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Castello Aragonese

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Castello Aragonese - Ist eine Festung, die sich auf einer kleinen Felseninsel aus Trachyt an der Ostseite der Insel Ischia befindet. Sie ist durch eine gemauerte, 200 Meter lange Brücke mit dem alten Ort Borgo di Celsa verbunden, der heute mit dem Castello als Ortsteil Ponte der Gemeinde Ischia angehört. Das Felseninselchen entstand vor rund 300.000 Jahren bei einem Vulkanausbruch. Es erreicht eine Höhe von 113 Metern ü.d.M.
Der Bau der ersten Befestigung geht auf das Jahr 474 v. Chr. zurück, die nach ihrem Erbauer als Castrum Gironis benannt wurde. Der Tyrann Hieron I. von Syrakus von Syrakus leistete mit seiner eigenen Flotte den Einwohnern Cumaes Hilfe gegen die Etrusker, und trug wesentlich zu deren Niederlage bei der Schlacht von Cumae in den Gewässern vor Lacco Ameno auf Ischia bei. Danach entschieden die Cumaner, ihrem Verbündeten die gesamte Insel als Gegenleistung zu überlassen. Die Burg wurde als Verteidigungsanlage genutzt, Wohnbauten und einige Türme zur Überwachung der See wurden hinzugefügt. In den folgenden Jahrhunderten wurde die ursprüngliche Festung des Hieron grundsätzlich umgewandelt, um der Wohnbevölkerung Schutz gegen die jeweils das Gebiet eroberndenGoten, Vandalen, Araber, Normannen, Staufer und schließlich die Truppen des Hauses Anjou zu bieten.
Die Aragonesen schließlich verliehen der Burg ihre heutige Gestalt: einen viereckigen ummauerten Kern, der von vier Türmen bekrönt wird. Ausgehend vom Bergfried der frühen Anjou-Herrschaft ließ Alfons I. von Neapel und Sizilien 1441 ein Gebäude nach dem Vorbild des Maschio Angioino in Neapel errichten. Er ließ die Insel auch durch eine erste Holzbrücke mit Ischia verbinden, die später durch eine Steinbrücke ersetzt wurde, während bis in die Mitte des 15. Jahrhunderts der einzige Zugang zur Burg selbst in einer äußeren Treppe bestand, von der heute noch auf der in Richtung Vivara gelegenen Seite einige Reste zu erkennen sind. Darüber hinaus wurden zur Aufnahme der Zivilbevölkerung Ischias einige wuchtige Befestigungsmauern und Wehranlagen errichtet, darunter die so genannten piombatoi (Einzahl piombatoio, eine Art Wehrerker), die Piratenangriffe abwehren sollten.
Die Aragonesen schließlich verliehen der Burg ihre heutige Gestalt: einen viereckigen ummauerten Kern, der von vier Türmen bekrönt wird. Ausgehend vom Bergfried der frühen Anjou-Herrschaft ließ Alfons I. von Neapel und Sizilien 1441 ein Gebäude nach dem Vorbild des Maschio Angioino in Neapel errichten. Er ließ die Insel auch durch eine erste Holzbrücke mit Ischia verbinden, die später durch eine Steinbrücke ersetzt wurde. Darüber hinaus wurden zur Aufnahme der Zivilbevölkerung Ischias einige wuchtige Befestigungsmauern und Wehranlagen errichtet, die Piratenangriffe abwehren sollten.
Im Inneren des Gebäudes befanden sich die königlichen Wohnräume sowie Räume für den Hofstaat, das Militär und die Dienerschaft. Am Fuß der Burg wurde eine Kasematte erbaut, die der Garnison, die die Zugbrücke bediente, als Quartier diente. Ihre Blüte erlebten Insel und Burg am Ende des 16. Jahrhunderts. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts verließen unter dem Eindruck sich verringernder Piratenüberfälle mehr und mehr die Bewohner die Insel, auch um auf Ischia an geeigneten Orten der Landwirtschaft und dem Fischfang nachzugehen. König Ferdinand I. von Sizilien siedelte 1823 die verbliebenen 30 Einwohner um und baute die Burg zu einem Gefängnis für lebenslang Verurteilte um; die Gemächer wurden als Quartiere für die Wärter genutzt. Ab 1851 wurde die Burg zum politischen Gefängnis er Bourbonen-Herrschaft für die Anhänger des Risorgimento.
Source: Wikipedia

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