Paestum

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Nationalpark Cilento und Val di Diano, mit den archäologischen Ruinen von Paestum und Velia, und die Kartause von Padula
UNESCO-Welterbe


Es ist immer sehr schwierig, die Geschichte von Paestum zu schreiben, auch wenn es sich um eine kürzere handelt. Es bleibt Aufgabe und exklusives Fach der Archäologen und der Gelehrten. Hiermit möchten wir die Grundlinien dieser Geschichte schildern. Die Ebene von Paestum (so wurde das flache Land genannt, das sich vom Fuße des Hügels bis zum Meer ausdehnt) und die dahinter stehenden Berge von Capaccio waren schon seit der Vorgeschichte bewohnt: außer der Nekropolis von Gaudo gibt es Zeugnisse aus dem Paläolithikum und aus dem Neolithikum.
Um so mehr war das Gebiet, ungefähr gegen die Hälfte des 7. Jhdts. v. Chr., von Ureinwohnergruppen bewohnt, die, offenbar nicht organisiert, sich der Ankunft der griechischen Kolonen (Achäer aus Sybaris, wie die meisten behaupten) nicht widersetzen konnten. Nachdem sie sich einen befestigten Vorposten in der Nähe des Meeres gesichert hatten vielleicht hatten sie die Ebene schon im voraus erforscht, gründeten die Griechen dort, etwa gegen 600 v. Chr., eine Stadt, die sie Poseidonia nannten, dem Meeresgott zu Ehren. Die Einwohner von Poseidonia bauten auch, in Richtung Nord, ein Heiligtum (Heraion) in der Nähe der Selemündung, nicht nur um ihre Göttin Hera von Argo zu ehren, sondern wahrscheinlich auch um sich vor den Etruskern zu schützen, die sich auf der anderen Seite des Flusses eingesiedelt hatten und eine nahe und drohende Gefahr darstellten.
Dieses Heiligtum war in der ganzen griechischen Welt berühmt, so daß es bald Teil des Mythos wurde: wie Strabone erzahlt, wurde seine Gründung dem Jason und den Argonauten zugeschrieben. Geschützt von mächtigen und nach und nach gefestigten Mauern (die großartigsten und besser erhaltenen des Altertums) mit vier Toren an den Himmelsrichtungen und dank seiner guten geographischen Lage, seiner Wasserläufe und der Fruchtbarkeit des Bodens, erreichte Poseidonia bald in klassischer Zeit- ein hohes Reichtums- und Kunstniveau, das in etwa einem Jahrhundert mit dem Bau von drei herrlichen dorischen Tempeln -unvergleichbares Erbe der griechischen Kultur- seinen Höhepunkt erreichte. Wegen der Großartigkeit dieser Kolonie wollten die Lukaner -ein Volk des Inlands- sie erobern. Gegen 400 v. Chr. nahmen sie die Stadt ein und anderten ihren Namen in Paistom.


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