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Brot


Das Brot nimmt wohl in jeder Ernährungsweise eine andere Heiligkeit an. Bei den Bewohnern des Aostatals hat es eine besondere Bedeutung, da es von der geographischen Realität dieses Gebietes zu etwas Wertvollem gemacht wird.
Wir sprechen von dem runden, flachen, von der Zeit trocken gemachten Brot, das man noch heute in den Berghütten finden kann, in denen es eher ein Gegenstand der Dekoration als ein Nahrungsmittel zu sein scheint. Es ist nämlich an Zeiten gebunden, in denen man sich einen Kühlschrank oder einen Tiefkühlschrank noch nicht einmal vorstellen konnte. Und das echte Brot des Aostatals bereitete man drei Mal im Jahr zu und man bewahrte es eifersüchtig auf, indem man es trocknen ließ.
Ein einfaches, armes Brot aus wenig aufgegangenem Weizen und Roggen, das sich für die Ernährung der Familien eignete, die sich viele Monate im Jahr in der durch Kälte, Eis und Schnee bedingten winterlichen Isolation befanden.
Ein Brot, das ein extra Werkzeug für das Schneiden erforderte, eine Art Fallbeil mit der Bezeichnung "copapan" ("Brotmörder"), das noch heute verwendet wird.
Um es verzehren zu können, musste man dieses Brot in Brühe oder warmer Milch aufweichen oder in die Soße, die man durch langes Kochen von Fleisch erhält, eintauchen.
Ein Nahrungsmittel, das für eine lange Aufbewahrung gedacht war und - wie viele Speisen des Aostatals - behandelt wurde, damit es lange hielt. Die Bewohner dieses Gebietes haben nämlich jahrhundertelang stark verwurzelt in ihrem eigenen Gebiet gelebt, da es ihnen an Kommunikation sowohl mit angrenzenden Gebieten als auch mit anderen Tälern des gleichen Gebietes fehlte. Die Bewohner des Aostatals mussten sich also mit dem Wenigen zufrieden geben, das ihnen die in den engen Flächen am Fuße der Berge mögliche Landwirtschaft anbot und sie haben daher eine Ernährungskultur entwickelt, die sich auf die alten Geschmacke von Milch und Käse, auf wenig Fleisch, auf Waldkräuter und auf spontan wachsende Erzeugnisse wie Pilze und Honig stützt. Zu diesen Erzeugnissen wurde (noch vor der Polenta) das Brot verzehrt, das nur drei Mal im Jahr hergestellt werden konnte.

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