Vibo Valentia

Porto Salvo - Archaologisches Gebiet von Trainiti

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DAS ARCHAOLOGISCHES GEBIET VON TRAINITI - Erst vor kurzem wurde hier eine bisher im Dunkeln liegende Realität zu Tage gefördert, die Aufschluß über das Seewesen in dem Gebiet zwischen Trainiti und Bivona zur Römerzeit gibt. Dieses Gebiet war, wie man nun entdeckt hat, durch einen regen Handelsaustausch gekennzeichnet, der über einen aus zwei über 100 Meter langen Armen bestehenden Hafen erfolgte. Dies wird durch archäologische Funde aus römischer Zeit belegt: Genauer gesagt eine Mauer aus Wasserkalk, die als Anlegekai für die auf den Handelswegen des Tyrrhenischen Meeres reisenden Schiffe diente. Entlang dieser Mauer standen zahlreiche römische Villen für die Fischzucht und -verarbeitung, wie sie im II.-V. Jh. n.Chr. im Gebiet zwischen Zambrone und Pizzo üblich waren. Der Hafen von Terina, der bereits auf den ersten Landkarten des 18.Jh. erschien, entstand vermutlich auf Veranlassung Agathokles'und wies einen geschäftigen Betrieb auf, bis im VI.Jh. n.Chr. ein langsamer Verfall aufgrund der Versandung des Gebietes eintrat. Nach einem über fünf Jahrhunderte andauernden Zustand der Verlassenheit erfuhr die Hafenstadt um das XI.Jh. herum eine Wiederaufwertung infolge der Gründung einer Diözese. Zwar ist deren Sitz bis heute unbekannt, doch ist ihre Existenz bis zum XV.Jh. durch archäologische Funde einer Nekropole sicher belegt. Anschließend war das Gebiet eine Siedlung unter der Herrschaft der Aragoner (XVI.-XVII.Jh.), von der das Kastell Bivona, eingefügt in das Netz der Wachtürme von Briatico, Pizzo und Capo Suvero, noch Zeugnis ablegt. Wer sich für Archäologie an Land oder im Meer interessiert, kann einige Überreste dieser Epoche im archäologischen Gebiet von Bivona und im Meer vor dem Strand Trainiti besichtigen.