Canino

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Im Schlußstein eines Gewölbebogens findet man noch immer das Familienwappen. Ganz in der Nähe erhebt sich der Palazzo Bonaparte, den Lucien Bonaparte zu Beginn des letzten Jahrhunderts nach Entwürfen Valadiers vergrößern ließ. In der Via Cavour stößt man auf die Chiesa di S. Croce mit einem schönen, fein verzierten romanischen Portal. In ihrem einschiffigen Innern werden eine Deposizione (Kreuzabnahme) aus dem 16. Jahrhundert und ein kostbares Holzkruzifix aufbewahrt. Vom Palazzo Miccinelli aus überschaut man die Piazza Vittorio Emanuele, die sich durch einen Monumentalbrunnen auszeichnet, der Anfang des vergangenen Jahrhunderts errichtet wurde. Der untere Teil des Palazzo erscheint durch einen schönen Säulengang bewegt und trägt auf der Fassade das Datum 1475, das sich möglicherweise auf eine alte Renovierung bezieht. Auf die Piazza Costantino De Andreis, die große Zedern aus dem Libanon verschönern, gibt die aus dem 18. Jahrhundert stammende Fassade der den Heiligen Andreas und Johannes dem Täufer geweihte Collegiata (Kollegialkirche). In ihrem innern werden wertvolle Gemälde aufbewahrt, Geschenke Lucien Bonapartes, vor allem aber befindet sich dort die Cappella Bonaparte, die Alexandrine de Bleschamps, die zweit Frau Luciens, 1854 erbauen ließ. Die Kapelle ist in klassizistischem Stil gehalten und beherbergt zahlreiche kostbare Grabmäler, darunter das Grab des "Principe di Canino" (des Fürsten von Canino), ein Werk Luigi Pampalonis, sowie das ergreifende Grabmal für das Söhnchen Joseph Lucien, ein feines Werk, das Canova oder seiner Schule zugeschrieben wird.