Guardia Piemontese

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Der bekannte Urlaubsort Guardia Piemontese liegt auf einem Ausläufer der Serra Nicolino und blickt auf das darunter liegende Tyrrhenische Meer und die zauberhafte Zedernküste; man erreicht die Stadt über die bekannten Thermalquellen "Terme Luigiane". Die Geschichte von Guardia Piemontese ist eng an die Geschicke der Waldenser gebunden: Um das 12. Jh. herum hatte sich eine Kolonie Glaubensflüchtlinge, die der Gemeinschaft der Waldenser angehörte, aus dem Angrognatal kommend in diesem Gebiet angesiedelt, um der Inquisition der katholischen Kirche zu entkommen. Die Waldenser haben eine der vorreformatorischen christlichen Bewegungen des mittelalterlichen Europas ins Leben gerufen und ihre okzitanische Sprache ist noch heute hier zu hören. Der Ort teilt sich auf in zwei Gebiete: den alten Teil und den "neuen" Teil, von den Bewohnern "Guardia Piemontese paese" (Dorf) bzw. "Guardia Piemontese marina" (Seeort) genannt. In der Altstadt, durch die sich zahlreiche Gässchen winden, deren Pflasterung aus einem Miteinander vieler Steine besteht, steht ein kleiner Aussichtssturm, der auch vom "Seeort" aus zu sehen ist.
Die "Porta del Sangue", Hauptzugangstor zur Stadt, erinnert an die Zeiten der Unterdrückung: Das unschuldige Blut der in der Nacht des 15. Juni 1561 ermordeten Waldenser soll sich vom Kastell in die Straßen ergossen und durch dieses Tor geflossen sein, deshalb heißt es seit damals eben "Tor des Blutes". Es besteht aus Ziegelfragmenten und verschieden großen Steinen, die von unterschiedlich dickem Mörtel zusammengehalten werden. Die dem Stadtpatron geweihte Kirche S. Andrea Apostolo bewahrt ein interessantes Portal aus Tuffstein, über dem das Wappen von Guardia ragt: "la Torre" (dt. der Turm). Auf keinen Fall versäumen darf man einen Besuch bei dem alten Tor "Porta con Spioncino", die auf Betreiben der Inquisition nach dem tragischen 5. Juni 1561 erbaut wurde; der Spion ermöglichte den Dominikanern die Kontrolle des öffentlichen und auch des Privatlebens der "ehemaligen Ketzer", welche dem Massaker entkommen und zum Katholizismus gezwungen worden waren.
Ebenfalls interessant ist das "Centro di Cultura Giovani Pascale": das 1983 eingeweihte Kulturzentrum ist gewissermaßen ein Museum und bewahrt Dokumentationen der Geschichte der Waldenser und der Bauernkultur auf. Außerdem sehenswert: der riesige Stein "Roccia di Val Pellicce", das Portal Spinelli (ein Rest der ehemaligen Sommeresidenz des Marchese Spinelli), der Turm "Torre di Guardia" und das Tor "Porta Carrouge" (ein Nebentor der antiken Maueranlage).

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