Le Castella

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Der Ursprung von Le Castella verliert sich in der Vergangenheit, ebenso wie die bis zum 16. Jh. bezeugte Präsenz von zwei oder drei kleinen Inseln, nicht weit vom Festland entfernt, von einem Mysterium eingehüllt ist; auf einer dieser Inseln, Kalypso oder Ogigia genannt, soll die homerische Nymphe lange Zeit Odysseus, den Held der Meere, festgehalten haben. Doch die wahre Geschichte dieses Ortes ist an das Schloss gebunden. Dieses Gebäude war und ist der Schwerpunkt aller Geschicke dieses herrlichen Stück Kalabriens. Der Ursprung des Namens ist immer noch ungewiss.
Hannibal, von den römischen Heeren bedrängt und zur jähen Umkehr in die Heimat gezwungen, soll dort, wo heute das aragonische Monument steht, eine Art Lager (oder einen Aussichtsturm) errichten haben lassen. Um dieses (diesen) sei dann später das Dorf entstanden, durch das Werk versprengter Soldaten und verschiedener Händler, die in der Antike den Heeren folgten, um ihren Krimskrams zu verkaufen oder zu versteigern. Der Ortsname erscheint zum ersten Mal in einem im Jahr 304 v. Chr. zwischen Rom und Taranto abgeschlossenen Vertrag zur Festlegung der Schifffahrtsgrenzen für die jeweiligen Flotten. Die Tarenter sollen dort dann einen Turm gebaut haben, der später Hannibal (der viele Freunde unter den Bruzzen hatte, die stets große Abneigung gegenüber der römischen Hegemonie hegten) die Idee einflößen sollte, ihn durch Verstärkung und (vielleicht) Erweiterung als Aussichtsposten zu nutzen.
Daher rührt der Spitzname "Castra Hannibalis", der dem Posten eine Zeit lang erteilt wurde und auch von Barrius (De antiquate et situ Calabriae) wiedergegeben wird. Nach dem Abenteuer mit Hannibal ließen die Römer, so erzählt es uns Titius Livius, aus strategischen Gründen circa dreitausend Siedler an Land gehen. Sie nannten den Ort Castra. Vom 9. Jh. bis zum 11. Jh. wurde Le Castella wahrscheinlich von den Arabern besetzt, die ein Emirat im nahen Squillace geschaffen und daher volles Interesse daran hatten, den gesamten Golf zu kontrollieren. Nachdem die arabische Bedrohung zum Teil aufgehört hatte, wurde Castella langsam ein bevölkerter Flecken, in dem auch zwei Kirchen errichtet wurden: die Kirche von Santa Maria und die Kirche von San Nicola, die von der Abtei Santa Maria della Matina in San Marco ab.
Doch die Heiterkeit und der Fleiß der Bewohner wurden dann während des grausamen Kriegs zwischen den Anjou und den Aragoniern schwer gestört. Die Jahre vergehen und Le Castella befindet sich erneut im Zentrum heftiger Streitereien. Dieses Mal befinden wir uns im Jahr 1459. Antonio Centelles, der Enrichetta Ruffo geheiratet und die Güter als Mitgift erhalten hat, wird verrückt. Der ehrgeizige und gewalttätige Centelles hegt Träume vom großen Ruhm, die König Ferdinand von Aragonien gewiss nicht gefallen, weshalb dieser auf den Plan tritt, um gegen den Rebellen zu kämpfen.
Kalabrien steht in Flammen, doch Crotone und Le Castella bleiben den Ruffo-Centelles treu, vielleicht aus Gründen der Ehre. Also belagert der König Le Castella, das schwer bombardiert wird und schließlich zur Aufgabe gezwungen ist. Anstelle von Pietro de Capdevila, der des Treuebruchs angeklagt ist, wird Maso Barrese zum Regieren von Le Castella geschickt; dieser schreckliche Mann hat die Aufgabe, Kalabrien zum Gehorsam zu zwingen.

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