Ponza

Hotels Ponza
- Restaurants - Shopping - Service-Leistungen -
Der Hafen von Ponza, in dem aus den Hügeln della Madonna und von Punta Bianca geformten natürlichen Amphitheater gebaut, ist mehr als zwei hundert Jahre alt. Ferdinand der Vierte von Bourbon betraute mit dem Plan den Architekten F. Carpi und den Major des Mari-ningenieurkorps A. Winspeare, die, auf den Resten der alten römischen Installationen, zwei Pläne wieder ausgruben, den einen für die Anlegestelle und den anderen, höheren, zur Bedienung der städtischen Ansiedlungen, zum Teil die Uberreste der Volscizeit benutzend. Es überragen den Hafenhalbkreis der Bourbonische Turm, ein gewaltiger Bau, der aus einem vorherbestehenden römischen Sichtturm wieder herausgearbeitet worden war und die Kirche, mit der von Bramante gezeichneten Kuppel, den heiligen Silverio und Domitilla geweiht. Der kleine Carlo Pisacane Platz, das gesellschaftliche Zentrum der Insel, als Prospekt das von elliptischen Arka-den charakterisierte Rathaus. Der Hafen spiegelt heute die Geschichte allerlei Völker wieder, die in diesem winzigen Weltwinkel den Abdruck ihrer Träume und ihrer Erfahrungen hinterlassen haben. Aus einem alten konsularischen Standbild, wie jenes berühmnte von Mamozio, aus einer in einem bourbonischen Mauer eigeschlagenen Amohora, oder aus einem Zyklopenmarmor, der in einem kleinen Palast des achtzehnten Jahrrhunderts benutzt worden ist, ist es noch möglich, wiederauf jene Kontinuität zu bauen, die Inseln, wenn auch mit Vergessenheitszeiten, schon lange erlebt hatten. Als ob sie auf den Anruf eines geheimen Verhängnis antworteten, sind zahlreiche Insulaner am Ende des neunzehnten Jahrhunderts und Anfang unseres Jahr-hunderts und Anfang unseres Jahrhunderts ausser Landes gegangen, fast die Kurse alter Wanderungen wiederfahrend. Aber den 20. Juni, von fernen Überseeländern, kehren sie zurück, um die Festlichkeit ihren Schutzheiliges, St. Silverio Papst, zu feiern.