Palestrina

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Palestrina liegt an den Hängen des Monte Ginestro, dem letzten Ausläufer der Monti Prenestini; von ihrer hohen Lage konnte man einst bestens die natürlichen Straßen der Talsohle, die Via Labicana und die Via Latina, kontrollieren. Außerdem ermöglichte das Joch zwischen den Colli Albani und den Colli Lepini, im Westen, eine direkte Verbindung mit Anzio. Die Kontrolle dieser zahlreichen Straßen und der mit ihnen verbunden Handelstätigkeiten bildeten die Grundlage des Reichtums und der Bedeutung von Praeneste ab dem 7. Jh. v. Chr. (davon zeugen die überaus wertvollen, orientalisch anmutenden Ausstattungen und Beigaben ihrer Nekropole, die heute im Museum der Villa Giulia in Rom aufbewahrt werden: die Gräber Barberini und Bernardini).
Palestrina nahm also - vielleicht ab dem 7. Jh. Jh. v. Chr. - die Hänge des Monte Ginestro ein, dessen Gipfel, das heutige Castel San Pietro, ihre Akropolis bildete. Eine ins 7./6. Jh. v. Chr. datierbare Umfassungsmauer umgab die Stadt in einem einzigen Ring; beim Aufstieg in Richtung Castel San Pietro sind noch verschiedene Abschnitte von ihr sichtbar. Die Südseite wurde am Ende des 2. Jh. v. Chr. von einer Mauer aus Tuffstein ersetzt, die gemeinsam mit einer anderen eine Straße eingrenzte, von der ebenfalls einige Abschnitte erhalten sind. Der Strecke folgt die heutige Via degli Arcioni, die ihren Namen den elf erhaltenen gewölbten Räumen verdankt, die im östlichen Teil die darüber liegende Straße versperrten.
Dies war die Südgrenze des ältesten Teils der Stadt; ein Teil der davor liegenden ebenen Zone wurde bereits im Laufe des 2. Jh. v. Chr. eingenommen; hier entstand die "neue" Stadt, eine Kolonie der Siedler von Lucius Cornelius Sulla (auf italienisch Silla), altgedienten Soldaten, und zwar nach dem Bürgerkrieg, der im Jahr 82 v. Chr. zur Brandschatzung der Stadt und zum Gemetzel der großen Familien von "Praeneste" seitens Lucius Cornelius Silla führte, der sie für schuldig befand, seinen Rivalen Gaius Marius unterstützt zu haben.
Die "wilde" städtebauliche Erschließung der modernen Stadt hat nicht nur schwere Verluste verursacht, sondern auch die Interpretation der Topographie der "città bassa" (untere Stadt) schwer beeinträchtigt: Das Forum wurde im Areal der Kirche Santa Maria dell'Aquila identifiziert, während an der Piazza Ungheria Konstruktionen eines in das 4./3. Jh. v. Chr. datierbaren Komplexes mit einer gegen Ende des 2. Jh. v. Chr. erfolgten Überarbeitung erhalten sind, der von den entdeckten Inschriften und Materialien als das Heiligtum von Herkules identifiziert wird, wie in Tivoli außerhalb der Stadt und an die Handelstätigkeiten gebunden. Die reiche Nekropole der Stadt befindet sich in der Zone Colombella, an deren äußerster Südgrenze sich die Reste einer "Villa Imperiale" von Hadrian befinden.

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