Urbania

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Urbania ist ein Brennpunkt von lebhaften kulturellen Aktivitäten: in diesem Ort werden Sprachkurse, literarische Preisverleihngen und einer alten Tradition folgend sogar eine merkwürdige Fiera delle Donne, eine Frauenmesse, organisiert. Im oberen Tal des Flusses Metauro gelegen, verdankt die kleine Ortschaft ihren Namen Papst Urban VIII., der sie 1635 in den Rang einer Stadt erhob. In den vorhergehenden Jahrhunderten hieß sie Castel delle Ripe und dann Castel Durante. Seit dem Mittelalter ist Urbania das Zentrum einer blühenden Keramikproduktion: Die Majoliken von Castel Durante, die mit der lehmhaltigen Erde an den Ufern des Metauro erzeugt werden, erreichten im 16. Jh. einen Gipfel der Eleganz, der in ganz Italien seinesgleichen sucht. Noch heute führen die Kunsthandwerker und Keramikkünstler der Stadt diese alte Tradition mit der gleichen Kunstfertigkeit fort. Über einer eindrucksvollen Schleife des Metauro wacht der unverwechselbare Bau des Palazzo Ducale, dem früheren Palazzo Brancaleoni aus dem 14. Jahrhundert.
Er wurde von Francesco di Giorgio Martini auf Geheiß von Federico da Montefeltro entworfen und von Genga im 16. Jahrhundert umgebaut: die geräumigen Säle, die ein den Ehrenhof (Cortile d'Onore) umlaufendes Kranzgesims bilden, waren der ständige Aufenthaltsort der Herzöge und betonten so die zentral Rolle Casteldurantes in der Renaissance. Heute befinden sich im Palazzo Ducale außer der ehemaligen Bibliothek ein Museum und die Pinakothek. Aber auch andere Zeugnisse ziehen die Aumerksamkeit auf sich: die Chiesa dei Morti mit ihrem charakteristichen gotischen Portal. In ihr befindet sich der Friedhof der Mumien. Nicht vergessen werden darf die Kathedrale mit dem anliegenden Bischofspalast, in dem das Museo Diocesano untergebracht ist. Außerdem lohnt sich auch eine Besichtigung der Kirche S. Francesco, des Oratorium Corpus Domini und der Konveente S. Chiara und S. Maria Maddalena: Sie ergeben einn idealen Rundgang durch die religiöse Architektur verschiedener Jahrhunderte.
Die Keramik von Casteldurante war schon im Mittelalter bekannt. Im 16. Jahrhundert erreichte sie ihr höchstes künstlerisches Niveau durch den "raffaellismo", sowie den Einfluß der Maler, Dichter und Humanisten, die sich am Hofe des Herzogs von Montefeltro und deren Nachfolger, Della Rovere, versammelt hatten. Diese Produktion unterschied sich von den anderen Zentren (z. B. Faenza) durch die Entwicklung von typischen Dekorationselementen vor allem durch die ausgeprägte erzählerische Historienmalerei (istoriato). In diesem Städtchen, am Fluß Metauro gelegen, befanden sich mehr als 40 Brennöfen. In den Werkstätten arbeiteten bis zu 150 Töpfer und Maler mit großen künstlerischen Fertigkeiten. Das hohe Maß des figürlichen ornamentalen Dekorationsstils führte dazu, daß diese Keramikprodukte in ganz Europa verlangt wurden. Erwähnenswert sind folgende Künstler und Werkstätten: Zoan Maria, Simone da Colonnello, die Gebrüder Dolci, die Gebrüder Fontana, etc. Einige Meister verließen ihre Arbeitsstätten, um diese Kunst nicht nur in Italien, sondern auch im Ausland zu verbreiten. Der Durantiner Künstler, Cipriano Piccolpasso, veröffentlichte 1548, erstmals und als einziger, ein Lehrbuch über die italienische Keramik der Renaissance. Das Buch "Li tre libri dell'arte del vasaio" (Die drei Bücher der Töpferkunst) führt in die Geheimnisse und die Regeln über die Herstellung der Keramik ein. (Das Werk befindet sich heute im Victoria and Albert Museum in London). Die Kenntnisse der alten Meister führten dazu, daß bis in die heutige Zeit in Urbania talentierte Keramiker, Plastiker und Amateure diese alte Tradition der gesamten Majolikakunst wiederbeleben.

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