San LeoHotels San Leo
Restaurants Typische Produkte Service-Leistungen
San Leo, das einstige Montefeltro, liegt im MarecchiaTal (Hauptstrße SS. 258),
auf einem massigen, steil aufragenden Felsblock, 586 m ü. d. M. (639 m die
Festung). Dank seiner uneinnehmbaren Lage war der Ort lange Zeit Schauplatz
wichtiger militärischer, religiöser und politischer Ereignisse. Das im 4. Jh.
vom Heiligen Leo evangelisierte San Leo wurde nach dem Untergang des
weströmischen Reiches von Goten und Griechen, Langobarden und Franken besetz,
bevor es in den Besitz des Kirchenstaates überging. Zur Hauptstadt wurde es
zwischen 962 und 964 unter Berengarius II, der hier nach zähem Widerstand Kaiser
Otto I. unterlag. Als Machtzentren lösten Bistum, Grafschaft, Republik,
päpstliches Vikariat und schließlich die "Provincia Feretrana" einander ab;
heute gehört die Gemeinde zur Provinz Pesaro. Im Jahre 1155 begründete
Montefeltrano I. hier das Haus der Montefeltro.
Nach einer kurzen Zeistpanne unter der Herrschaft der Malatesta gewann 1441 der
spätere Federico III. von Montefeltro die Stadt, die 1502/3 von Cesare Borgia,
1516 von Lorenzo de' Medici besetzt und schließlich 1527 von Francesco Maria I.
della Rovere zurückerobert wurde. Von 1631 bis zur Einigung Italiens 1860 blieb
San Leo Teil des Kirchenstaates (mit Ausnahme der napoleonischen Wirren und der
Austände von 1831). Seine bedeutendsten Baudenkmäler sind die im 15. Jh. von
Francesco di Giorgio Martini im Auftrage Federicos erweiterte Festung, die der
Humanist Pietro Bembo als "das schönste und größte Kriegswerkzeug" Italiens
bezeichnete - heute Museum und Sitz einer Gemäldesammlung - die Pfarrkirche
(Pieve, 9. - 11. Jh.), der Dom (1173) und das Kloster St. Igne (1244).
Bedeutende Besucher von San Leo waren Dante Alighieri, welcher der Stadt in
seiner "Göttlichen Komödie" gedachte, sowie der Heilige Franz von Assisi, der
hier eine bis heute überlieferte Predigt hielt und den Berg La Verna als
Geschenk entgegennahm (1213). Cagliostro verbrachte in der Festung die letzten
Jahre seines abenteuerlichen Lebens neben den baulichen Aspekten sind vor allem
das Panorama und die Atmosphäre insgesamt bemerkenswert.
San Leo Unterkünfte und Urlaub Hotel Agritourismus betrieben Ferien auf dem Bauernhof Residence Ferienwohnanlagen Bed&Breakfast Zimmervermietungen Ferienwohnungen Ferienhäusern Campingplätzen Feriendörfen.
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San Leo, das einstige Montefeltro, liegt im MarecchiaTal (Hauptstrße SS. 258),
auf einem massigen, steil aufragenden Felsblock, 586 m ü. d. M. (639 m die
Festung). Dank seiner uneinnehmbaren Lage war der Ort lange Zeit Schauplatz
wichtiger militärischer, religiöser und politischer Ereignisse. Das im 4. Jh.
vom Heiligen Leo evangelisierte San Leo wurde nach dem Untergang des
weströmischen Reiches von Goten und Griechen, Langobarden und Franken besetz,
bevor es in den Besitz des Kirchenstaates überging. Zur Hauptstadt wurde es
zwischen 962 und 964 unter Berengarius II, der hier nach zähem Widerstand Kaiser
Otto I. unterlag. Als Machtzentren lösten Bistum, Grafschaft, Republik,
päpstliches Vikariat und schließlich die "Provincia Feretrana" einander ab;
heute gehört die Gemeinde zur Provinz Pesaro. Im Jahre 1155 begründete
Montefeltrano I. hier das Haus der Montefeltro.Nach einer kurzen Zeistpanne unter der Herrschaft der Malatesta gewann 1441 der spätere Federico III. von Montefeltro die Stadt, die 1502/3 von Cesare Borgia, 1516 von Lorenzo de' Medici besetzt und schließlich 1527 von Francesco Maria I. della Rovere zurückerobert wurde. Von 1631 bis zur Einigung Italiens 1860 blieb San Leo Teil des Kirchenstaates (mit Ausnahme der napoleonischen Wirren und der Austände von 1831). Seine bedeutendsten Baudenkmäler sind die im 15. Jh. von Francesco di Giorgio Martini im Auftrage Federicos erweiterte Festung, die der Humanist Pietro Bembo als "das schönste und größte Kriegswerkzeug" Italiens bezeichnete - heute Museum und Sitz einer Gemäldesammlung - die Pfarrkirche (Pieve, 9. - 11. Jh.), der Dom (1173) und das Kloster St. Igne (1244).
Bedeutende Besucher von San Leo waren Dante Alighieri, welcher der Stadt in seiner "Göttlichen Komödie" gedachte, sowie der Heilige Franz von Assisi, der hier eine bis heute überlieferte Predigt hielt und den Berg La Verna als Geschenk entgegennahm (1213). Cagliostro verbrachte in der Festung die letzten Jahre seines abenteuerlichen Lebens neben den baulichen Aspekten sind vor allem das Panorama und die Atmosphäre insgesamt bemerkenswert.
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