Greccio

Hotels Greccio
- Restaurants -
An der Rückwand der Kapelle, über dem Altar, ist eine Freskenmalerei aus dem15. Jahrhundert zu sehen, die dem Meister von Narni zugeschrieben wird. Aufder rechten Seite kann man Christi Geburt erkennen, auf der linken die Krippendarstellung von Greccio; unter den Peronsen der reiche Notable Giovanni da Greccio, einer der getreuesten Gefolgsleute des Hl. Franziskus.
Aus der Krippenkapelle kommend, sieht man an ihrer Aussenmauer zwei Fresken aus dem 15. Jahrhundert: eine Darstellung von Christi Geburt aus umbrisch-märkischer Schule und eine Darstellung Johannes des Täufers. Man kann dann den ersten Schlafsaal der Brüder besichtigen, die Zelle, in der der Heilige auf nacktem Fels schlief und den Ort, an dem sich die Kanzel des Hl. Bernhard befand. Man kommt dann durch die beeindruckende, dem Hl. Franziskus geweihte CHIESINA (Kirchlein) aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, deren Tonnengewölbe mit Sternen und dem Bild des Seligen Johannes von Parma geschmückt sind. Sehr gut erhalten das Chorgestühl, das Lesepult und der drehbare hölzerne Laternenhalter, mit dem die Seiten des Choralbuches angeleuchtet wurden. Auf dem Altar ist ein Gemälde der umbrischen Schule aus dem 16. Jahrhundert aufgestellt, die Kreuzabnahme mit Heiligen. Auf der Linken oberhalb einer interessanten Freske aus dem 14. Jahrhundert mit dem Heiligen, dem ein Engel die Vergebungder Sünden verkündet, ist ein schönes Medaillon des 15. Jahrhunderts eingelassen, wahrscheinlich von dem Florentiner Künstler Biagio di Antonio, das die Madonna mit dem Kind darstellt. Im anschliessenden Oratorium hängt links ein auf Holz gezogenes Leinwandgemälde, wohl aus dem 16. Jahrhundert: Der Hl. Franziskus trocknet sich die Tränen mit einem Tuch.
An der Frontseite des Kirchleins, zur Linken der Tür, befand sich eine verblasste Freskenmalerei aus dem15. Jahrhundert (Die Jungfrau auf dem Thron mit Kind inmitten eines Engelschors, ein Heiliger Diakon, der Hl. Franziskus, ein Heiliger Bischof, die hl. Dreifaltigkeit, Johannes der Täufer, ein weiterer Heiliger Bischof). Es ist abgenommen worden und wird in einem Raum des Klosters aufbewahrt.
Der Besuch des Klosters endet im asketischen DORMITORIUM mit kahlen Holzzellen, aus der Zeit des Hl. Bonaventura.