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Wein


Die Bewohner des Aostatals haben ihre Weine «geschaffen», indem sie den Bergen durch die Anlage von Terrassierungen, die sich an den Felsen klammern und über den Abhängen unten im Tal «schweben», den Boden förmlich entrissen haben. Die charakteristisch schmeckenden Rotweine, Roséweine und Weißweine sind stark an diesen Boden gebunden, so dass der größte Teil von ihnen die Anerkennung als Wein mit kontrollierter Herkunftsbezeichnung - wie «Vino Vallée d'Aoste» - erhalten hat. Neben diesen Weinen gibt es die Tafelweine, die «Vins du pays» genannt werden und vielleicht weniger «vornehm» sein mögen, die jedoch nicht weniger geschätzt werden.
Ursprünge und «Vaterschaft» des Weinanbaus in den Bergen verlieren sich in den Jahrhunderten zwischen Episoden aus der Geschichte und Erzählungen, die mündlich von einer Generation an die nächste weitergegeben wurden. Gewiss ist die seit jeher bestehende Sorgfalt für die Weinherstellung, die als ein sozial bedeutender Augenblick erlebt wurde und zu einem Teil der Kultur dieses Volkes, das den Bergen so viel «entreißen» und so viel von ihnen «ernten» musste, geworden ist.
Bei den Rotweinen beginnend finden wir bei einer genaueren Betrachtung der DOC-Weine den Donnas, dessen Rebsorten in den Gebieten der Gemeinden Donnas, Pont-Saint-Martin, Perloz und Bard angebaut werden. Zwei Jahre Lagerung in Eichenholz- oder Kastanienholzfässern für einen Wein mit leuchtend roter Farbe, mit granatfarbenen «Nuancen» und mit leicht bitterem Geschmack, der im Lauf der Jahre dazu neigt, einen leichten Mandelgeschmack anzunehmen. Man sollte ihn zu Käse (zu gereiftem Toma oder Fontina) kosten, doch er ist auch zu Fleisch und Wildbret zu empfehlen.
Wir wollen bei den Rotweinen DOC bleiben: Der Enfer d'Arvier «entsteht» in sonnigen Gebieten, auf der «adret» (rechten Seite) der Dora Baltea. Er ist intensiv granatfarben mit einem «Bukett», das an Wildrosen erinnert. Im Geschmack ist er samtig und gleichzeitig trocken mit einem zartbitteren Schuss.
Dieser Wein für alle Gänge passt ausgezeichnet zu Fleisch.
Der Donnas und der Enfer d'Arvier haben als erste unter den Weinen des Aostatals die Anerkennung DOC erhalten. Danach, stets unter den Rotweinen, der Gamay. Ein wohlklingender Name für einen Wein, der in vielen Ortschaften des Tals vorkommt. Er ist charakteristisch aufgrund seines fruchtigen Geschmacks und er erhält eine sechsmonatige Lagerung in Fässern, die ihm eine flammend rote Farbe verleiht. Er ist zu Antipasti aus dem Aostatal zu empfehlen, wird aber auch zu Gemüsesuppen und zur Fonduta geschätzt.
Intensiv rubinrot ist auch der Chambave Rouge, den man in den Gebieten von Chambave, Saint-Vincent, Pontey, Châtillon, Saint-Denis, Verrayes und Montjovet gewinnt. Ein Wein für alle Gänge, den man gut zu Fleischgängen reichen kann. Ausgezeichnet passt er zu der seupetta alla cogneintse und der zuppa alla vapellinentse.
Der Nus Rouge (Nus, Verrayes, Quart, Saint-Christophe und Aosta) hat einen intensiven, trockenen und leicht grasigen Geschmack. Er wird in Bottichen aus Kastanienholz zu Wein gemacht und er «vermählt sich» auf der Tafel mit Suppen und typischen Gerichten der Gastronomie des Aostatals.
Eine leuchtende Farbe, ein ins Rubinrot neigendes Rot, hat der Arnad-Montjovet.
Ein Jahr in Fässern aus Eichen- oder Kastanienholz lagert ein Wein, dessen Trauben in den Gebieten von Arnad, Hône, Verrès, Issogne, Challand-Saint-Victor, Champdepraz und Montjovet angebaut werden. Sein leuchtendes Rot erinnert an Amarellen und sein Geschmack ist im Hintergrund leicht bitter. Er ist zu Suppen zu empfehlen und passt besonders gut zu Speck und ebenso zu Gerichten mit Zicklein und Schweinefleisch.
