CapodimonteHotels Capodimonte
Restaurants Service-Leistungen
Der Ort befindet sich auf dem südlichen Ufer des Bolsenasees, auf den Ruinen der
etrusko-umbrischen Stadt Bisentium; eine von Wasser geschützte Halbinsel, die
durch einen einzigen Zugang (wie es im Mittelalter üblich war) erreichbar ist.
Capodimonte ist eine sehr alte Stadt, ihre Gründung stammt sicherlich aus dem
Neolithikum, wie die Funde aus der Nekropole bezeugen; unter den Funden befinden
sich etruskische hölzerne Sandalen, die einen eigenartigen Verschluß hatten.
Unter der Römerherrschaft wurde die etruskische Stadt immer wichtiger, besaß
gute Verteidigungsmauern und eine Festung.
Das antike "Visentum" wurde somit ein blühender Ort, in den ersten Jahrhunderten
der Verbreitung des Christentums wurde es zur Diozöse erhoben, bis es im VIII
Jhd. durch die Langobarden völlig zerstört wurde. Die zur Flucht gezwungene
Bevölkerung ließ sich in sichere Orte nieder, es enstand somit der Kern der
Stadt Capodimonte, welche im Jahre 1102 zur Pfarrei erhoben wurde. Im XI Jhd.
wurde die Stadt Grafschaft der Gebieter von Bisentium, später unterlag es der
Macht von Orvieto und schließlich Untergebener des Bischofstum von
Montefiascone. Im Jahre 1385 begann die Herrschaft der Familie Farnese,
Capodimonte wurde in die Grafschaft von Castrum eingegliedert, bis 1649 ihre
Hauptstadt zerstört wurde; schließlich wurde es der Kirche unterworfen bis es
1870 in das Königreich Italien aufgenommen wurde.
Wenn man von Capodimonte
spricht, so kommt manchen die traurige Geschichte von Julia Farnese in den Sinn.
Julia war die Schwester von Paul III, sie starb hier wegen unerträglichem
Liebeskummer; die junge Frau liebte innigst den Kardinal Rodrigo Borgia, der
zukünftige Alexander IV, wurde jedoch seinem Neffen zur Frau gegeben.
Um die Gerüchte über diese unglückliche Liebe zu vertuschen, schlug Rodrigo
Borgia ihren Bruder, Paul III, als Papst vor. Die arme Julia, die sich nach dem
Tode ihres Geliebten auf Capodimonte zurückgezogen hatte, fand jedoch keine
Ruhe; heute noch erscheint sie traurig und verzweifelt in den kalten
Winternächten auf dem See, so die Legende. Capodimonte, berühmt durch den guten
"Cannaiola Wein" und den ausgezeichneten Fisch, lebt ausschließlich vom
Tourismus, besonders wegen der eindrucksvollen Landschaft.
Capodimonte Unterkünfte und Urlaub Hotel Agritourismus betrieben Ferien auf dem Bauernhof Residence Ferienwohnanlagen Bed&Breakfast Zimmervermietungen Ferienwohnungen Ferienhäusern Campingplätzen Feriendörfen.
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Der Ort befindet sich auf dem südlichen Ufer des Bolsenasees, auf den Ruinen der etrusko-umbrischen Stadt Bisentium; eine von Wasser geschützte Halbinsel, die durch einen einzigen Zugang (wie es im Mittelalter üblich war) erreichbar ist. Capodimonte ist eine sehr alte Stadt, ihre Gründung stammt sicherlich aus dem Neolithikum, wie die Funde aus der Nekropole bezeugen; unter den Funden befinden sich etruskische hölzerne Sandalen, die einen eigenartigen Verschluß hatten. Unter der Römerherrschaft wurde die etruskische Stadt immer wichtiger, besaß gute Verteidigungsmauern und eine Festung.
Das antike "Visentum" wurde somit ein blühender Ort, in den ersten Jahrhunderten der Verbreitung des Christentums wurde es zur Diozöse erhoben, bis es im VIII Jhd. durch die Langobarden völlig zerstört wurde. Die zur Flucht gezwungene Bevölkerung ließ sich in sichere Orte nieder, es enstand somit der Kern der Stadt Capodimonte, welche im Jahre 1102 zur Pfarrei erhoben wurde. Im XI Jhd. wurde die Stadt Grafschaft der Gebieter von Bisentium, später unterlag es der Macht von Orvieto und schließlich Untergebener des Bischofstum von Montefiascone. Im Jahre 1385 begann die Herrschaft der Familie Farnese, Capodimonte wurde in die Grafschaft von Castrum eingegliedert, bis 1649 ihre Hauptstadt zerstört wurde; schließlich wurde es der Kirche unterworfen bis es 1870 in das Königreich Italien aufgenommen wurde.
Wenn man von Capodimonte spricht, so kommt manchen die traurige Geschichte von Julia Farnese in den Sinn. Julia war die Schwester von Paul III, sie starb hier wegen unerträglichem Liebeskummer; die junge Frau liebte innigst den Kardinal Rodrigo Borgia, der zukünftige Alexander IV, wurde jedoch seinem Neffen zur Frau gegeben.
Um die Gerüchte über diese unglückliche Liebe zu vertuschen, schlug Rodrigo Borgia ihren Bruder, Paul III, als Papst vor. Die arme Julia, die sich nach dem Tode ihres Geliebten auf Capodimonte zurückgezogen hatte, fand jedoch keine Ruhe; heute noch erscheint sie traurig und verzweifelt in den kalten Winternächten auf dem See, so die Legende. Capodimonte, berühmt durch den guten "Cannaiola Wein" und den ausgezeichneten Fisch, lebt ausschließlich vom Tourismus, besonders wegen der eindrucksvollen Landschaft.
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