonie.
Aufgrund seiner Lage an dem von der Via Cassia, der Via Clodia und der Via Aurelia gebildeten Verkehrsknotenpunkt war das römische Lucca ein Ort der Rast, der zwischen dem 1. und 2 Jh. n. Chr. einen gewissen Glanz erlebte, von dem die Erbauung des Amphitheaters, einer Stadtmauer und eines Theaters zeugt.
Seine Haupttätigkeit bestand in diesen Jahrhunderten in der Agrikultur, der Viehzucht und der Jagd, wobei das Fleisch auf dem Feuer gekocht und ohne jegliche Würze verzehrt wurde. Auf die landwirtschaftlichen Erzeugnisse bezog sich die einfache Küche, die im wesentlichen auf Mais, auf Zweikorn (dessen größter Erzeuger es auch heute noch ist), auf Weizen, auf Kastanien, auf Milch und Käse und auf Öl basierte. Der größte Teil der Bevölkerung musste sich jedoch mit sehr armen Gerichten wie dem puls und dem pulmentum zufriedengeben. Das puls ist eine Art Polenta auf der Basis von Zweikorn und Hirse und das pulmentum ist eine Suppe aus Gerste, die in einer Brühe gekocht wurde, die aus den Fleischresten der Tafeln der Reichen gemacht wurde.
In der Zeit der Völkerwanderungen der Barbaren behielt die Stadt als strategisches und militärisches Zentrum eine gewisse Bedeutung bei, aber erst in der Zeit der Stadtstaaten, zwischen dem 11. und 12. Jh. (im Jahre 1162 erkannte Kaiser Friedrich I. Barbarossa es als freien Stadtstaat an), begann Luccas ökonomische und territoriale Entwicklung so richtig, begünstigt u.a. durch die Öffnung der Pilgerstraße, zu deren wichtigsten Raststationen es gehörte. Diese Position verteidigten die Einwohner Luccas bis zur Mitte des 14. Jh. in verschiedenen Gefechten gegen die Angriffe Pisas.
Für die Kommunikation zwischen Nord- und Mitteleuropa und Rom waren im Mittelalter nur wenige Orte so bedeutend wie Lucca. Dies ist auch den Orten der Gastfreundschaft zu verdanken, die auf öffentliche und private Initiative hin außerhalb und innnerhalb der Stadtmauern eingerichtet wurden und an denen die Händler und die Pilger aus dem Norden, die in Rom das Grab des Hl. Petrus besuchen wollten, Rast machten.


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