Storia della Cucina Italiana Ristoranti Die Maremma Historische und geographische Anmerkungen

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Die Maremma

Historische und geographische Anmerkungen


Dieses geographische Gebiet umfasst die tyrrhenischen Küstenebenen von der Versilia bis zum Agro Pontino, genauer gesagt die Ebene Pisas, die von Grosseto, die Westseite des Agro Romano und andere, kleinere Küsten- und Schwemmlandebenen.
Es erstreckt sich insgesamt auf einer Fläche von zirka fünftausend Quadratkilometern, deren maximale Entfernung vom Meer zirka vierzig Kilometer beträgt. Aufgrund unterschiedlicher historischer Geschicke und unterschiedlicher Traditionen ist es in drei Teile geteilt.
Die pisanisch-livornesische (oder auch nördliche) Maremma liegt um Cecina herum und erstreckt sich von den äußersten Südhängen der livornesischen Hügel (Rosignano) bis nach San Vincenzo.
Die Maremma um Grosseto stimmt ungefähr mit der Provinz Grosseto überein und wird im Norden und im Osten von Bergen begrenzt (der höchste ist der Monte Amiata).
Die Maremma von Latium schließt das Gebiet ein, das von Cerveteri bis nach Tarquinia reicht und im Süden von den Monti della Tolfa abgeschlossen wird.
Das Gebiet der Maremma erfuhr im Laufe der Jahrtausende viele Umweltveränderungen. Diese führten zu einer fast völligen Zerstörung der charakteristischen Landschaft mit Sümpfen, Weihern und Morasten, die über lange Küstenabschnitte von einem Dünengürtel, den sogenannten Tomboli, die den Abfluss des Wassers ins Meer verhinderten, gesäumt wurde.
Die ersten Arbeiten der Trockenlegung gehen auf die Etrusker zurück, die Tarquinia, Populonia, Ansedonia und Vetulonia gründeten. Fortgesetzt wurden sie in der römischen Zeit, als bedeutende Entwässerungen die wirtschaftliche Blüte und die Besiedlung einiger Küstengebiete gestatteten. Nach dem Fall des römischen Reiches bedingten die Ausbreitung des Latifundiums, die Verwahrlosung des Landes und die Malaria die Versumpfung der Maremma. Diese dauerte an bis zum Jahre 1826, als Großherzog Leopold II. von Toskana Arbeiten der Entsumpfung durchführte und die Flüsse Cornia, Pacone und Ombrone umleitete. Nach der Annexion an das Königreich Italien gingen diese Arbeiten sehr langsam weiter. In unserem Jahrhundert wurden sie auf die Initiative der Opera Nazionale Combattenti hin wieder aufgenommen und nach dem letzten Krieg zur Aufgabe der Ente Maremma, die, besonders im Gebiet um Grosseto, auch mit einer neuen Agrarorganisation (Zuteilung von Bauernland – Bauernhäusern und Infrastrukturen) fortschritt.


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