Ravenna und Umgebung

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Jede Stadt ist in sich einzigartig, aber Ravenna, zwischen Orient und Okzident, hat kaum seinesgleichen.
George Byron schrieb, es sei eine Landschaft, die inspiriere.
Dante, der hier Teile seiner "Göttlichen Komödie" vollenden konnte, hörte hier die Geschichte von Paolo und Francesca. Borges ließ hier die Geschichte von Droctulf spielen, dem langobardischen Krieger, der als Eroberer gekommen war, dann aber das Lager wechselte, um die Stadt zu verteidigen, nachdem er "den Tag und die Zypressen und den Marmor" wahrgenommen hatte und "eine Stadt, einen Organismus, der aus Statuen, Tempeln, Gärten, Häusern, Vasen, Kapitellen und Plätzen bestand".
Tatsache ist, daß Ravenna, als neues Rom, ganz allein einer Epoche seinen Stempel aufgedrückt und seine eigene Geschichte geschrieben hat. Verglichen mit den anderen italienischen Städten, erstrahlte es in hellstem Licht in den Jahrhunderten, die anderswo dunkel genannt wurden. Im Jahre 402 n. Chr. verlegte Kaiser Honorius die Hauptstadt des weströmischen Kaiserreiches von Rom nach Ravenna; hier herrschte später seine Stiefschwester Galla Placidia als Kaiserin und Christin. Hier errichtete der in Byzanz erzogene Gotenkönig Theoderich, der Sieger über Odoakers Heruler, seinen Palast, Kirchen und herrliche Gebäude, die ihm heute noch Ehre erweisen. Nach der Wiedereroberung durch Justinian (540 n. Chr.) führten hier die Exarchen, die zwei Jahrhunderte lang die Herrschaft ausübten, orientalische Kultur ein und lißen es zu einem wahren Byzanz des Abendlandes werden.

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