Fontanabuona Das Schiefertal
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Fontanabuona ist eines der arbeitsamsten Täler in Ligurien. Es ist ein Tal auf der Durchreise, das parallel zu der zwischen der Paradiesbucht und Tigullio ausgedehnten Küste 40 Km von Genua zu Chiavari läuft. Es ist nordwärts von den Felsenausläufer des Apennins geschützt, die es von den Trebbia und Aveto Tälern trennen, während eine leichtere von mehreren Kieselsteinwegen bezeichnete Gebirgskette es südwärts vom Meer trennt. Im Laufe der Jahrhunderten wurde das Fontanabuona Tal kreuz und quer durchgelaufen, deswegen bewahrt es ein mannigfaltiges Kulturgut, das verschiedene Einflüsse mischt.
Das Schiefertal: Die Bewohner des Fontanabuona-Tals nennen den Schiefer "das schlafende Brot". Dieser Ausdruck zeigt sehr anschaulich die Bedeutung für die lokale Wirtschaft. Das Fontanabuona Tal ist dieses Reichtums bewusst und hat ihn auf Zinsen legen können. Es hat mit seinem Hauptschatz, dem Schiefer, begonnen und hat ihn in ein neues Gut verwandelt: das Tourismus. Die lokale Berggemeinschaft hat den Schieferweg aufgestellt: ein auf sechs Etappen verteiltes Ökomuseum. Der Weg des "Schwarzen Steins" beginnt in Chiapparino, auf der Staatsstrasse 225, 16 Km von der Autobahnausfahrt Lavagnas. Hier ist eine Industrieanlage, deren Schornstein auf das Jahr 1900 datiert ist, zum Sitz der Gruppe lokaler Tätigkeit "G.A.L. Fontanabuona e Sviluppo" und zum Ausstellungszentrum mit einem Vortragssaal geworden. Die Innerräume zeigen anschaulich die Vielfalt der Verwendungsweisen des Schiefers: die
"abbadini", die typischen Platten der Dachabdeckung der ligurischen Häuser, Billardtische, die Fenster und Regalbänke, die Schreibtische und die Kaminkonsolen und auch die Geschenkartikel, eine Anwendung, die nur seit kurzem entdeckt wurde und die Schaffenskraft der Designer auf de Probe stellte. Der touristische Schieferweg setzt in dem kleinem Museum von Cicagna (250 m²), wo die historische Entwicklung der Schieferbearbeitung gezeigt wird, und in dem Historisch- Archäologischen Museum bei dem Stadthaus fort, wo die Geschichte des Tals in 27 Tafeln dargestellt wird. Wer die Arbeit im Steinbruch hautnah erleben will, kann sich auf Isolona di Orero beschränken (im Sommer immer geöffnet - im Winter nur am Wochenende). Die Ausdehnung dieses weitläufigen und eindrucksvollen Steinbruchs zeigt wie der Prozeß des Spitzhackenabbaus nach und nach Gestalt annahm. In den Tunnelgängen ist noch das Instrumentarium aufbewahrt, daß zum Transport der Blöcke nach draußen diente und am Ende des Besichtigungsganges kann man von einem Balkon aus einem dritten, noch aktiven Steinbruch betrachten, wo ein maschineller Abbau erfolgt. Zwei Wanderwege ergänzen das Schiefertal. Der erste verfolgt die historischen schmalen und steilen Brüche von dem Berg Tuggio in der Nähe von Tribogna und der zweite führt von Berg San Giacomo bis San Salvatore di Cogorno und Lavagna.
Wohnen können Sie in Fontanabuona Das Schiefertal in Hotels, Agritourismusbetrieben (Ferien auf dem Bauernhof), Residence (Ferienwohnanlagen), Bed & Breakfast, Zimmervermietungen, Ferienwohnungen/-häusern, Campingplätzen und Feriendörfen.
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