Acquapendente

La Via Francigena

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Den Namen "Acqua pendente" finden wir bereits in der Reiseroute erwähnt, auf der im Jahre 994 der Erzbischof von Canterbury Sigerico von Rom aus zu seinem Bischofssitz zurückkehrte: eine Liste von besuchten Raststellen, näher bestimmt mit achtzig Namen, zertifiziert die bedeutendste, 2500 km lange Straße des Mittelalters. Der vom Erzbischof beschriebene Weg berührt u.a. Acquapendente, Bolsena und Siena, um danach Frankreich und schließlich England zu erreichen. Die lange, bis zu diesem Moment unveröffentlichte Straße wurde "Romea" genannt, d.h. die Straße, die die zahlreichen Pilger benutzten, die sich nach Rom zum Grab des Hl. Petrus begaben. Man nannte sie jedoch auch "Francigena" oder "Francesca", zur Bestätigung ihrer besonderen Funktion der Verbindung mit den vitalen Regionen der Frankenherrschaft. In der Tat wurde die "Francigena" mit der Zeit immer wichtiger; sie wurde zur Handels-Verkehrsader, einer von bedeutenden Reisenden genommenen Straße, und sie förderte den Kulturaustausch. Acquapendente verdankt ihrem Vorbeigehen, wie übrigens alle an dieser Ader gelegenen Städte und Orte, viel seines Wachstums, die Förderung der Zunahme des lokalen Handwerks und die Verbreitung der Romanischen Kunst mit auch aus dem Norden kommenden Stilelementen, die u.a. in der Krypta von Santo Sepolcro vorhanden sind. Diese Straße ist noch heute eine "lebendige Straße" und gilt als die schönste Touristische Route Italiens; zahlreich sind in der Tat die angefertigten Projekte für Fahrrad- und Reitwege, mit neuen Zentren der Gastfreundschaft. All dies, um den heutigen Reisenden jene Gefühle erleben zu lassen, die im Laufe der Jahrhunderte so viele illustre Reisende in ihren Reisetagebüchern und Autobiografien aufgezeichnet haben.