Storia della Cucina Italiana Ristoranti Aostatal Ein kurzer blick in die Geschichte

Aostatal Aostatal

Aostatal

Ein kurzer blick in die Geschichte


Die ersten menschlichen Siedlungen im Aostatal - das im westlichen Teil der Alpenkette liegt und aus dem Becken der Dora Baltea und ihrer Zuflüsse besteht - gehen auf sehr alte Zeitepochen zurück (mit Sicherheit auf das dritte Jahrtausend v. Chr.) und sie werden gekennzeichnet von ethnischen und kulturellen Verbindungen zu den Siedlungen in dem Gebiet, das heute dem Schweizer Kanton Wallis entspricht. Im 8. Jh. v. Chr. drangen die Kelten ein und ihre Integrierung mit den Ureinwohnern gab den Ausschlag für die Bildung des Volkes der Salasser. Mit diesen stießen wiederholt die Römer (bei ihren expansiven Unternehmungen in Richtung Gallien und Helvetien) zusammen, bis denselben im Jahre 25 v. Chr. die Unterwerfung gelang und sie die Kolonie "Augusta Praetoria" gründeten, die heutige Stadt Aosta. Noch heute bestehen römische Zeugnisse: man denke nur an die imposanten Denkmäler und den Bau der Straßen zu den Pässen Kleiner und Großer St. Bernhard. Nach den Invasionen verschiedener Völker im Laufe des 6. Jh. n. Chr. wurde das Aostatal im Jahre 575 an die Franken abgetreten, die es zirka drei Jahrhunderte lang behielten: nach dem Fall des Reiches Karls des Großen (888) gehörte es zusammen mit den nahen Gebieten jenseits der Alpen, die heute zu Frankreich und zur Schweiz gehören, dem Reich Burgund an. Nach dem Fall der burgundischen Dynastie im Jahre 1032 war das Aostatal dem Grafen Humbert von Savoyen unterworfen, dem Oberhaupt der gleichnamigen Grafenfamilie - später Herzöge - der Savoyen, denen durch die Unterwerfung des Adels vor Ort die Stärkung der eigenen Macht gelang. Dabei gestanden sie den städtischen und ländlichen Gemeinschaften zahlreiche Privilegien zu und betrieben gleichzeitig eine Politik der Machtkonzentrierung. Von der während des ganzen Mittelalters bis zur Renaissance stattgefundenen Entwicklung dieses Gebietes zeugen die Burgen, Schlösser und Türme. Sie stellen einen wichtigen Schatz dar, sowohl hinsichtlich der Menge an noch bestehenden und zum großen Teil gut erhaltenen Spuren, als auch hinsichtlich des Reichtums an architektonischen Stilen, die die Entwicklung des Stils der alpinen militärischen Architektur dokumentieren: von den primitiven romanischen Befestigungsbauten, die wir in Graines, in Cly und in Saint-Germaine finden, bis hin zu den imposanten gotischen Festungen von Fenìs, Verrès und Ussèl; von dem prunkvollen Schloss aus der Zeit der Renaissance von Issogne bis hin zu den Schlössern von Sarre, Aymavilles und Saint-Pierre, die sich im Laufe der Zeit in prächtige Herrenhäuser verwandelt haben. Die Burgen und Schlösser des Aostatals, einst aufgestellt als würdevolle steinerne Wachtposten der Täler, sind heute treue Wächter einer glorreichen Vergangenheit und zu dem mithin faszinierendsten Symbol dieser Region geworden.
Über verschiedene Begebenheiten gipfelte die Macht der Savoyen im Jahre 1770 mit der Abschaffung der lokalen Organe. Drei fundamentale Ereignisse kennzeichneten diese Jahrhunderte: die Pest des Jahres 1630 (dokumentiert und bekannt gemacht von Alessandro Manzoni in seinem Werk Die Verlobten), die zirka zwei Drittel der Bevölkerung auslöschte; die französischen Invasionen des Jahres 1691, der Jahre 1704-6 und schließlich die des Jahres 1792 durch das republikanische Heer; und der von Napoleon durchgeführte Anschluss an Frankreich, gemeinsam mit anderen Regionen des Piemont, im Jahre 1800. Nach dem Fall Napoleons - mit dem Wiener Kongress im Jahre 1815 - fiel das Aostatal an die Savoyen zurück und es gehörte nun zum Königreich Sardinien, das im Jahre 1861 zum Königreich Italien ausgerufen wurde. Die Bildung des italienischen Staates brachte für die Bevölkerung des Aostatals verschiedene politische und kulturelle Probleme mit sich, die sich während des Faschismus noch verschärften: ein zwangsmäßiger Prozess der Italianisierung verursachte eine starke Auswanderung. Nach dem Zweiten Weltkrieg, noch vor der Ausrufung der Italienischen Republik, unterschrieb Humbert von Savoyen, Statthalter des Königreichs, am 7. September eine Rechtsverordnung, mit der dem Aostatal "in Anbetracht seiner ganz besonderen geographischen, wirtschaftlichen und sprachlichen Verhältnisse" eine besondere Verwaltungsautonomie zugestanden wurde; diese Verordnung sah unter anderem die Wahl von Organen mit vollen Verwaltungsbefugnissen vor.
Heute ist das Aostatal eine Region mit Sonderstatut, das unter den am meisten auszeichnenden Bestimmungen den freien Gebrauch der französischen Sprache vorsieht, der das Statut die Gleichstellung mit der italienischen Sprache zuerkennt.
Die hier zusammenfassend dargestellten historischen Geschicke bewirkten eine Isolierung dieses Gebietes, die Auswirkungen auf die Sitten und Gebräuche seiner Bewohner und natürlich auf seine Küche hatte und hat. Letztere ist heute noch einmalig und sie versteht sich - mehr noch als die Küche anderer Regionen - in der Bewahrung der ältesten Traditionen.


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