Pescasseroli

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Bereits zu Varrone's Zeiten bestand die Bevölkerung praktisch nur aus Schafhirten. Eine der grossen "Weiderouten = vie d'erbe" beginnt in der Orschaft Pescasseroli, welche die Schäferhauptstadt der Gegend war. Beim Überqueren der Brücke S.Venere (Veneranda) sieht man heute noch rechts den Anfang eines "Tratturo's = Weidestrecke", welche bis vor kurzer Zeit mit einem Stein, benannt "Titolo" markiert war. In Folge der befreiung "Murattiana del Tavoliere" explodiert während der ersten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts die Wirtschaft der Schäfer, wodurch sich eine wirtschaftlich und kulturell höher gestellte Sozialklasse entwickelt. Durch diese letztere nimmt in Pescasseroli das landwirtschaftliche Grossgutbesitzertums des Tavolieres überhand, welche die "Masseria delle pecore", d.h. die traditionell einfache Tätigkeit der Schäfer überwiegt, die jedoch in Pescasseroli eine kleine une starke Oligarchie der Kleinbesitzer umfasste. Das Geschehnis der Transhumanza, eingefügt in den wachsenden gesellschaftlichen Wechsel, wurde vom Dichter Cesidio Gentile (Jurico), geb. im Jahre 1847. beschrieben, welcher das Schreiben allein im Lichtschein der Lagerfeuer erlernte.