Paestum

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Obwohl die Lukaner nie das Kulturniveau der griechischen Zeit erreichten, setzten sie dort für lange Zeit ihre zivile und militarische Tatigkeiten fort, mit Ausnahme von einer kurzen Periode, als sie im Jahre 332 v. Chr. von den Griechen, unter Alexander der Molossers Führung -Onkel von Alexander der Große, in einer Schlacht gerade in der Nähe von Poseidonia besiegt wurden. Im Jahre 326 v. Chr. eroberten sie die Stadt wieder, nach der Schlacht von Pandosia, in der Alexander starb. Eine andere Macht dehnte sich in der Zwischenzeit der italienischen Halbinsel entlang aus: Rom. Nach dem Krieg gegen Pyrrhus im Jahre 273 v. Chr. beherrschte Rom unangefochten dieses Gebiet und gründete dort eine lateinische Kolonie; die Stadt bekam den Namen Paestum. Der römische Senat schätzte diese Stadt hoch, weil er während des Krieges gegen Hannibal Hilfsmittel von Paestum bekommen hatte, vor allem Lebensmittelvorrate. Die Römer bauten in der Stadt herrliche Gebaude, wie z. B. den Saulengang des Forums, die Thermen, das Amphiteater und den sogenannten Friedenstempel (Tempio della Pace). Paestums Wohlstand dauerte bis zur späten Kaiserzeit; wegen Roms geänderten politischen Bedürfnissen -nach Osten gerichtet-, begann für die Stadt eine irreversible Krisenzeit: ihre Einwohner beschränkten sich auf eine geringe Gemeinschaft, zum Christentum bekehrt, die sich in der Nähe des Cerestempel sammelte. Andere Einwohner stiegen in die Berge, um der Malaria und den Sarazenernangriffen zu entfliehen. So erklart sich die Entstehung einer neuen Stadt auf den Hügeln, die im Mittelalter, zwischen dem 9. und dem 13. Jhdt., eine sehr wichtige strategische und wirtschaftliche Rolle spielte, vor allem wahrend der Kaiserzeit von Friedrich der Zweite; diese Stadt nahm spater die selbe Rolle ein, die einst Paestum innegehabt hatte. Diese Stadt wurde Caput Aquis genannt, da sie die reichen Quellen von Capodifiume -schon Kultsitz zu griechischer und römischer Zeit- überragte.