Sechs Monate in Holzfässern für den Torrette und acht Monate für den Torrette Superiore, die beiden Rotweine aus den Gebieten von Quart, Saint-Christophe, Aosta, Saint-Pierre, Sarre, Charvensod, Gressan, Jovençan, Aymavilles, Villeneuve und Introd.
Der Torrette mit seiner flammend roten Farbe - ins Erdbeerrot tendierend bei der Sorte «Superiore» - ist ein Wein für alle Gänge. Er wird sowohl zu Antipasti mit Wurstwaren als auch zu Suppen empfohlen und er passt auch ausgezeichnet zu gereiften Käsesorten.
Unter den «Charakteristischen» der Pinot Noir: sechs Monate in Fässern für eine Weinherstellung «in rot» und drei Monate Lagerung für eine Weinherstellung «in weiß». Ein Wein mit rubinroter Farbe und einem prägnanten Geruch. Er ist trocken, erinnert ein wenig an Likörwein und passt ausgezeichnet zu Fleisch in civet und zu Wurstwaren. Die «Varietät» in weiß ist zu Aperitiven oder zu Fisch zu empfehlen.
Ein intensives Rot und ein würziger Geruch für den Fumin, dessen Herstellung sich vor allem im Media Valle (Mittleres Tal) konzentriert. Er ist trocken und leicht bitter und vor allem zu gereiften Käsesorten, zu Fleisch und zu Wurstwaren zu empfehlen.
Der Duft des Petit Rouge erinnert an die Wildrose. Dieser körperreiche Wein hat einen trockenen und warmen Geschmack. Er passt zu allen Gängen ausgezeichnet, wobei man ihn zu Gerichten mit Fontina oder zu Suppen vorziehen mag. Rosig und ausgezeichnet zu «schweren» Gerichten wie der vapellinentse und der peilò ist der Prëmetta.
Von den Rotweinen gehen wir zu den Weißweinen über. Mit niedrigem Alkoholgehalt, frisch und leicht spritzig ist der Blanc de Morgex et de la Salle, einer der «höchsten» Weine Europas: er «entsteht» in einer Höhe von 900 bis 1200 Metern und hat eine strohgelbe Farbe. Er eignet sich besonders zu delikat schmeckenden Antipasti. Er ist zu Fischgängen, aber auch - sehr kalt serviert - zu Fontina und Reblec zu empfehlen.
Der bernsteinfarbene Nus Malvoisie mit goldenen Reflexen ist auch als Pinot Gris bekannt. Drei Monate in Fässern für einen trockenen Weißwein mit intensivem Duft. Seine Trauben stammen aus den Gebieten von Nus, Verrayes, Quart, Saint-Christophe und Aosta.
Er ist ein Wein, den man nach dem Essen trinkt, und als Dessertwein zu empfehlen.
Zum Abschluss der Mahlzeit eignet sich auch der Nus Pinot Grigio Passito. Der bernsteinfarbene Wein mit hohem Alkoholgehalt und Kastaniengeschmack passt fein zu Gebäck.
Das charakteristische «Bukett» des Muskatellers hat der Chambave Moscato Passito. Der goldgelbe, ins Kupferrot tendierende Wein passt zu Süßspeisen, insbesondere zu Keksen und zu «tegole».
Leuchtend strohgelb, im Geschmack trocken, aromatisch und mild ist der spritzige Chambave Muscat, der nicht nur gut zu Süßspeisen, sondern auch ausgezeichnet zu Aperitiven passt.
Zu den Weißweinen für den Aperitiv gehört auch der Müller-Thurgau, der für den Weinanbau und die Weinerzeugung des ganzen Aostatals charakteristisch ist. Er ist trocken und fruchtig und hat eine strohgelbe Farbe mit grünen Nuancen.
Der Chardonnay ist strohgelb und hat einen intensiven und fruchtigen Geruch. Es gibt von ihm eine Sorte «barrique», die in Eichenfässern gelagert wird. Er ist ausgezeichnet als Aperitiv und wird auch zu weißem Fleisch und zu Fisch empfohlen.
Drei Monate Lagerung für den Petite Arvine, einen außergewöhnlich milden Wein. Er ist in der Farbe grünlich und hat den charakteristischen Geschmack der Gebirgsblumen.
Ein Wein für die Meditation ist der Pinot Gris, also ein Wein für «außerhalb der Mahlzeiten», der trotzdem gut zu Antipasti und besonders gewürzten Gerichten passt.

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