Teatro alla Scala

Das Theater Teatro alla Scala wurde auf Wunsch der Kaiserin Maria Theresia gegründet, und zwar nach dem Brand, der am 26. Februar 1776 den alten Sitz der lyrischen Darstellungen in Mailand, das Teatro Regio Ducale, zerstört hatte. Das Theater, Werk des großen neoklassischen Architekten Giuseppe Piermarini, wurde am 3. August 1778 mit der Oper "L'Europa riconosciuta" von Antonio Salieri nach einem Libretto von Mattia Verazi eingeweiht. Die erste Zeit seiner künstlerischen Geschichte ist an die Tradition der Opera buffa "napoletana" gebunden, deren größten Exponenten Giovanni Paisiello und Domenico Cimarosa waren.
Unter den zahlreichen aufgeführten Opern muss besonders erinnert werden an "La Frascatana", "Il Barbiere di Siviglia" und "Nina pazza per amore di Paisiello", "L'italiana in Londra" und "Il matrimonio segreto di Cimarosa". Mit dem Erscheinen im Jahre 1812 von Rossini ("La pietra del paragone") wurde die Scala zum zuständigen Ort des italienischen Melodrams: seiner über hundert Jahre alten Geschichte und seiner Tradition, bis heute. Am Ende der Saison 2001 ist das Gebäude von Piermarini geschlossen worden, um die Strukturen und die technischen Anlagen der Bühne vollkommen zu renovieren und um den Saal einer erhaltenden Restaurierung zu unterziehen. Für die Dauer der Arbeiten findet die künstlerische Arbeit im neuen, in dem aufgegeben Industriegebiet von Pirelli- Bicocca errichteten Teatro degli Arcimboldi statt.

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