Storia della Cucina Italiana Ristoranti Umbrien Papsttum und Religiosität

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Umbrien

Papsttum und Religiosität


Im Mittelalter verbanden sich die Geschicke dieses Landes aufgrund des Einflusses, den der Papst (auch wenn er in Opposition zum Reich stand) auf die langobardischen Gebiete zu gewinnen begann, immer mehr mit den Geschicken Roms.
Im 12. Jh. wurde das kräftige Aufblühen des Phänomens der Stadtstaaten in der ganzen Region (Perugia, Assisi, Foligno, Spoleto, Terni, Todi, Orvieto, Gubbio und Città di Castello) begleitet von den Versuchen der Päpste, die päpstliche Souveränität über dieselben Stadtstaaten zu behaupten. Zeugnis dieses Einflusses sind die Klöster, vor allem die Benediktinerklöster, Eckpfeiler der Bewahrung der klassischen heidnischen und der neuen christlichen Kultur und unbestreitbare Zentren für die Ausübung der Künste und der Durchführung von technischen und wissenschaftlichen Versuchen auf dem Gebiet der Medizin, der Wissenschaft und der Agrikultur. Weitere Zeugnisse stellen die zahlreichen Kirchensprengel, die Abteien und die religiösen Orden dar. Sie blühten in der ganzen Region, in der Franz von Assisi, der Hl. Benedikt von Norcia, die Hl. Klara und die populäre Hl. Rita von Cascia geboren wurden. Daneben gab es außerdem die fratres minores und die sorores minores, Reiche und Laien, die sich für Jesus Christus jeder Habe entäußerten und der Welt entsagten, um gute Werke zu tun. Im Jahre 1260 entstand die Laienbewegung der Disziplinierten, die mit der starken Erfahrung der Franziskaner verbunden war. In diesen Klöstern wurde ein großer Teil der historischen Zeugnisse und der umbrischen Traditionen im Bereich der Bodenbestellung, der Verarbeitung der Erzeugnisse und der kulinarischen Angewohnheiten aufbewahrt. Letztere wurden geprägt von Sparsamkeit, von Sorgfalt, kurz von der Fähigkeit, aus Wenigem Viel zu machen, die noch heute die umbrische Kochkunst kennzeichnet. Die strenge Beachtung der “vigilie”, d.h. der Zeiträume, in denen die Kirche das «mangiare di magro» (Fasten) auferlegte, hat die alltägliche Küche sicher beeinflusst. Auch heute noch greift sie häufig zu Gemüse, Kräutern und Gewürzkräutern, um auch die einfachsten Speisen zu bereichern und zu verfeinern, und sie legt – wie sie es immer getan hat – großen Wert auf Fischprodukte, die aus dem Fischfang in Flüssen und Seen stammen.
In den Klöstern wurden sicherlich auch die Anleitungen überliefert, um Liköre herzustellen wie den rosolio di cedro (Rosenlikör mit Zitrus), den anisetta (Anislikör), das elisir di china (Elixir aus Chinarinde) und den naturreinen alchermes. Letzteren erhält man, indem man Kaneel, Koriander, Muskatnuss, Mazisblüten (die Membran, die den Samen der Muskatnuss umhüllt), Chinarinde, Gewürznelken und Vanille in Alkohol mit 37 Prozent ziehen lässt.
Trotzdem gelang es den umbrischen Stadtstaaten, eine weitreichende Autonomie zu bewahren, sowohl in der internen Verfassung als auch in den wechselseitigen Beziehungen, die von Konflikten geprägt wurden. Letztere wurden bedingt durch die Versuche der größeren Zentren - vor allem Perugia - die kleineren Zentren zu unterwerfen, und durch die Kämpfe zwischen den guelfischen Städten - wie Perugia - und den ghibellinischen - wie Orvieto. In diesem Klima der stolzen lokalpatriotischen Autonomie sind dann auch die populären Feste entstanden, die man heute noch feiert: die Corsa dei Ceri und der Palio della Balestra in Gubbio, die Giostra della Quintana in Foligno, die Corsa all’Anello in Narni und der Corteo Storico del Corpus Domini in Orvieto, um nur die wichtigsten zu nennen.


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