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Wein von Montefalco


Im Historischen Archiv der Gemeinde Montefalco werden zahlreiche Urkunden aufbewahrt, die die Sorgfalt bezeugen, mit der sich die Winzer von Montefalco in Zeiten, als man sicher noch nicht von Qualitätsbezeichnungen für Wachstum und Lage sprach, dem "mit Weinstöcken bepflanzten Feld" widmeten. Die Gesetze der Gemeinde beginnen übrigens ab dem 15. Jh. damit, Weinstock und Wein auf irgendeine Weise zu schützen. Ein bezeichnendes Beispiel dafür ist der folgende Auszug: «Ein jeder, der vorgefunden wird, wie er unreife oder reife Trauben schneidet und der keinen eigenen oder gepachteten oder zu bearbeitenden Weinstock hat, sei bestraft, als wäre er in jemands Weingarten eingedrungen und hätte Trauben gepflückt, und ein jeder, der vorgefunden wird, wie er eine Gabel oder Stake oder ähnliche Dinge, die zum Pflücken der Trauben geeignet sind, bei sich hat, sei bestraft, als hätte er Trauben gepflückt». Darüber hinaus wurde bereits ab dem Jahr 1540 das Datum für den Beginn der Erntevorgänge mit einem Gemeindeerlass festgesetzt.
Heute rühmen sich die Weine von Montefalco, insbesondere der Sagrantino (in trockener Version und Likörversion) der Anerkennung der Denominazione d'origine controllata e garantita (Garantierte kontrollierte Herkunftsbezeichnung), einer Art "superdoc", die nur wenige italienische Weingebiete aufweisen können. Die Ordnungsvorschriften für die Herstellung sehen vor, dass reine "uve sagrantine" verwendet werden: Trauben, die mit aller Wahrscheinlichkeit die gleichen sind, von denen Plinius der Ältere sprach, wobei er sie nach damaligem Sprachgebrauch Itriola nannte. Es gibt, um die Wahrheit zu sagen, auch eine Hypothese, der zufolge das Erscheinen dieser Rebsorte in Montefalco auf die Ankunft eines Franziskanermönches, der sie aus seinem (unbekannten) Herkunftsland mitgebracht habe, zurückzuführen sei. Und der Name sei zurückzuführen auf die Sakramente, da diese Rebsorte aufgrund ihrer Süße von den Mönchen angebaut wurde, die sie in den religiösen Ritualen verwendeten. Gewiss ist jedoch - abgesehen von dieser Annahme - die althergebrachte Angewohnheit der Einwohner von Montefalco, diese Trauben anzubauen und den aus ihnen gewonnenen Wein zu trinken.
Heute umfasst das Hügelgebiet, das von der Erzeugung des Montefalco Sagrantino docg betroffen ist, neben dem Gebiet der Gemeinde, die ihm den Namen schenkt, auch die Gebiete von Bevagna, Castel Ritaldi, Giano dell'Umbria und Gualdo Cattaneo. Die von den Ordnungsvorschriften für beide Versionen des Montefalco Sagrantino vorgesehene Mindestlagerung beträgt dreißig Monate, mindestens zwölf davon in Holzfässern, bevor sie in den Handel gebracht werden. Dieser Wein ist sehr süffig und muss mindestens 13 Vol.-% Alkohol in der trockenen Version und 14 Vol.-% in der Likörversion haben. Diese zweite Version ergibt sich aus einem traditionellen Dörrprozess, der dieser Sorte (die Sagrantino-Trauben sind besonders lederartig und verdörren monatelang ohne zu verfaulen) entspricht: während die verdörrten Beeren die flüssige Komponente freisetzen, verdichten sie optimal die Zuckerkomponente.

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