Grado

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Man kann nicht nach Grado kommen, ohne seine prächtigen Bau-Denkmäler zu besichtigen. Als erstes fällt dem Besucher die Basilka ins Auge. Sie wurde im Jahr 579 der Märtyrerin Eufemia zu Ehren gewekt. Der Bau ist aus Backstein und Sandstein errichtet und ist erst kürzhch restauriert worden, um die Original- Struktur wieder zur Geltung zu bringen. Die Vorder-Seite hat im oberen Tei drei große Fenster und Anzeichen eines Vestibüls, das Ende letzten Jahrhunderts abgertssen wurde. Das Innere ist mit Säulen unterteilt in drei Schiffe. Diese Säulen gehen zum Teil auf die Römer-Zeit zurück, zum Teil sind sie extra für die Basilika hergestellt worden - wahrseheinhch in Werkstätten des Nahen Ostens. Das Weihwasserbecken ist aus einem korinthischen Kapitell aus dem 1. Jhdt nach Chr. Beachtenswert auch das große Mosaiken Fußboden (Ende 6. Jhrhdt), das kurz nach dem Kriege in einer aufwendigen Restaurierungs-Aktion teilweise wieder hergestellt werden konnte. Unter der Basilika sind die Grundmauern eines älteren kirchlichen Baues und eines Tauf-Beckens mit Grundriß zu sehen. Der Haupt-Altar ist mit einem großen silbernen, vergoldeten Altar-Bild geschmückt - eine Schenkung aus dem späten 14. Jhrhdt von Seiten eines venezianischen Adligen. Angeschlossen an die Basilika sind die Kapelle S. Marco, die wertvollen Marmor aus frühchristhaher Zeit und aus dem Früh-Mittelalter aufbewahrt; das Mausoleum, das, nach einem Mosaik im Fußboden, wahrschetnlich als Grab-Stätte für den Patriarchen Elia gedacht war und heute den Dom-Schatz aufbewahrt; das Salutatorium, das ebenfalls das Monogramm Elias im Fußboden enthält; das Lapidario und das elegante, aber einfache Battistero mit Grundriß aus der Mitte des 5. Jhrhdts. Aus der gleichen Zeit stammt die Basilika der Heiligen Maria, die während des Patriarchats unter Elia restauriert wurde und eine herrliche Fassade hat. Das Innere ist durch Säulen (aus der Zeit der Restaurierung) in drei Schiffe geteilt. Im rechten Teil sind noch Reste eines antiken Marmor-Fußbodens zu bewundern. In der Piazza della Vittoria sind die Reste von zwei Basiliken aus dem 5. und 6. Jhrhdt. Neu, aber nicht weniger würdig, erwähnt zu werden, sind drei Beispiele avantgardistischer Architektur: der Wohn-Komplex 'Condominio al mare', die Thermen und der Kongress-Palast.