Storia della Cucina Italiana Ristoranti Die Maremma Pisa: ein kurzer blick in die Geschichte

Toskana Toskana

Die Maremma

Pisa: ein kurzer blick in die Geschichte


Pisa, das wahrscheinlich ligurische Ursprünge hat und später den Etruskern unterworfen war, geriet bald unter den Einfluss Roms. Bereits seit dem Jahr 179 v. Chr. war es eine römische Kolonie und in der Zeit des Römischen Reiches war es ein Hafen mit beträchtlicher Bedeutung. Seine Flotte war auch unter der langobardischen Herrschaft sehr aktiv und später unter dem Marquisat der Toskana, das ihm eine gewisse politische Autonomie und den Aufbau eines Beziehungsnetzes zu verschiedenen Ländern gestattete. Diese vorwiegend militärischen und kommerziellen Beziehungen hatten großen Einfluss auf die Sitten und Gebräuche nicht nur der Stadt Pisa, sondern auch des gesamten Küstenstrichs der nördlichen Maremma, die sich noch heute in Bezug auf die Kochkunst von der ganzen übrigen toskanischen Region unterscheidet.
Zwischen dem 10. und 11. Jh. war die Stadt Pisa Protagonistin einer breiten Offensive gegen die arabischen Piraten in Süditalien, in Korsika, in Sardinien und an den Küsten Afrikas. Später, nach dem ersten Kreuzzug, reichte sein Wirkungsbereich auch bis in die Levante. Mit der militärischen Tätigkeit verflocht sich die der Händler, die im Laufe des 11. und 12. Jh. entlang den Strecken der Kreuzzüge ein breites Netz an Fondacos und Kolonien mit blühendem Handel schufen, die die Einführung vieler Gewürze wie Safran, Koriander, Muskatnuss usw. in die auf Fisch basierende traditionelle Küche gestatteten.
All diese Gewürze wurden später in den Rezepten empfohlen, die ein anonymer toskanischer Verfasser in dem im Laufe des 14. Jh. geschriebenen Buch libro della cocina vorschlug, z. Bsp. in dem Rezept mit dem Namen «De interiori e budelli di pesci» (Von den Eingeweiden und Gedärmen der Fische)
“Man brate die gewaschenen und nicht zu klein geschnittenen Eingeweide der Fische mit Öl und in dünne Scheiben geschnittener Zwiebel; und man gebe gute Gewürze dazu, Safran und gehackten Majoran: man verbinde mit ein wenig kochendem Wasser und man nehme das Innere des Brotes, das fein gehackt und auch mit ein wenig Wasser verbunden ist, und man lasse ein wenig kochen; und anstelle des Majorans kann man auch Kümmel nehmen: wenn man die vorgenannte Brühe dickflüssig machen will mit zerhackten, nicht geschälten Mandeln, verbinde man sie mit Wein: und wenn man diese Dinge durchgeseiht hat, gebe man keinen Safran dazu: man gebe Koriandersamen und mit Zucker zerkleinertes Fischfleisch darauf.”
Zahlreich sind in diesem Werk die Zubereitungen auf der Basis von Fisch, von der Sepia bis zum Kalmar, von der Krake bis zur Seebarbe, und unter den Süßwasserfischen wird auch die Forelle erwähnt. Dies bezeugt, dass Meeresgerichte in diesem Gebiet der Toskana bereits bekannt und verbreitet waren. An Bord der Segelschiffe wurden auch arme Gerichte verzehrt wie das berühmte bordatino livornese, eine Polenta, die mit dem Wasser der Bohnen zubereitet wird und über die man die Bohnen, etwas Gemüse, ein wenig Öl und allerhöchstens ein paar Scheibchen Bauchspeck gibt.


Continental Hotel Terme Montegrotto Terme
Hotel Flora Alassio
Podere Il Gioiello
Villa Belfiore Hotel Ristorante Ostellato Ferrara
Hotel Livigno

 

Hotel Sardegna
Lago di Garda Hotel Residence